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Ausflugziele in Bayern Klimafreundliche Ausflugstipps

Sie wollen Abenteuerliches entdecken, aktiv Ihre Freizeit gestalten oder mit Genuss einen wunderschönen Tag verbringen und das klimaschonend? Wir haben für Sie die ultimativen Ausflugsziele in Ihrer Nähe.

Stand: 09.09.2019

Frau radelt in Oberbayern | Bild: mauritius-images

Höhlenwanderweg in der Fränkischen Schweiz

Cäciliengrotte bei Hirschbach

Der Höhlenwanderweg in Hirschbach im Landkreis Amberg- Sulzbach in der Oberpfalz bietet 30 Höhlen auf einem 16 Kilometer langen Rundweg. Nicht vergessen: Gutes Schuhwerk und Taschenlampe, denn Höhlen und Grotten werden auf eigene Faust entdeckt.

Zerklüftete Höhlen und Felsspalten lassen das Abenteuerherz höherschlagen. Vorbei an moosbewachsenen Felsen auf schmalen Pfaden sind die Höhlen vom Weg aus zu erreichen. Bei einigen muss man einen Klettersteig erklimmen.

Das ist das Highlight: Die größte Höhlenruine am Wanderweg ist die Cäciliengrotte. Insgesamt 40 Meter lang, elf Meter breit und sechs Meter hoch. Wer seinen Adrenalinspiegel hochpuschen will, der durchkriecht den rund 10 Meter langen Gang der Felsengrotte. Das ist allerdings nichts für Klaustrophobiker. Der Wanderspaß für alle, die abenteuerlustig sind, kostet außer Muskelkraft und Zeit gar nichts. Zusätzlich gibt's eine wunderbare Aussicht vom Gipfelkreuz der Mittelbergwand auch für umsonst.

Monte Kaolino in Hirschau

Monte Kaolino

Skifahren bei 30 Grad und das ganz ohne Gletscher: Das geht in Hirschau in der Oberpfalz. Dort geht's zum Sandskifahren auf den Monte Kaolino. 35 Millionen Tonnen Quarzsand sind dort zu einem 120 Meter hohen Berg aufgetürmt. Der weiße Sand ist eigentlich ein Abfallprodukt der damaligen Kaolingewinnung. Heute wedeln Skibegeisterte die 220 Meter lange Abfahrt hinunter. Nicht nur Skifahrer, sondern auch Snowboarder, BigFoot- und Zipfelbob-Fahrer sind herzlich willkommen. Man kann auch zu Fuß auf die Aussichtsplattform des Monte Kaolino gehen.

Das ist das Highlight: Auf Skiern einen Sandberg hinunterzuwedeln ist schon außergewöhnlich. Allerdings sollte man sicher auf den Skiern stehen. Denn besonders beim Abbremsen wird's schwierig: Der Sand wirkt wie eine Turbobremse. Also frühzeitig langsamer fahren, damit niemand ins Schleudern kommt. Danach können Sie sich im Dünenfreibad abkühlen.

Für 15 Euro pro Person können Kinder und Erwachsene eine Stunde lang Sandskifahren. Das Ausleihen der Skier kostet extra. In den Sommerferien ist die Piste unter der Woche von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am Wochenende von 10 bis 19 Uhr.

Fledermaus anschauen in Hohenburg

Hufeisennase im Fledermaushaus Hohenburg

In Hohenburg im Landkreis Amberg-Sulzbach leben einige der faszinierendsten Tiere der Welt: Fledermäuse. Die "Große Hufeisennase", eine hochbedrohte Art, hat in diesem Haus Unterschlupf gefunden. Bei Führungen gibt's spannende Informationen über das Leben der nachtaktiven Tiere. 

Das ist das Highlight: Mit Hilfe einer Fledermaus-Webcam können Sie die fast 200 Tierchen aus nächster Nähe beobachten. Mit ein bisschen Glück fliegen die Fledermäuse bei ihren nächtlichen Beutezügen dicht über die Köpfe der Besucher hinweg.

Die Führungen finden im August um 19 Uhr statt und können in kleineren Gruppen ohne Voranmeldung besucht werden. Der Eintritt ist kostenlos.

