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Ausgangsbeschränkungen Bayern Bars und Kneipen dürfen auch innen öffnen

Diese Regeln für Bars, Hochschulen und Sport gelten - nach den Beschlüssen des bayerischen Kabinetts vom 27. Juli 2021.

Stand: 27.07.2021 13:52 Uhr

Barkeeper mit Maske mixt Longdrinks | Bild: mauritius-images

Am 27. Juli traf sich erneut der Ministerrat Bayerns mit Ministerpräsident Markus Söder. Folgende Änderungen gingen aus der Kabinettsitzung hervor:

Was gilt für Restaurants und Gaststätten?

Seit dem 7. Juni dürfen Gaststätten und Restaurants bei einer Inizidenz unter 100 Gäste auch im Innenraum empfangen. Seit 1. Juli ist auch die Öffnungszeit für Innen- als auch Außengastronmie von 24 Uhr auf 1 Uhr verlängert.
Mit dem Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 23. Juli dürfen Bars und Kneipen auch ihre Innenräume wieder öffnen. Ministerpräsident Markus Söder gab dazu am 27. Juli in München bekannt, dass die Bedienung in Bars und Kneipen am Tisch erfolgen muss, Abgabe und Verzehr von Getränken an der Theke oder am Tresen sind nicht zulässig. Desweiteren gilt außer am Platz auch dort die Maskenpflicht. Außerdem muss eine Kontaktverfolgung gewährleistet werden.

Lockerungen für große Sport- und Kulturveranstaltungen

Bei großen Sportveranstaltungen und kulturellen Großveranstaltungen mit länderübergreifendem Charakter können mehr Zuschauer als die bisherigen 1.500 zugelassen werden, sofern die 7-Tage-Inzidenz von 35 nicht überschritten wird und die folgenden Vorgaben beachtet werden:

  • Zulässig sind maximal 35 Prozent Auslastung der Gesamtkapazität bzw. höchstens 20.000 Zuschauer.
  • Zwischen den Sitzplätzen muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden und es sind keine Stehplätze zugelassen.
  • Zuschauer müssen einen negativen Testnachweis vorlegen - davon ausgenommen sind Genese und vollständig Geimpfte.
  • Verkauf als auch Konsum von alkoholischen Getränken ist nicht zulässig. Erkennbar alkoholisierte Menschen erhalten keinen Zutritt.
  • Es besteht eine ständige FFP2-Maskenpflicht. Diese entfällt nur unter freiem Himmel am Sitzplatz.

Für kleinere kulturelle Veranstaltungen gilt weiter:

  • Unter freiem Himmel dürfen seit dem 1. Juli bis zu 1.500 Zuschauer Sport- und Kulturveranstaltungen beiwohnen. 200 dieser Plätze dürfen als Stehplätze mit Mindestabstand vergeben werden. Die restlichen Plätze müssen feste Sitzplätze sein.
  • Im Innenbereich gilt, abhängig von der Raumkapazität, eine Zulassung von 1.000 Personen. Tagungen und Kongresse werden analog behandelt, so der Bericht aus der Kabinettsitzung vom 29. Juni.

Welche Kontaktbeschränkung gilt?

Mit Inkrafttreten der 13. Infektionsschutzverordnung am 7. Juni dürfen sich bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 zehn Personen aus drei Haushalten treffen.
Liegt die Inzidenz unter 50, dann sind Treffen mit zehn Personen ohne Haushaltsvorgaben möglich, das heißt, auch zehn Einzelpersonen dürfen sich treffen. Vollständig Geimpfte und Genesene werden nicht mitgezählt.

Hier finden Sie die aktuelle Inzidenzkarte: Welche Inzidenz herrscht in welchem Landkreis?

Was gilt für private Feiern wie Hochzeiten?

Hochzeiten, Taufen, Geburtstage usw. können seit 7. Juni bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 mit 50 Personen draußen und 25 Personen in Innenräumen gefeiert werden. Jedoch besteht hier eine Testpflicht.
Liegt die Inizidenz unter 50, sind 100 Gäste außen und 50 Gäste innen erlaubt. Hier entfällt dann auch die Testpflicht. Und auch hier werden Geimpfte und Genesene nicht mitgezählt.

