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MH17-Abschuss: Druck auf Russland nimmt zu | BR24

© picture alliance/Photosho

Trümmer des Flugs MH17

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    MH17-Abschuss: Druck auf Russland nimmt zu

    Nachdem internationale Ermittler gestern Russland für den Abschuss des MH17-Flugs verantwortlich gemacht haben, nimmt der Druck auf Moskau jetzt zu. Die Niederlande und Australien schlossen sich dem Urteil an, die Bundesregierung fordert Aufklärung.

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    Die Bundesregierung hat Russland aufgefordert, sich an der Aufklärung des Abschusses von Malaysia-Airlines-Flug MH17 über der Ukraine zu beteiligen. "Russland sollte nun seiner Verantwortung nachkommen, damit die Tragödie vollständig aufgeklärt und die Täter zur Verantwortung gezogen werden können", sagte Vize-Regierungssprecherin Martina Fietz.

    Niederländische Regierung: Russland rechtlich haftbar

    Die Niederlande und Australien gehen noch einen Schritt weiter und machen Russland offiziell für den Abschuss vor knapp vier Jahren verantwortlich. Das Land sei rechtlich haftbar, teilte die niederländische Regierung mit. Mit diesem formellen Schritt wollen beide Länder Russland zur Mitarbeit an den Ermittlungen sowie zur strafrechtlichen Verfolgung der Täter zwingen. Flug MH17 war auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur über der Ukraine abgeschossen worden.

    In dem Gebiet bekämpften sich zu der Zeit prorussische Separatisten und die ukrainische Armee. Die internationale Untersuchungskommission kam zu dem Schluss, dass das Flugzeug mit einer Rakete vom Typ Buk-Telar abgeschossen wurde, die von der 53. Flugabwehrbrigade im russischen Kursk abgefeuert wurde.

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    • B5Online
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