Windischeschenbach und das tiefste Loch der Erde

Bohrturm in Windischeschenbach

Tiefer geht's nicht. Im oberpfälzischen Windischeschenbach entstand mit 9101 Metern das tiefste Loch der Erde, ein Forschungsprojekt der Bundesrepublik Deutschland. Ziel war es, das Erdinnere zu erkunden. Seit 1994 wird nicht mehr gebohrt, geforscht wird weiterhin.

Sie können das Geozentrum an der Kontinentalen Tiefbohrung besuchen und den Bohrturm besteigen. Im Geozentrum erfahren Sie zum Beispiel auf einer interaktiven Weltkarte, wo Vulkane ausgebrochen sind. Ein Seismograph zeigt aktuell an, ob es gerade irgendwo auf der Erde rumort.

Das ist das Highlight: Wenn Sie wissen wollen, wie sich ein Erdbeben anfühlt, besteigen Sie den Erdbeben-Simulator, eine Rüttelplatte. Sie können verschiedene Stärken einstellen. Mal mit weiten, dafür aber langsameren Ausschlägen oder schnell und heftig. So können Sie beispielsweise das große Erdbeben von San Francisco 1906 nachempfinden. Der Eintritt kostet für Erwachsene 5,50 Euro, Jugendliche 4,50. Es gibt auch eine Familienkarte.

Luftfahrtgeschichte am Bodensee

Blick auf das Zeppelinmuseum am Bodensee

Das Zeppelinmuseum in Friedrichshafen am Bodensee ist absolut einzigartig. Es präsentiert die weltweit größte Sammlung zur Luftschifffahrt. Hier werden die Geschichte und der Kult um den Zeppelin interaktiv erzählt. 

Vom Besucher zum Passagier der 20er Jahre: Die begehbaren Passagierräume der Hindenburg können im Museum nacherlebt werden. Kabinen, Toiletten, Lesesaal, Raucherzimmer und Poststelle sind im originalgetreuen Nachbau für jedermann zugänglich.

Für kleine Besucher gibt es einen Museumskoffer für drei Euro. Dieser beantwortet alle Fragen zu Luftschiffen und zum Basteln ist auch etwas drin.

Das ist das Highlight: Der Salon - runde Tische, Lederstühle, ein riesiges Panoramafenster und eine traumhafte Aussicht auf den glitzernden Bodensee. Ein idealer Abschluss für einen spannenden Tag im Zeppelinmuseum. Das Zeppelin-Erlebnis in Friedrichshafen ist dagegen mit 11 Euro für Erwachsene und 6 Euro für Kinder ein richtiges Schnäppchen.

Rafting in Augsburg

Raftingstrecke in Augsburg

Ein Sommertipp, bei dem es gerne mal nass werden darf: Wildwasser-Rafting auf dem Augsburger Eiskanal ist ein Ausflug der etwas anderen Art. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Allerdings darf nur, wer schwimmen kann und mindestens 10 Jahre alt ist, mitfahren.

In Schlauchbooten geht's die 700-Meter-lange Olympiastrecke runter. Je nach Größe des Schlauchboots haben drei, fünf oder sieben Rafter plus Guide Platz.

Das ist das Highlight: Es geht vorbei an künstlichen Felsen in schäumender Gischt. Ein erfahrener Kanute leitet die Rafter sicher durch die Stromschnellen und Strudel. Wer nicht genug von dem Wildwasser-Abenteuer bekommt, kann den Eiskanal gleich nochmal herunterfahren. Die Boote werden mit dem Auto hochgebracht und zu Fuß geht's zurück zum Start.

Die Preise unterscheiden sich je nach Anzahl der Fahrten: Erwachsene zahlen für zwei Fahrten 50 Euro, für drei 60 Euro und für vier 70 Euro. Für Jugendliche und Studenten sind die Fahrten jeweils 10 Euro günstiger. Die professionelle Sicherheitsausrüstung ist inklusive. Ein Handtuch und eine Badehose sollten die Teilnehmer trotzdem mitbringen.

Bergbauern im Allgäu

Bergbauernmuseum in Immenstadt

Das auf über 1.000 Meter gelegene Bergbauernmuseum in Immenstadt-Diepolz ist ein Museum zum Mitmachen und Staunen. Der traumhafte Panoramablick über die Allgäuer Berge gibt es inklusive. Ein Imkerhaus, eine Alpe, ein Abenteuerspielplatz, ein historischer Sattler-Hof und ein Einblick in die Anfänge der Käseherstellung, inklusive Verkostung: All das können die Besucher im Bergbauernmuseum erleben.