Das gilt für den Sport

In Bayern ist seit 7. Juni bei einer Inzidenz unter 50 Gruppensport ohne Gruppenobergrenze wieder erlaubt. Auch Hallensport ist dann wieder möglich. Liegt die Inzidenz über 50, herrscht Testpflicht.

Profisportveranstaltungen bleiben erlaubt. Seit dem 7. Juni dürfen Profi- und Amateursportveranstaltungen mit noch mehr Zuschauern stattfinden. Liegt die Inzidenz über 50, dann dürfen bis zu 500 Zuschauer mit Test, Maske und festem Sitzplatz an öffentlichen Sportveranstaltungen teilnehmen. Liegt die Inizidenz unter 50, entfällt die Testpflicht. Auch sind seit 1. Juli bei Sport- und Kulturveranstaltungen unter freiem Himmel bis zu 1.500 Zuschauer zugelassen. Davon dürfen höchstens 200 als Stehplätze mit Mindestabstand vergeben werden, die übrigen nur als feste Sitzplätze. Seit dem 15. Juli dürfen länderübergreifende große Sportveranstaltungen mit höchsten 20.000 Zuschauern und unter strikten Vorgaben stattfinden (s.o.).

Was gilt für Fitnessstudios?

Seit dem 21. Mai sind auch Fitnessstudios wieder geöffnet. Gebunden an eine Inzidenz unter 100 kann dann mit Buchung, Test und Maske bis zum Gerät unter dem Motto "Click & Fit" wieder das Fitnessstudio besucht werden.

Was gilt für Freizeitbäder, Kinos und Theater?

Seit dem 7. Juni dürfen Solarien, Saunen, Hallenbäder und Freizeitparks bei einer Inzidenz unter 100 öffnen. Liegt die Inzidenz unter 50, herrscht hier auch keine Testpflicht.
Freibäder können seit dem 21. Mai bei einer Inzidenz unter 100 mit Buchung von Termin-Slots und mit Hygienekonzept öffnen.
Für Kinos, Theater und sonstige Kunst- und Kultureinrichtungen gilt seit 10. Mai 2021: Bei einer Inzidenz von unter 100 darf geöffnet werden. Neben der Test- und Maskenpflicht müssen die Sitzplätze so gestaffelt sein, dass die Abstandsregeln eingehalten werden können.
Auch Kino- und Theatervorführungen unter freiem Himmel sind unter den oben genannten Bedingungen wieder möglich.

Was gilt für Ausflüge?

Seit dem 21. Mai 2021 dürfen Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen, Jugendherbergen und Campingplätze in Bayern wieder geöffnet sein, sofern die Inzidenz in der Region stabil unter 100 liegt.
Voraussetzung dafür ist, dass Gäste bei der Anreise einen vor maximal 24 Stunden gemachten, negativen Corona-Test (gültig sind PCR-Test, POC-Antigentests oder Selbsttests unter Aufsicht) vorlegen können. Liegt die Inizidenz über 100, muss alle weiteren 48 Stunden erneut ein negativer Test erbracht werden.
Der Gastronomiebereich der Unterbringungen darf für Hotelgäste bis 24 Uhr geöffnet haben. Auch dürfen Kur-, Therapie- und Wellnessangebote (darunter fallen Schwimmbäder, Fitnessräume und Solarien) den Gästen zur Nutzung freigegeben werden.

Betreiber müssen unter Vorlage eines Hygienekonzeptes beim Bayerischen Gesundheitsamt einen Antrag auf Öffnung stellen, für Gäste gilt die Test- und Maskenpflicht.

Was gilt für Kitas und Schulen in Bayern

Seit dem 21. Juni dürfen bei einem Inzidenzwert unter 100 alle Schüler in den Präsenzunterricht. Liegt die Inzidenz über 100, herrscht wieder Distanz- oder Wechselunterricht. Und bei einer 7-Tage-Inzidenz von 165 gibt es nur noch Distanzunterricht.

In den ersten Unterrichtswochen nach dem Schulstart im September 2021 gilt als besondere Schutzmaßnahme an den bayerischen Schulen eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht auch nach Einnahme des Sitz- bzw. Arbeitsplatzes, das geht aus dem Bericht der Kabinettssitzung vom 27. Juli hervor.

