BR24 Logo
BR24 Logo
Deutschland & Welt

Corona-Ticker: Di Maio würdigt Deutschlands Hilfe für Italien | BR24

© pa / dpa

Luigi Di Maio (li.) und Heiko Maas

Per Mail sharen

    Corona-Ticker: Di Maio würdigt Deutschlands Hilfe für Italien

    Italiens Außenminister Luigi Di Maio hat die deutsche Hilfe für Italien gewürdigt. An Deutscher Unterstützung habe es nie gefehlt, sagte er bei einem Treffen mit Außenminister Heiko Maas (SPD) in Berlin: Alle Corona-News im Liveticker.

    Per Mail sharen

    17.06 Uhr: Russland riegelt Hafenstadt mit 180.000 Einwohnern ab

    Wegen stark steigender Corona-Zahlen im russischen Sewerodwinsk wird die als Standort für die Produktion atomarer U-Boote bekannte Großstadt in der Nacht zum Samstag vollständig abgeriegelt. Der Gouverneur der Region Archangelsk verfügte per Dekret die komplette Abschottung der 180.000-Einwohner Stadt. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden stieg die Zahl der bestätigten Infektionen in Sewerodwinsk zuletzt auf mehr als 1.000.

    "Sie müssen es eine Woche oder zehn Tage durchhalten, damit die Infektionsrate nicht weiter steigt", sagte Gouverneur Alexander Zybulsky. Die Behörden hätten sich die Entscheidung für die Abriegelung nicht leicht gemacht, sie sei aber "wirklich nötig". Wegen der hohen Infektionsrate gilt in Sewerodwinsk bereits eine Masken- und Handschuhpflicht.

    16.51 Uhr: Virologe Streeck sieht Öffnung von Schulen entspannt

    Angesichts der in mehreren Bundesländern bevorstehenden Wiederöffnung von Schulen und Kitas sieht der Mediziner Hendrik Streeck keine besonderen Gefahren für Lehrer und Betreuer. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte der Bonner Virologe: "Aus virologischer Sicht ist alles gesagt. Die bisherige Datenlage zu Schulen, Kitas und Kindern ist unklar, und daher muss die Politik mit diesem unsicheren Wissen Entscheidungen treffen."

    Ein besonderes Covid-19-Infektionsrisiko für Lehrer sei nicht anzunehmen, "wir wissen nicht genau, ob Kinder so ansteckend sind wie Erwachsene oder weniger". Eindeutiger sei aber inzwischen, dass es keine Hinweise gebe, dass sie ansteckender seien. Die ursprüngliche Annahme einer besonderen Beteiligung von Kindern an der Verbreitung des Virus sei nicht haltbar. Auch insgesamt sei keine erneute Verschärfung der Pandemie durch die Öffnung von Schulen zu erwarten, sagte Streeck.

    16.25 Uhr: Bayerischer Pflegebonus soll bis Ende August ausbezahlt werden

    Mitarbeiter von Pflege- und Rettungsdiensten sollen den Pflegebonus der Staatsregierung von mehreren Hundert Euro während der Corona-Zeit bis Ende August ausbezahlt bekommen - sofern sie ihn beantragt haben. "Wir machen das schnellstmöglich", sagte der Präsident des Landesamtes für Pflege, Markus Schick, dem Sender "Antenne Bayern": "Bis Ende August ist unser Ziel, und das werden wir auch schaffen." Der Bonus kann noch bis Ende Juni beantragt werden. Die Einmalzahlung beträgt bei Beschäftigten mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 25 Stunden 500 Euro, ansonsten 300 Euro.