Das ist das Highlight: Der "begehbare Kuhmagen". Durch ein großes Maul betreten die Besucher das Innere einer Kuh. Die Dauerausstellung beantwortet Fragen wie: Warum hat die Kuh vier Mägen? Wie wird das Gras zu Milch? Interaktive Stationen erklären, wie die Verdauung der Wiederkäuer funktioniert.

Das Bergbauernmuseum bietet für 14 Euro eine Familienkarte an. Erwachsene zahlen 7 Euro, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre dürfen bereits für 4,50 Euro rein. Kinder unter sieben Jahren haben freien Eintritt. Das Museum hat bis einschließlich November täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet

Hängebrücke in Tirol

Hängebrücke in Reutte

Der Gang über die "Highline 179" in Reutte in Tirol sorgt für einen ordentlichen Adrenalinschub. Sie ist die längste Seilhängebrücke der Welt. Mit einer Länge von über 400 Metern hat die Brücke es sogar ins Guiness Buch der Rekorde geschafft. Für dieses besondere Erlebnis sollten die Besucher auf jeden Fall schwindelfrei sein. Die Brücke kann schon mal zwei bis 6 Meter hin und her schwanken.

Die "Highline 179" verbindet die Burgruine Ehrenberg mit dem Fort Claudia, einer barocken Festungsanlage. Nachts ist die Hängebrücke übrigens auch zu sehen: Ihre Handläufe sind mit LEDs beleuchtet.

Das ist das Highlight: Wer oben auf der Brücke steht, kann mehr als 100 Meter nach unten sehen. Auch durch den Boden der Brücke. Dieser besteht nämlich aus einem Metallgitter. Ein Ausflug zur "Highline 179" ist ideal für alle, die sich Nervenkitzel und eine beeindruckende Aussicht wünschen. Tickets gibt es für Erwachsene für 8 Euro, für Kinder für 5 Euro. Die Brücke ist täglich von 8-22 Uhr geöffnet.

Adler im Nationalpark Berchtesgaden

Steinadler im Nationalpark Berchtesgaden

Den "König der Lüfte" live erleben können Sie bei einer Führung "Im Tal der Adler" im Nationalpark Berchtesgaden. Derzeit gibt es im Nationalpark 4 Steinadlerpärchen. Sie beobachten den Steinadler in seiner natürlichen Umgebung. Der Weg ins Klausbachtal dauert ca. eine halbe Stunde. Sie erfahren bei der Wanderung, wie der Adler in den Alpen lebt, wie er seine Jungtiere aufzieht und wie er jagt.

Das ist das Highlight: Mit ein bisschen Glück fliegt der "König der Lüfte" über ihre Köpfe hinweg. Von einer Beobachtungsstation aus sehen Sie, wie der mächtige Vogel im Gleitflug lautlos über sein Jagdrevier schwebt. Außerdem können Sie testen, ob Sie Adleraugen haben. Zum Vergleich: Ein Adler erkennt aus 1.000 Meter Entfernung noch eine Maus.

Die Führung findet jeden Donnerstag statt. Treffpunkt ist die Nationalpark-Infostelle Intersee "Klausbachhaus". Wichtig: Wanderschuhe und ev. ein Fernglas mitnehmen. Die Führung "Im Tal der Adler" im Nationalpark Berchtesgaden ist kostenlos. 

Museum für Luftfahrt

Flugwerft in Schleißheim

Die Flugwerft in Schleißheim bei München liegt an einem der kleinsten Flugplätze Bayerns und weltweit. Er stammt aus der Pionierzeit der Fliegerei um 1912. Zu bestaunen gibt es Flugobjekte aus einem Jahrhundert: vom frühen Lilientalgleiter aus dem Jahr 1894 bis zum modernen Eurofighter der Bundeswehr. In der gläsernen Werkstatt sehen Sie, wie Experten alte Flugzeuge restaurieren.

Das ist das Highlight: Bei einem Museumsrundgang können Sie in einem Senkrecht-Starter dort Platz nehmen, wo sonst nur der Pilot sitzt. In einem speziellen Flugsimulator heben Sie ab und fühlen sich wie der Pilot. Die Flugzeugwerft Schleißheim ist täglich geöffnet. Es werden auch mehrere Übersichtsführungen pro Tag angeboten. Erwachsene zahlen 7 Euro, Schüler und Studenten 3 Euro.