Die seit 12. April geltende Testpflicht für Schüler und Lehrer bleibt weiterhin bestehen. Sie werden mindestens zwei Mal in der Woche direkt in der Schule getestet. Eine Teilnahme am Unterricht ist nur mit einem negativen Test möglich. Jedoch gilt das Testergebnis bis zum Abend.

Außerdem dürfen Schulkinder an Angeboten der Tagesbetreuung nur dann teilnehmen, wenn sie sich mindestens zwei Mal wöchentlich einem Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 unterziehen.

Alle Regelungen auf einen Blick: Was für die Schulen in Bayern gilt.

In Landkreisen oder Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 gilt ab 21. Juni Normalbetrieb für Kitas, Krippen und den Hort. Über 100 greift der eingeschränkte Regelbetrieb (in festen Gruppen) und ab 165 die Notbetreuung.

Was gilt fürs Einkaufen?

Bei einer Inzidenz von unter 100 kann der Einzelhandel unter den bekannten Vorgaben (Abstand, Maske) wieder öffnen und seit dem 7. Juni braucht man als Kunde auch keinen Termin mehr. Bei einer Inzidenz über 100 muss man einen negativen Test vorweisen.

Überregionale Märkte sollen mit entsprechenden Schutz- und Hygienekonzepten zugelassen werden, das entschied das Bayerische Kabinett am 29. Juni.

Seit dem 6. Mai 2021 sind Genesene und Voll-Geimpfte von Quarantäne, Kontaktbeschränkungen, Ausgangssperren und Testpflicht befreit. Dabei wichtig, auch für Geimpfte gilt:

"Die bekannten AHA-L Hygieneregeln gelten für alle weiter."

Bayerisches Innenministerium

Was bedeutet AHA-L Hygieneregeln

AHA-L bedeutet: A wie Abstand halten, H wie Hygieneregeln beachten (Niesen und Husten in die Armbeuge, Händewaschen), A wie Alltagsmasken tragen (in Bayern sind FFP2-Masken Vorschrift) und L wie Lüften.

Nächtliche Ausgangssperre in Corona-Hotspots in Bayern

In Bayern gilt die Ausgangssperre in Landkreisen mit einer höheren Inzidenz als 100 ab 22 Uhr bis 5 Uhr. In diesem Zeitraum darf in den betroffenen Landkreisen seine Wohnung nur verlassen, wer:
- zur Arbeit oder zum Arzt geht,
- sein Sorge- und Umgangsrecht wahrnimmt,
- Sterbebegleitung leistet,
- Minderjährige und Hilfsbedürftige begleitet,
- Tiere versorgen muss, z.B. Gassi gehen
- genesen oder voll-geimpft ist
- oder nachweisbar gewichtige Gründe vorzuweisen hat.

Verstöße gegen die Ausgangssperre werden mit Bußgeldern (ab 500 Euro) geahndet. Seit dem 7. Juni gelten auch in Bayern die bundesrechtlichen Vorgaben - also Spazierengehen und Joggen bis 24 Uhr erlaubt.

Vollständig Geimpfte und Genesene unterliegen nicht der Ausgangssperre (gilt seit 6. Mai).

Buchhandlungen, Gärtnereien, Baumschulen sind wieder Inzidenzunabhängig

Seit dem 28. April dürfen in Bayern die Buchhandlungen wieder geöffnet sein - und zwar unabhängig vom Inzidenzwert. Dasselbe gilt für Büchereien und Archive. So gelten für Buchhandlungen, Büchereien, Archive, Gärtnereien und Baumschulen die gleichen Regelungen wie für den Einzelhandel. Das gilt aber nicht für Baumärkte.

Außerdem dürfen die Außenbereiche zoologischer und botanischer Gärten sowie Autokinos auch in Landkreisen geöffnet werden, in denen ein Inzidenzwert von 100 überschritten wird. Allerdings muss jeder Besucher über 6 Jahren einen maximal 24 Stunden gültigen Test vorlegen.

