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Toys R Us Filiale in den USA

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US-Spielzeugkette Toys "R" Us ist insolvent

Der US-Spielzeugkette Toys 'R' Us ist kurz vor dem Weihnachtsgeschäft das Geld ausgegangen. Das Unternehmen hat im US-Bundesstaat Virginia Gläubigerschutz beantragt. Es ist eine der größten Insolvenzen eines Fachhändlers in den USA.

Über dieses Thema berichtet: LÖSCHEN Wirtschaft und Börse am .

Toys 'R' Us teilte mit, im Rahmen der "Chapter 11"-Insolvenz einen Neukredit in Höhe von mehr als drei Milliarden Dollar von einer von JPMorgan angeführten Bankengruppe sowie früheren Kreditgebern erhalten zu haben, der vorrangig bedient werden müsse. Die Summe müsse noch vom Gericht genehmigt werden. Der Kredit soll laut dem 1948 gegründeten Unternehmen die Fortsetzung des Geschäftsbetriebs sicherstellen.

Zu starke Konkurrenz durch Online-Anbieter

Sukzessive kamen immer weniger Kunden in die weltweit mehr als 1.450 Toys "R" Us-Läden. Stattdessen kauften sie das Spielzeug beim Onlinehändler Amazon oder bei Billiganbietern.

Die Kette beschäftigt weltweit 64.000 Mitarbeiter. Die Aktivitäten des Händlers außerhalb der USA und Kanada sind nicht Teil des Insolvenzantrags. Laut der deutschen Internetseite betreibt der Konzern, der von Bauklötzen bis zu Fahrrädern alles im Angebot hat, allein in Deutschland 66 Filialen. In Österreich sind es 15 und in der Schweiz zehn.

Insider hatten bereits vorab von dem bevorstehenden Insolvenzantrag berichtet.

Geschäfte laufen vorerst weiter

Dies bedeutet allerdings noch nicht automatisch Ens de. Viele Einzelhändler versuchen im Insolvenzverfahren, ihre unrentablen Läden zu schließen und das Online-Geschäft auszubauen. Auch im Fall von Toys "R" Us laufen die Geschäfte erst einmal weiter, Kredite werden aber zunächst nicht mehr bedient.