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Der blinde Fleck Infos zum Film

Der Spielfilm "Der blinde Fleck" ist eine Hommage an den investigativen Journalismus und beleuchtet die Hintergründe des tragischen Ereignisses vom 26. September 1980.

Stand: 06.06.2013

Ulrich Chaussy (Benno Fürmann) auf dem Weg zur Arbeit. | Bild: BR/diwa Film GmbH/Markus S. Thiel

"Der blinde Fleck" vorab:

filmtonart - Tag der Filmmusik im BR
Panel: Bayerische Musik made in Hollywood
Entstehung der Musik, zu "Der blinde Fleck". 28. Juni 2013, BR-Studio 1, 13.00 Uhr.

Filmfest München
"Der blinde Fleck" wird am 4. Juli 2013 auf dem Filmfest München gezeigt.

Der Spielfilm "Der blinde Fleck" (ursprünglicher Arbeitstitel: "Oktoberfest, das Attentat") erzählt die Geschichte von BR-Reporter Ulrich Chaussy (Benno Fürmann), der über das Oktoberfest-Attentat vom 26. September 1980 berichten soll. Bei seinen Recherchen zu dem schwersten Anschlag in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland stößt Chaussy auf Ungereimtheiten, die ihn an den offiziellen Ermittlungsergebnissen zweifeln lassen. Die Suche nach der Wahrheit und insbesondere der Kampf für Gerechtigkeit werden zu seiner Lebensaufgabe. Gedreht wurde der Film von Autor, Regisseur und Produzent Daniel Harrich vom 2. Oktober bis 3. November 2012.

"Auf Basis von Ulrich Chaussys jahrzehntelangen Recherchen beleuchtet unser fiktionaler Film auch die Rolle des Verfassungsschutzes und der Politik bei den damaligen Ermittlungen. Ein brisanter Stoff, der in den vergangenen Monaten durch die gewonnenen Erkenntnisse rund um die Zwickauer Terrorzelle nochmals an Aktualität gewonnen hat. Dieses gesellschaftlich relevante Projekt werden wir mit größter Sensibilität und Hingabe umsetzen."

Autor, Regisseur und Produzent Daniel Harrich

Produktionsdaten

Der Film ist eine Koproduktion von BR (Redaktion Claudia Gladziejewski), SWR (Redaktion Stefanie Groß), BR/arte (Redaktion Jochen Kölsch) und der diwafilm GmbH (Daniel Harrich, Danuta Harrich-Zandberg) für Das Erste. Gedreht wurde vom 2. Oktober bis 3. November 2012 in München und Umgebung. Der Film wird gefördert vom FilmFernsehFonds Bayern (FFF Bayern). Nach einer Kinoauswertung wird der Film im Ersten ausgestrahlt.

Autor, Regisseur und Produzent Daniel Harrich hat das Drehbuch zum Film zusammen mit Ulrich Chaussy verfasst. Chaussy beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit der deutschen Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Radiofeatures für die ARD.

"Bei der Frage, wie wir den hoch spannenden Stoff am besten umsetzen wollen, haben wir uns bewusst für einen Spielfilm entschieden. Im Unterschied zu einer klassischen Dokumentation ist in einem Spielfilm noch eine ganz andere Emotionalität möglich. Unser Projekt soll die Zuschauer nicht runterziehen oder entmutigen, sondern im Gegenteil zeigen, dass in einer funktionierenden Demokratie irgendwann alles ans Licht kommt - wie man in den vergangenen Monaten zum Beispiel auch bei der Aufklärung der NSU-Morde gesehen hat. Insofern ist der Film durchaus auch als Warnung zu verstehen. Vor allem aber soll er Mut machen, sich aktiv an der Demokratie zu beteiligen – Ulrich Chaussy hat uns seine Variante vorgemacht."

BR-Redakteurin Claudia Gladziejewski


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