    16.03 Uhr: Alpenverein empfiehlt Gipfel mit viel Platz

    Der Deutsche Alpenverein (DAV) rät in Corona-Zeiten zu Zielen mit viel Platz. Wanderer sollten Gipfel mit breitem Plateau wählen und "Modeberge" meiden, so der Bergsportverein. Weiter mahnt der DAV, die Natur nicht wegen der geltenden Abstandsregeln zu schädigen: "Wir verstehen, dass Wanderer in dieser Zeit anderen Wanderern aus dem Weg gehen wollen. Das darf aber nicht dazu führen, dass Pfade künstlich verbreitert oder Abkürzungen zur Standardmaßnahme beim Ausweichen vor Gegenverkehr werden", sagte DAV-Vizepräsident Manfred Sailer.

    15.52 Uhr: In Göttingen müssen wohl hunderte Schulkinder in Quarantäne

    Nach dem Corona-Ausbruch in Göttingen müssen voraussichtlich mehrere hundert Schulkinder für zwei Wochen in Quarantäne. Betroffen seien die Klassen der Kinder, die sich in Folge von Regelverstößen bei Privatfeiern zum muslimischen Zuckerfest mit dem Virus infiziert hatten, sagte Sozialdezernentin Petra Broistedt (SPD). Unter den bislang 120 Infizierten im Zusammenhang mit den Privatfeiern befinden sich 39 Schülerinnen und Schüler.

    Unabhängig von den Quarantäne-Maßnahmen sollen die Göttinger Schulen, die wegen des Corona-Ausbruchs allesamt geschlossenen wurden, ab Montag den Betrieb unter Auflagen wieder aufnehmen, sagte Sozialdezernentin Broistedt. Die Schulen erhielten dazu einen umfangreichen Katalog mit Verhaltensmaßregeln.

    Unterdessen hat die Stadt mit einem dreitägigen Massentest in dem Hochhauskomplex begonnen, der als Schwerpunkt des Corona-Ausbruchs gilt. Daran hätten sich am ersten Tag knapp 220 Bewohner beteiligt. In dem Wohnkomplex sind nach Angaben der Stadt rund 600 Menschen gemeldet. Die Behörden vermuten allerdings, dass dort noch sehr viel mehr Personen leben.

    15.24 Uhr: 47.349 Corona-Fälle in Bayern

    In Bayern sind inzwischen 47.349 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind bisher 2.494 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen mit. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag bei 43.460 Menschen.

    14.55 Uhr: Forschungsskandal um Einsatz von Malaria-Mittel

    Nach massiver Kritik an einer Studie zur Wirksamkeit des Malaria-Mittels Hydroxychloroquin bei Coronavirus-Infektionen haben drei der vier Autoren ihren Rückzug aus dem Projekt erklärt. Als einziger Autor bleibt der Gefäßchirurg Sapan Desai, dessen Firma Surgisphere die Patientendaten für die Studie lieferte.

    Das renommierte Fachblatt "The Lancet", das die Studie veröffentlicht hatte, distanzierte sich nun davon. Es gebe "viele offene Fragen", hieß es. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass Hydroxychloroquin und der Wirkstoff Chloroquin keinen Nutzen bei Covid-19-Patienten hätten und sogar das Sterberisiko erhöhen könnten. Daraufhin hatten mehrere Länder den Einsatz des Mittels untersagt, die WHO setzte Tests aus.

    Nun droht sich die Veröffentlichung der Studie zu einem Skandal auszuwachsen, zumal die Debatte über den Hydroxychloroquin-Einsatz bei Covid-19 politisch aufgeladen ist. Das Mittel wurde wiederholt von US-Präsident Trump und Brasiliens Staatschef Bolsonaro beworben.

    14.27 Uhr: Italiens Außenminister würdigt deutsche Hilfe

    Der italienische Außenminister Luigi Di Maio hat in Berlin bei seiner ersten Auslandsreise seit Beginn der Corona-Krise die deutsche Hilfe für Italien gewürdigt. "Die Unterstützung Deutschlands für unser Land hat in der gesamten Zeit der Pandemie eigentlich nie gefehlt", sagte er nach einem Treffen mit Außenminister Heiko Maas (SPD) in Berlin: "Diese Solidarität wird mit Sicherheit immer unvergesslich bleiben", sagte Di Maio.