Bogenschießen wie Robin Hood

Bogenschießen in der Natur (Symbolbild)

Im Bogenpark Hohenkammer in Oberbayern lernen Sie Bogenschießen wie Robin Hood. Mit Pfeil und Bogen laufen Sie den Parcours ab, der mitten in einem Mischwald liegt. Übrigens stärken Sie bei dieser Sportart Ihren Rücken und den Geist. Grizzlybären, Steinböcke, Gämsen, Moschusochsen und Krokodile, alles das tummelt sich im Wald bei Hohenkammer. Aber keine Angst: Die täuschend echten Tierattrappen sind Ziele für die Hobbybogenschützen auf dem Parcour, der unterschiedliche Schwierigkeitsgrade hat. 

Das ist das Highlight: Das Gefühl mit Pfeil und Bogen im Wald unterwegs zu sein ist für viele was Besonderes. Kein Ziel gleicht dem anderen. Es gibt Bergauf- und Bergab-Schüsse. Um manche Ziele zu treffen, müssen Sie erst auf einen Hochstand klettern. Bei einer anderen Station balancieren Sie auf einer Wippe oder Sie steigen erst drei Meter auf einen Baum, sichern sich mit einem Gurt und spannen den Bogen. Der Grundkurs kostet 25 Euro für Erwachsene und 19 Euro für Kinder. Für eine Tageskarte für den Parcours zahlen Erwachsene 16 und Kinder 11 Euro.

Porsche zeigt Modellwelt in Berchtesgaden

Die Welt in klein in Berchtesgaden

Der Enkel des legendären Automobil-Konstrukteurs Ferdinand Porsche, hat sich im Berchtesgadener Land einen Traum erfüllt. Ein Ort, wo er seine gesammelten Spielzeug-Schätze ausstellen kann. Im TraumWerk ist die weltgrößte Sammlung an Blechspielzeug und eine exklusive Modelleisenbahn zu sehen.

In der rund 500 Quadratmeter großen Modelleisenbahn im Hans-Peter Porsche Traumwerk ist die Alpenwelt von Deutschland, Österreich und der Schweiz detailliert nachgebaut. Mehrere Kilometer Gleise wurden verlegt. Ständig fahren 60 bis 70 Züge. Aber auch Fahrradfahrer, Fußgänger und Autos sind wie von Geisterhand unterwegs.

Das ist das Highlight: Dank modernster Technik erleben Sie bei der Modelleisenbahn im Zeitraffer, Tag und Nacht mit unglaublichen Wetterphänomenen wie Blitz, Donner, Schnee. Außerdem gibt es Porschefahrzeuge zu bestaunen, wie ein Modell aus dem Jahr 1950 mit 40 PS oder einen Flitzer von heute mit 700 PS. Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Sonntag. Erwachsene zahlen 14 und Kinder 9 Euro. Ein Familienticket gibt es für 35 Euro.

Auf dem Kopf in St. Englmar

Das "verrückte Haus" von St. Englmar

Einmal wie Spiderman an der Wohnzimmerdecke entlanglaufen? Das geht bei dieser Attraktion in St. Englmar im Bayerischen Wald. Ein Haus, das auf dem Dach steht. Es ist komplett eingerichtet: Über den Köpfen der Besucher hängen Sofa, Tische und sogar eine Badewanne. Unten ist oben und oben ist unten. Das Erlebnis auf besonders lustigen Erinnerungsfotos.

Das ist das Highlight: In einem Zimmer kommt das Gehirn ganz schön ins Schleudern. Denn der Raum sorgt mit seinen unterschiedlichen Längs- und Querneigungen für optische Überraschungen. Neben kleinen Wänden stehen dann riesige Stühle und zeigen: Größe ist relativ. Der Eintrittspreis von 7,50 Euro für Erwachsene und 5 Euro gilt für sämtliche Attraktionen beim Waldwipfelweg. Für den Besuch im "Haus auf dem Kopf" kommen dann noch 2 Euro pro Person dazu.

