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Killer's Security: Wirklich smarte Smartphones

Immer mehr Smartphones mit künstlicher Intelligenz an Bord kommen auf den Markt. Das schützt die Privatsphäre. Denn wer einen KI-Chip im Handy hat, braucht persönliche Daten nicht an die Rechenzentren der Kraken zu schicken. Von Achim Killer

Über dieses Thema berichtet: Online-Nachrichten am .

Künstliche Intelligenz wird beispielsweise eingesetzt, um im öffentlichen Raum Gesichter automatisch zu identifizieren, ist also datenschutzrechtlich meist problematisch. Nicht aber, wenn man sie selber auf dem Handy hat – in Form eines KI-Chips, eines künstlichen neuronalen Netzes.

Datenkraken sind offline

Wenn man ein Handy mit KI-Chip kauft, dann kann es zwar im Prinzip schon Gesichter erkennen, aber nicht das eigene. Das trainiert man dann nach - nur mit dem eigenen Handy und ohne Verbindung zum Rechenzentrum einer Datenkrake. "Nachtrainieren bedeutet: Man nimmt das neuronale Netz und gibt ihm diese Bilder, die man selbst mit dem Handy von sich gemacht", erläutert Damian Borth vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz.

Nur das eigene Handy kennt das eigene Gesicht

"Das Handy muss nicht mehr mit Millionen von Bildern trainieren, weil es ja schon ein Verständnis von Gesichtern hat. Sondern mit diesen wenigen Bildern wird es quasi nachtrainiert", sagt Borth. "Es wird dann so modifiziert, dass das individuelle Gesicht erkannt wird mit den wenigen Bildern, die man von der Person gemacht hat."

Intelligent und verschwiegen

Die ersten Smartphones mit KI-Chips gibt’s bereits - von Huawei und Apple. Nächstes Jahr kommen sicherlich noch mehr auf den Markt.