Friseure und Anbieter von körpernahen Dienstleistungen

Seit dem 1. März sind in Bayern Friseursalons und Anbieter von Fuß- und Gesichtspflege sowie Maniküre (Nagelstudios) wieder geöffnet. Also Dienstleister der Körperpflege und Körperhygiene. Seit 27. Juli gelten auch für Solarien die Regelungen für Deinstleistungen. Ab einer Inzidenz von 100 gelten die Regeln der Notbremse des Bundes - also zum Beispiel Friseurbesuch nur mit tagesaktuellem, negativem Corona-Test und FFP2-Maske (siehe oben). Neuerung zum 28. April: Geimpfte mit einem vollständigen Impfschutz müssen etwa bei einem Friseurbesuch keinen negativen Coronatest vorweisen.

Was gilt für touristische Angebote?

Zudem beschloss das bayerische Kabinett am 10. Mai, dass ab dem 21. Mai Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr und auch touristische Bahn- und Reisebusfahrten wieder in Betrieb gehen dürfen. Sollte die 7-Tage-Inzidenz über 50 liegen, muss auch hier ein maximal 24 Stunden alter, negativer Corona-Test vorgelegt werden.
Unter diesen Voraussetzungen dürfen auch Stadt- und Gästeführungen sowie Berg-, Kultur- und Naturführungen im Freien als auch die Außenbereiche medizinischer Therme wieder genutzt werden.

Hundeschulen - offen bis zu einer Inzidenz von 165

Auch in Hundeschulen darf wieder unterrichtet werden, so das bayerische Innenministerium: Hundeschulen werden seit dem 10. Mai ebenfalls in Gebieten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 165 wieder zugelassen.

Wo herrscht FFP2-Maskenpflicht?

Seit dem 18. Januar gilt in Bayern im öffentlichen Nahverkehr sowie beim Einkaufen eine FFP2-Maskenpflicht - für Jugendliche und Erwachsene ab 15 Jahren. Dabei wird es in Bayern auch weiterhin bleiben - auch, wenn bundesweit künftig eine weniger scharfe Maskenpflicht gilt: Für öffentliche Verkehrsmittel und beim Einkaufen sind im Bundesgebiet sogenannte medizinische Masken vorgeschrieben. Das heißt: Erlaubt sind FFP2-Masken, KN95-Masken oder auch die günstigeren OP-Masken.

Wo muss ich eine Maske tragen? Maskenpflicht in Bayern

Was gilt für Homeoffice?

Seit dem 27. Januar gilt die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung. Diese bleibt weiterhin in Kraft. So sind die Arbeitgeber bis zum 30. Juni 2021 verpflichtet, Homeoffice anzubieten. Auch sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dazu angehalten, das Angebot, soweit sie können, anzunehmen.

Die neue Arbeitschutzverordnung legt fest, dass Räume, die gleichzeitig von mehreren Personen genutzt werden, für jede Person 10 Quadratmeter Platz zur Verfügung haben müssen. Betriebe ab 10 Beschäftigten müssen möglichst kleine, feste Arbeitsgruppen etablieren und der Arbeitgeber muss mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen.

Welche steuerlichen Regelungen fürs Homeoffice in der Corona-Zeit gelten, lesen Sie hier: Pendlerpauschale? Homeoffice? Masken? Was kann ich von der Steuer 2020 absetzen?

Was gilt für Gottesdienste?

Gottesdienste dürfen weiterhin, wie gehabt unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern stattfinden. Hier müssen medizinische Schutzmasken (s. oben) getragen werden; Stoff- oder Community-Masken reichen nicht aus. Und es dürfen nur so viele Menschen teilnehmen, die unter Wahrung des Abstands von 1,5 Metern zwischen den teilnehmenden Personen in das jeweilige Gotteshaus passen. Seit dem 7. Juni ist das Singen mit Maske im Gottesdienst wieder erlaubt. Bei Gottesdiensten unter freiem Himmel entfällt seit 7. Juni die Maskenpflicht.

Was gilt für Senioren-, Pflege- und Behindertenheime?

Seit dem 27. März dürfen Bewohner von Senioren-, Pflege- oder Behindertenheimen mehr als nur einen Besucher pro Tag empfangen; dieser muss einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen (Schnelltest) und eine FFP2-Maske tragen. Liegt die Inzidenz unter 50, entfällt die Testpflicht. Das wurde in der Kabinettsitzung vom 4. Juni beschlossen.
Alle Beschäftigen müssen weiterhin FFP2-Masken tragen, wenn sie direkten Kontakt mit den Bewohnern haben und sich in regelmäßigen Abständen, mindestens aber zweimal pro Woche, auf Corona testen lassen.