Feng Shui in Lalling

Entspannung in Lalling

Ein Park zum Wohlfühlen, der die Lebensfreude steigert: In Lalling im Landkreis Deggendorf gibt es den ersten Kurpark, der nach den Regeln der fernöstlichen Feng Shui-Lehre angelegt wurde. Viel Wasser, Moos, verschlungene Pfade und offene Rasenflächen, dafür keine Kanten oder Ecken. Denn bei Feng Shui kommt das nicht vor. An verschiedenen Stellen im Park sind Findlinge gesetzt worden, die dem Besucher Energie spenden sollen. Auf Tafeln wird erklärt, welche Bedeutung die Steine haben. 

Das ist das Highlight: Bestimmten Stellen werden noch zusätzliche Kräfte zugesprochen. Vom "Chi-Stein" soll besonders viel Lebensenergie ausgehen. Am "Herzstein" kommen gestresste Menschen zur Ruhe. An diesem Punkt soll es die größte positive Energie geben. Der Feng Shui Park in Lalling kostenlos. Führungen gibt es für 3 Euro jeden Donnerstag nach Anmeldung. Unter fachkundiger Leitung geht's dann durch den Park, auch mit Wünschelrute.

Badeseen um Straubing

Badeseen rund um Straubing

Action und Abkühlung warten am Friedenhain-See bei Straubing in Niederbayern. Hinweis: wer gerne übers Wasser rasen möchte, sollte mindestens 10 Jahre alt sein und schwimmen können. Mit 1.200 Meter Umlaufstrecke gibt es hier die längste Wasserski- und Wakeboard-Seilbahn der Welt. Besucher können sich hier wie die Profis in der Freizeitanlage Friedenhain-See ausprobieren.

Das ist das Highlight: Sie haben die Qual der Wahl: Trick-Ski, Teller, Mono-Ski oder zwei Skier. Dann kann der Ritt übers Wasser schon losgehen. Auch wenn der Ansturm groß ist, gibt es kaum Wartezeiten, da 12 Läufer gleichzeitig am Seil hängen. Wer sich langsam ans Wasserski-Fahren herantasten möchte, kann für 6 Euro einen ersten Versuch wagen. Die Stundenkarte liegt dann bei 20 Euro, für 2 Stunden sind es 26, mit Vergünstigungen für Jugendliche und Studenten.

Das Schulerloch im Altmühltal

Eingang zum Schulerloch

Ein Turm nur drei Kilometer vom niederbayerischen Kelheim entfernt, zeigt den Weg in die Unterwelt. Das Schulerloch im Altmühlthal ist eine Tropfsteinhöhle, die rund eine Million Jahre alt ist. Sie lädt zum Entdecken und Staunen ein. Bei einer Führung in der 9-Grad-kühlen Höhle wird Wasser genauer unter die Lupe genommen; wie etwa Tropfsteingebilde, die einem Blumenkohl ähneln. Weltweit einmalig ist ein Wasserbecken, das frei im Raum steht. Im Außenbereich wartet dann ein Einblick in das Keltische Leben, mit Kleidung und Essen von damals.

Das ist das Highlight: Eine Projektion an den Felswänden zeigt die Höhle von der Steinzeit bis heute, teilweise in 3D, und schickt die Besucher auf eine Zeitreise. Quasi Kino in der Tropfsteinhöhle. Außerdem finden dort regelmäßig Konzerte statt, die dank der Höhlenakustik ein ganz besonderes Erlebnis sind. Jede halbe Stunde gibt es Höhlenführungen, die für Erwachsene 5,50 Euro und für Kinder 4 Euro kosten.

Tropfsteinhöhle Pottenstein

Teufelshöhle in Pottenstein

Wer sich abkühlen möchte, ohne dabei nass zu werden, ist in der Teufelshöhle in Pottenstein im Landkreis Bayreuth gut aufgehoben. Bei 9 Grad in der Höhle wird es ziemlich frisch. Also lieber einen Pulli griffbereit halten. 1,5 Kilometer geht es durch eine Felsgrotte direkt in einen riesigen Höhlenraum. Parallel dazu gibt es während der 45-minütigen Führung spannendes Hintergrundwissen.

