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Großbaustelle in München

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Bayerisches Baugewerbe: Boom geht weiter

Das bayerische Baugewerbe erlebt in diesem Herbst die stärkste Konjunktur seit fast zwei Jahrzehnten: Das sagt die Landesvereinigung der Bauwirtschaft Bayern, die in München ihr aktuelles Konjunkturbarometer veröffentlicht hat. Von Walter Kittel

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Über dieses Thema berichtet: Wirtschaft kompakt am .

Für die Bayerische Bauwirtschaft mit ihren rund 400.000 Beschäftigten könnte es kaum besser laufen. Die Ertragslage der Unternehmen verbessert sich stetig. Über die Hälfte der befragten Betriebe kann derzeit bei ihren Kunden gute bis sehr gute Baupreise erzielen. Auch die Auftragslage ist hervorragend, so der Sprecher der Landesvereinigung der Bayerischen Bauwirtschaft, Hans Auracher. Die meisten Unternehmen seien auf längere Sicht bereits ausgebucht.

"Wenn wir da jetzt einen Schnitt haben von fast drei Monaten, dann werden sie verstehen, dass wenn sie einen persönlichen Handwerker brauchen, dass sie wahrscheinlich niemanden finden, der sagt, ich kann morgen oder nächste Woche. Das ist dann nämlich der Wermutstropfen. Man muss tatsächlich ein bisschen warten." Hans Auracher, Landesvereinigung der Bayerischen Bauwirtschaft

Wer schnell einen Handwerker braucht, müsse möglicherweise mit höheren Preisen rechnen. Als warnendes Vorzeichen für die Bayerische Baukonjunktur sieht Auracher den Rückgang der Baugenehmigungen um knapp 2 Prozent im ersten Halbjahr 2017. Dennoch stieg auch im Wohnungsbau das Auftragsvolumen insgesamt um immerhin noch gut 3 Prozent.