Sind Besuche im Krankenhaus erlaubt?

Die Betreiber der Krankenhäuser legen die Umgangs- und Besuchsregelungen individuell fest. Deswegen informieren Sie sich unbedingt vor jedem Besuch im Krankenhaus, unter welchen Regeln er erlaubt ist. Viele Krankenhäuser haben ihre Besuchszeiten stark eingeschränkt.

Zoos, botanische Gärten, Museen - dürfen bei bestimmten Werten öffnen

Für die Außenbereiche von botanischen und zoologischen Gärten gilt in Bayern gilt: Sie dürfen unter bestimmten Bedingungen öffnen, auch bei Inzidenzwerten über 100. Ein Test ist dann Pflicht.

Autokinos dürfen mit dem Beschluss des bayerischen Kabinetts seit dem 29. April öffnen - mit Hygienekonzept und Maskenpflicht. Einen Überblick über die Autokinos in Bayern finden Sie hier: Jetzt trotz Corona wieder erlaubt: Autokinos in Bayern

Universitäten - Präsenzveranstaltungen wieder erlaubt

Die Hochschulen dürfen wieder Präsenzveranstaltungen anbieten wie etwa Vorlesungen und Seminare. An den Hochschulen sind seit dem 27. Juli 2021 Präsenzveranstaltungen bei einer 7-Tage-Inzidenz von nicht mehr als 100 auch dann möglich, wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht zwischen allen Studierenden durchgängig eingehalten werden kann.
Im Übrigen bleibt es bei den bestehenden Vorgaben, insbesondere bei der FFP2-Maskenpflicht. Zugelassen werden Teilnehmer, die sich zweimal wöchentlich testen lassen.

Erwachsenenbildung - Corona

Für Angebote der Erwachsenenbildung nach dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz und vergleichbare Angebote anderer Träger sowie sonstige außerschulische Bildungsangebote gilt:

Die Angebote sind in Präsenzform zulässig, wenn zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt ist. Es besteht Maskenpflicht, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen, sowie bei Präsenzveranstaltungen am Platz. Soweit die Einhaltung des Mindestabstands aufgrund der Art nicht möglich ist, sind gleichermaßen wirksame anderweitige Schutzmaßnahmen zu treffen. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 100 überschritten wird, sind die Angebote untersagt.

"Für Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks gilt dagegen anderes; sie sind unter bestimmten Voraussetzungen zulässig:
"Zwischen allen Beteiligten ist ein Mindestabstand von 1,5 m zu wahren. Es besteht Maskenpflicht (Mund-Nasen-Bedeckung), soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen, sowie bei Präsenzveranstaltungen am Platz. Soweit die Einhaltung des Mindestabstands aufgrund der Art der Ausbildung nicht möglich ist, sind gleichermaßen wirksame anderweitige Schutzmaßnahmen zu treffen. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen."

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration

Tourismus: Hotels seit 21. Mai geöffnet

Seit dem 21. Mai 2021 sind Hotels in Bayern wieder geöffnet, sofern die Inzidenz unter 100 liegt. Für die Gäste gilt die Test- und Maskenpflicht, das ist neu seit 7. Juni:

"Zimmer können künftig an alle Personen vergeben werden, die sich nach den neuen allgemeinen Kontaktbeschränkungen zusammen aufhalten dürfen (10 Personen, bei Inzidenz zwischen 50 und 100 aus max. drei Haushalten). In Gebieten mit einer Inzidenz < 50 muss jeder Gast künftig nur noch bei der Ankunft (nicht mehr wie bisher alle 48 Stunden) einen negativen Test vorweisen, in Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bleibt es bei Tests alle 48 Stunden."

Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration

FAQ zur Ausgangsbeschränkung/ Kontaktbeschränkungen in Bayern

Weitere Informationen und ein FAQ rund um die Corona-Maßnahmen gibt es auf der Website des Bayerischen Innenministeriums.


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