Das ist das Highlight: Das Skelett eines Höhlen-Bären ist ein absoluter Hingucker. Es ist über 30.000 Jahre alt und wiegt etwa 400 Kilogramm. Umgeben von Felsvorsprüngen und Tropfsteinen ist es ein beeindruckendes Fotomotiv. Das Höhlenabenteuer kostet Erwachsene 5 Euro. Kinder kommen bereits für 3 Euro in die Höhle.

Felsenlabyrinth Luisenburg

Blick ins Felsenlabyrinth

Das Felsenlabyrinth Luisenburg in Wunsiedel in Oberfranken hat schon Johann Wolfgang von Goethe beeindruckt: Er war gleich zwei Mal in einem der schönsten Geotope in Bayern. Keine Sorge: Wer auf den Wegen bleibt, der wird sich auch im Felsenlabyrinth nicht verlaufen. Festes Schuhwerk ist bei dieser einstündigen Tour Pflicht.

Wandern Sie in einem Meer aus riesigen Steinen. Ein Rundweg führt vorbei an meterhohen Felsen. Eine einzigartige Landschaftskulisse im Fichtelgebirge und Sie sind mitten drin.

Das ist das Highlight: Riesige Granitblöcke liegen verwinkelt und verschachtelt übereinander. Sie zwängen sich durch Felsen oder steigen eine enge Treppe zwischen 300 Jahre alten Granitgestein hinauf. Eine abenteuerliche Wanderung für Groß und Klein. Ein Familienausflug ins Felsenlabyrinth kostet 9 Euro (Familienkarte) und an der Leine darf der Hund sogar auch mit.

Burg Rabenstein im Ahorntal

Burg Rabenstein

Die malerische Burg Rabenstein befindet sich im Ahorntal im Landkreis Bayreuth und ist das Zuhause von Waldkäuzen, einem Weißrückengeier und ganz vielen anderen heimische Greifvögeln und Eulen. Neben dem Greifvogel- und Eulenpark erwartet Besucher die "Falknerische Abteilung". Hier erleben Erwachsene und Kinder eine Flugvorführung der etwas anderen Art: Hier fliegen vom tollpatschigen, gerade erst acht Wochen alten Jungvogel, bis hin zum wendigen Beizvogel die unterschiedlichsten Jagdfalken durch die Lüfte.

Das ist das Highlight: Sie erleben wie beispielsweise der Wüstenbussard seine Kreise zieht. Der "König der Vögel" gibt auch eine Audienz: Steinadler sausen im Freiflug über die Köpfe der Besuche und sorgen für bleibende Erinnerungen. Für 4 Euro (Erwachsene) und 2 Euro (Kinder) können die Vögel bei der Vogelparkbesichtigung aus nächster Nähe bewundert werden. Wer die Flugvorführung ebenfalls miterleben möchte, zahlt dann 8 Euro bzw. 5 Euro.

Ausflug mit Kindern zum Kletterpark

Symbolbild Kletterpark

Wer einen lustigen Tag mit der ganzen Familie verbringen möchte, der ist im Kletterpark Untreusee in Hof in Oberfranken genau richtig. Vorkenntnisse braucht es für den Kletterpark nicht. Mitmachen kann jeder ab 6 Jahren und mit einer Mindestgröße von 1,20m. 9 Parcours mit 111 Stationen bieten genug Abwechslung für jeden Geschmack. Manche gehen 1 Meter über den Boden, andere sogar bis zu 11 Meter. Seilrutschen, Tarzansprünge und Schaukeln sind nur ein Teil des Kletterabenteuers.

Das ist das Highlight: Schon für den Aufstieg brauchen Sie Mut, der ist in 12 Meter Höhe. Dort können Sie den Schwierigkeitsgrad wählen. Zwei Routen führen in luftiger Höhe sogar über den See. Erwachsene zahlen einmalig 20 Euro, Kinder bis 13 Jahre 13 Euro, Schüler und Studenten 16,50 Euro. Je nach Konstellation gibt es auch Familienkarten. Der Kletterpark ist witterungsabhängig an Wochenenden, Feiertagen und Ferien zwischen 10 und 19 Uhr geöffnet. Der letzte Einlass ist um 17 Uhr.

