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Digitaler Impfpass Corona-Impfpass mit der CovPass App

Ohne den gelben Impfpass Corona-Impfungen nachweisen und reisen können? Das ist europaweit mit dem digitalen Impfpass und der CovPass App möglich. Hier finden Sie die Links zur App.

Published at: 10-6-2022 | Archiv

Mann hält Handy mit CovPass App und gelben Impfpass in der Hand | Bild: dpa/picture alliance

CovPass App - digitaler Impfpass

Seit Mitte 2021 ist der digitale Impfpass des Robert Koch-Instituts in Deutschland verfügbar ud europaweit einsetzbar - über die CovPass App. Es gibt sie für Android- und Apple-Smartphones. Dort werden über einen QR-Code die Impfungen "vermerkt". In der CovPass App können aber auch negative Tests oder eine durchgemachte COVID-19-Infektion festgehalten werden. Achtung: es gibt viele "Impfpass"-Apps in den App Stores - die richtige erkennen Sie am Herausgeber - das ist das Robert Koch- Institut.

Hier geht es zur CovPass App und dem digitalen Impfausweis:

CovPass App für Android-Geräte - kompatibel ab Android Version 6

CovPass App für Apple-Geräte - kompatibel ab iOS 12

Wer kein Smartphone besitzt, kann seine Impfungen gegen Corona natürlich nach wie vor mit seinem gelben Impfpass nachweisen. Wer sich für den digitalen Impfpass entscheidet, muss wissen, dass dieser nur in Verbindung mit einem Lichtbildausweis wie dem Personalausweis gültig ist.

So funktioniert der digitale Impfpass

Nach der Corona-Impfung im Impfzentrum oder beim Hausarzt bekommt jeder Geimpfte - zusätzlich zur Bestätigung im gelben Impfpass - einen QR-Code als Ausdruck oder digital, um diesen dann in der CovPass App oder der Corona-Warn-App einzuscannen oder zu verwalten. In der CovPass App lassen sich auch die Impfnachweise anderer Familienangehöriger, zum Beispiel von den Kindern, speichern. Zusätzlich können Sie vor Beginn einer Auslandsreise prüfen, ob Ihre Impfnachweise im entsprechenden Land gültig sind. Dafür werden die geltenden Einreiseregeln des gewählten Reiselands berücksichtigt.

Mit digitalem Impfpass reisen wird möglich.

Wie bei der Corona-Warn-App scannt man die Codes über den Menüpunkt "Zertifikate" bzw. den blauen Pluspunkt ein. Wer keine QR-Codes beim Impfen bekommt, kann sich diese mit dem gelben Papierimpfausweis jederzeit in bestimmten Apotheken abholen. Diese QR-Codes sollten Sie gut aufheben, weil Sie sie noch benötigen, wenn Sie zum Beispiel das Smartphone wechseln - dann müssen Sie die QR-Codes neu einscannen.

Das digitale Zertifikat ist abgelaufen: Was jetzt in der Warn-App und im digitalen Impfpass zu tun ist.

Digitaler Impfausweis - für bereits Geimpfte gibt es ihn in Apotheken

Das gilt auch für alle, die bereits einige Zeit vollständig geimpft sind. Auch sie bekommen in den Apotheken ihre QR-Codes für den digitalen Impfpass. Auf dem Portal mein-apothekenmanager.de kann man über die Suchfunktion Apotheken in der Nähe finden, die nachträglich diese Impfpässe ausstellen. Dazu auf dieser Seite das menü "Serviceleistungen" anklicken, "Digitaler Impfausweis" auswählen und die Postleitzahl des Wohnortes eingeben. Die Ausstellung ist für alle Geimpften kostenlos.

Diese Daten enthält der digitale Impfpass

Impfstatus, Name, Geburtsdatum - diese Daten enthält der digitale Impfpass. Und so wird er ausgelesen:

"Für Dienstleister, die den Impfstatus überprüfen möchten, wird es eine Prüf-App zur Prüfung des Impfzertifikats geben. Damit kann der Impfstatus ähnlich wie ein Barcode eines Flug- oder Bahntickets gescannt werden."

Bundesgesundheitsministerium

Wo werden die Daten gespeichert? Dazu schreibt das Ministerium: "Alle digitalen Impfnachweise werden nur temporär im Impfprotokollierungssystem erstellt und anschließend gelöscht. Eine dauerhafte Speicherung ist nur dezentral auf den Smartphones der Nutzer vorgesehen."

CovPass App - wer hat sie entwickelt

In Deutschland ist der digitale Impfausweis sowohl in eine neue App, die CovPass App eingebaut worden als auch in der Corona-Warn-App integrierbar. Die neue App wurde unter der Führung von IBM entwickelt: "Beteiligt sind auch das Kölner Start-up Ubirch, der schwäbische IT-Dienstleister Bechtle und Govdigital, ein genossenschaftlicher Zusammenschluss von zehn IT-Dienstleistern der öffentlichen Hand", so die Deutsche Nachrichtenagentur (dpa). Ähnlich wie die Corona-Warn-App wurde die neue App als Open-Source-Projekt entwickelt - das heißt, alle Schritte der Entwicklung sind für jedermann einsehbar.


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