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Schule Corona Maskenpflicht nach Schulstart im September

Schnelltests, Maskenpflicht, Distanzunterricht und Co.: In den ersten Wochen nach Schulstart 2021/2022 gilt eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht an bayerischen Schulen. Alle Details.

Stand: 27.07.2021

Mädchen mit Mundschutz vor einer Schule | Bild: mauritius images

Maskenpflicht in Schulen

Nach der Kabinettssitzung vom 27. Juli erklärte Ministerpräsident Markus Söder, dass als besondere Schutzmaßnahme in den ersten Unterrichtswochen nach den Sommerferien im September 2021 eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht gelten werde. Diese gelte auch nach Einnahme des Sitzplatzes.

Danach gilt wieder: Liegt die 7-Tage-Inzidenz in Landkreisen und kreisfreien Städten unter 25, entfalle die Maskenpflicht am Platz, teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach einer Kabinettssitzung am 29. Juni mit. Allerdings bleibt die Maskenpflicht auf dem Weg zur Toilette oder auf den Gängen im Schulgebäude bestehen. Dagegen besteht schon seit Juni keine Maskenpflicht mehr für Schülerinnen und Schüler im Freien, also auf dem Pausenhof, beim Wandertag etc.

Präsenzunterricht: Diese Regeln gelten für den Schulbetrieb seit dem 7. Juni

Schon seit 7. Juni findet in Regionen mit einem Inzidenzwert unter 50 wieder Präsenzunterricht an allen Schulen statt. Auch ohne Mindestabstand. An den Schulen sind weiterhin inzidenzunabhängig zweimal wöchentliche Tests erforderlich. Das Testergebnis wird den Schülern aber auf Antrag bescheinigt und kann so auch außerschulisch genutzt werden ("Selbsttest-Ausweis").

Seit dem 21. Juni kehren auch alle Schülerinnen und Schüler in den Präsenzunterricht zurück in allen Regionen mit einem Inzidenzwert zwischen 50 und bis max 100.

Praktische Ausbildungsabschnitte sind generell inzidenzunabhängig wieder in Präsenz möglich.

An Grundschulen und Förderschulen (5.-6. Klassen) in Bayern

  • Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 findet voller Präsenzunterricht (d. h. auch ohne Mindestabstand) statt. 
  • Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50 bis 165 (statt wie bisher 100) findet Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand von 1,5 m statt.

Das gilt an weiterführenden Schulen, an beruflichen Schulen und Förderschulen ab Jahrgangsstufe 5:

  • In Regionen mit einer Inzidenz unter 50 - uneingeschränkter Präsenzunterricht.
  • Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 165 werden Schüler im Wechselunterricht unterrichtet.

Testpflicht bei Präsenzunterricht an den Schulen bleibt - unabhängig von der herrschenden Inzidenz

Unabhängig vom vor Ort herrschenden Inzidenzwert besteht an allen Schularten seit dem 12. April eine Testpflicht. Die Tests - PCR-Tests, Eigen- oder Selbsttests - werden zwei Mal pro Woche an den Schulen vorgenommen. Nur mit negativem Testergebnis können Schülerinnen und Schüler am Präsenzunterricht teilnehmen. Diese Regelung gilt auch für Lehrkräfte.

Testpflicht auch für Tagesbetreuung

Am 13. April hat das bayerische Kabinett folgende Änderung der Bayerischen Infektionsordnung beschlossen:

"Es wird klargestellt, dass Schulkinder an Angeboten der Tagesbetreuung nur dann teilnehmen dürfen, wenn sie sich entsprechend den für Präsenzunterricht geltenden Vorgaben mindestens zwei Mal wöchentlich einem Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 unterziehen", so die bayerische Staatsregierung auf Website.

Wo herrscht welche Inzidenz: Die aktuelle Inzidenz in Ihrem Landkreis


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