Stand Up Paddling auf dem Altmühlsee

Stand up Paddle (Symbolbild)

Stehend auf einem Surfbrett mit einem Paddel die Gewässer erkunden: Eine Sportart, die den ganzen Körper beansprucht. Mittlerweile bieten viele Surfcenter Kurse an, beispielsweise auch am Altmühlsee im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Sie sehen das Ufer von einer anderen Perspektive aus. Sie stehen auf dem Brett im Kurs oder alleine und entdecken die tolle Landschaft. Es gibt auch geführte Touren, wo Sie an ganz besonderes schöne Stellen paddeln.

Das ist das Highlight: Beim Stand Up Paddeln hat man das Gefühl, als ob man übers Wasser läuft. Sie können die Sportart schnell erlernen und müssen keine Sportskanone sein. Auch Yoga Stunden gibt es auf dem SUP. Ein zweistündiger Kurs kostet 50 Euro pro Person. Für eine Stunde kostet Surfbrett und Paddel zum Ausleihen rund 15 Euro.

Minigolf im Dunklen in Nürnberg

Minigolf bei Schwarzlicht

Minigolfen in einer Höhle oder Unterwasser. Das können Sie beispielsweise in der "Schwarzlichtfabrik" in Nürnberg erleben. Es ist einer von einigen Orten in Bayern, die so was anbieten. Eine dreidimensionale Phantasiewelt aus Farben, Licht und Formen: Spezial-Brille auf und schon sind Sie mitten drin. Jede der 18 Minigolf-Bahnen in der Halle, ist von Künstlern speziell gestaltet worden, sowohl die Wandbemalung wie auch die Hindernisse.

Das ist das Highlight: Bei der "Blauen Grotte" beispielweise fühlen Sie sich wie in einer Tropfsteinhöhle. In der Unterwasserwelt schwimmen Schildkröten und Quallen an der Minigolf-Bahn vorbei, während Sie versuchen, den Ball einzulochen. Erwachsene zahlen 8 EUR, Kinder bis 15 Jahren: 6 EUR.

Rhododendron- und Landschaftspark im Schloss Dennenlohe

Landschaftspark in Dennenlohe

Ein Park, wie aus dem Märchenland ist der Rhododendrenpark im Schloss Dennenlohe in Unterschwaningen in Mittelfranken. Es ist der größte seiner Art in ganz Süddeutschland. Ein richtiges Blütenmeer erwartet Sie, wenn die über 500 unterschiedliche Rhododendren- und Azaleensorten mit viele andere Pflanzen um die Wette blühen. Auf verschlungen Pfaden führt Sie der Weg im Landschaftsgarten durch mehrere Themenbereiche. In einem Teil des riesigen Parks wandern Sie von Insel zu Insel über Brücken und Stege. Im japanischen-chinesischen Teil besteigen Sie den Bhutanerg zum Tempel.

Das ist das Highlight: Ein blühendes Spektakel für Auge und Nase. Die vielen Pflanzen verströmen einen wunderbaren Duft. Immer wieder gibt es neues zu entdecken und Brücken zu überqueren. Die Tageskarte kostet 11 Euro. Um alle Wege, Inseln und Brücken abzugehen sollten Sie sich Minimum zwei Stunden Zeit nehmen. Essen und Trinken gibt's in der Orangerie und im Biergarten.

Felsengänge Nürnberg

Felsengänge in Nürnberg

Die historischen Felsengänge in Nürnberg sind ein Relikt aus dem Mittealter. Das weit verzweigte unterirdische Labyrinth war vor allem für die Bierbrauer wichtig. An der tiefsten Stelle befinden Sie sich rund 24 Meter unter der Nürnberger Altstadt, die zum Teil durchlöchert ist wie ein Schweizer Käse. Im Sommer hat es dort unten frische 10 bis 12 Grad. Es ist das größte Felsenkeller-Labyrinth Süddeutschlands. 

Das ist das Highlight: Die "Dunkelführung" beispielsweise ist etwas für Unerschrockene. Beim flackernden Schein der Taschenlampe erfahren Sie Legenden und Mythen über die historischen Felsengänge. Für die Führung, die gut eine Stunde dauert, zahlen Erwachsene 8.50 Euro. Schüler und Studenten einen Euro weniger. Da es dort immer 12 Grad hat, Jacke nicht vergessen.

Weinkeller in Unterfranken

Eine Führung durch ein Weingut ist ein Schmankerl für alle Liebhaber eines feinen Tröpfchens. In Würzburg können Besucher gleich drei Traditionsweingüter besichtigen: das Juliusspital, den Staatlichen Hofkeller und das Bürgerspital. Besucher können den Weg von der Traube zum Spitzenwein nacherleben. In der Schatzkammer wird das Herz des Bocksbeutel-Fans höherschlagen. Hier lagern rund 27.000 Flaschen, die bis zum Jahrgang 1909 zurückreichen.

Alte Weinflaschen im Bürgerspital

Das ist das Highlight: Eine ganz besondere Rarität: die älteste Flasche Wein der Welt. Der legendäre Steinwein, ein Weißwein vom Weinberg des Bürgerspitals, in einer mundgeblasenen Flasche aus dem Jahr 1540. Mit Pech überzogen, damit möglichst wenig von dieser Köstlichkeit verdunstet. Pro Person kostet die einstündige Tour 8 Euro. Jeden Samstag um 14 Uhr finden dort Kellerführungen statt.

Bergwerk in der Rhön

Erlebnisbergwerk in Merkers

Das Erlebnisbergwerk Merkers in der Rhön in Thüringen bringt Besucher nur durch die natürliche Erdwärme ins Schwitzen. Wer eine Führung mitmacht, fährt innerhalb von 90 Sekunden auf mehr als 500 Meter Tiefe. Dorthin, wo bis Anfang der 90er Jahre Salz angebaut wurde. Überall funkeln die Salzkristalle und ein Film zeigt, wie damals sogar Goldbarren im historischen Goldraum gelagert wurden.

Das ist das Highlight: Eine Attraktion ist die Kristallgrotte. Sie liegt so tief, dass es durch die Erdwärme hier eine ständige Temperatur von 28 Grad hat. Es ist ein weltweit einmaliges Geotop. Außerdem gibt es eine Sprengsimulation und eine Lasershow im Konzertsaal. Der Saal war ursprünglich ein Salzbunker. Erwachsene können für 23 Euro an den Führungen teilnehmen, Kinder für 15 Euro. Die Führungen finden Dienstag bis Samstag, um 09.30 und 13.30 Uhr, am Sonntag um 10.30 Uhr statt. Bergkittel und Helme für die fast dreistündige Führung bereitgestellt.

Sternenhimmel in der Rhön bewundern

Sternenhimmel über Bayern

Momente, die man nicht mit einem Foto festhalten kann, sondern selbst erleben muss, gibt es im Sternenpark im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. Er ist einer von neun Sternenparks weltweit. Der Sternenpark bietet ein umfangreiches Nachterlebnispark-Programm an. Ein Sterne-Führer erklärt beispielsweise, welche Sterne gerade am Himmel zu sehen sind, warum wir den Mond immer nur von einer Seite sehen oder wo der Mond bei Neumond ist.

Das ist das Highlight: Es dauert ein bisschen, bis sich das Auge an die Dunkelheit gewöhnt hat, aber dann ist der Himmel plötzlich ganz nah. So sind in klaren mondlosen Nächten einige Tausend Sterne, die Milchstraße, das Zodiakallicht und andere Himmelsobjekte zu sehen. Und mit ein bisserl Glück sehen Sie auch eine Sternschnuppe. Für 9 Euro können Teilnehmer ab 12 Jahren bei einer Sternenführung dabei sein.

Museum für Fahrräder in Bad Brückenau

Historisches Fahhrad des Museums in Bad Brückenau

Im Deutschen Fahrradmuseum in Bad Brückenau dreht sich alles um den beliebten Drahtesel. Insgesamt sind im hier Fahrräder aus drei Jahrhunderten ausgestellt. Das älteste Modell, ein Laufrad, stammt aus dem Jahr 1820. Eindrucksvoll ist auch die Sammlung verschiedener Hochräder. Wagemutige können an bestimmten Tagen auch das Hochradfahren auf einem Parcours ausprobieren.

Das ist das Highlight: Ein Kultfahrrad aus den späten 60ern - das Bonanza-Rad, mit Bananensattel und Chopperlenker ist ein Besuchermagnet. Fahrrad-Fans dürfen für 6 Euro bzw. ermäßigten 4,50 Euro die Fahrradsammlung bewundern. Das Museum öffnet von Dienstag bis Freitag von 9-12 Uhr und von 14-17 Uhr seine Türen. Am Wochenende und an Feiertagen von 10:30 bis 16:30 Uhr.


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