    Maas sagte, es habe ihn "persönlich sehr geschmerzt", dass "in den letzten Wochen in Italien sehr kritisch auf Deutschland geblickt wurde". Er bekräftigte, dass nach der Aufhebung von Reisewarnungen am 15. Juni auch touristische Reisen nach Italien wieder möglich seien. Berlin und Rom blieben eng in Kontakt, "um reaktionsfähig zu sein", falls sich die Situation verschlechtert, betonte Maas. Eine Reiseempfehlung für Italien wollte der Minister nicht abgeben. Er sei sich sicher, "dass die Bürger dieses Landes klug genug sind, zu entscheiden, wo sie ihren Urlaub verbringen".

    14.10 Uhr: Zahl der Sterbefälle ist nicht mehr erhöht

    In der 19. Kalenderwoche vom 4. bis zum 10. Mai sind in Deutschland nicht mehr Menschen gestorben als im Durchschnitt der Vorjahre. Für diesen Zeitraum seien keine auffällig erhöhten Sterbefallzahlen mehr festzustellen, teilte das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden mit. Die "Phase der zeitweisen Übersterblichkeit durch das Coronavirus" scheine damit aktuell beendet.

    In der 19. Kalenderwoche starben mindestens 17.014 Menschen. Die Sterbefallzahl lag damit etwa zwei Prozent unter dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019. Sie kann sich durch Nachmeldungen allerdings noch leicht erhöhen. Von der 13. bis zur 18. Kalenderwoche (23. März bis 3. Mai) waren die Sterbefallzahlen erhöht. In der 15. Kalenderwoche (6. bis 12. April) war die Abweichung mit 2.371 Fällen (13 Prozent über dem vierjährigen Durchschnitt) am größten. Auch die Zahl der COVID-19-Todesfälle erreichte mit 1.718 in dieser Woche ihren Höchststand.

    13.48 Uhr: Seehofer: Ab Juli wieder "volle Freizügigkeit" in Europa

    Die EU-Staaten wollen alle Reisebeschränkungen wegen der Corona-Krise bis Ende Juni aufheben. Wie Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) nach einer Video-Konferenz mit seinen EU-Kollegen sagte, werde dann die "volle Freizügigkeit" im Schengenraum wieder hergestellt sein. Er werde am nächsten Mittwoch dem Bundeskabinett vorschlagen, die deutschen Grenzkontrollen zu anderen europäischen Staaten Mitte des Monats zu beenden. Auch ein Großteil der anderen EU-Staaten wolle die in der Corona-Krise eingeführten Kontrollen Mitte des Monats aufheben. Ein kleinerer Teil der Staaten werde dies dann Ende Juni tun. Damit wären die innereuropäischen Grenzkontrollen bis Monatsende abgeschafft. Auch infolge der Corona-Pandemie erlassene Quarantäne-Regelungen sollen beendet werden, so Seehofer: "Es ist dann wieder die volle Freizügigkeit hergestellt", sagte der Bundesinnenminister.

    Das ursprünglich bis zum 15. Juni geltende Einreiseverbot aus Drittstaaten soll noch einmal bis zum 1. Juli verlängert werden. Im Anschluss soll es eine "differenzierte Lösung" geben, die sich an der epidemiologischen Lage des jeweiligen Herkunftslandes orientiert. Dazu will die EU-Kommission in der nächsten Woche einen Vorschlag machen.

    13.08 Uhr: Karliczek ruft zu Vorsicht beim Schuleinstieg auf

    Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) warnt ihre Kollegen in den Ländern vor einem überhasteten Wiedereinstieg in den normalen Schulbetrieb. "Solange wir noch keinen Impfstoff gegen Covid-19 haben, muss auch an den Schulen weiter allergrößte Vorsicht herrschen, um strukturierten Unterricht anbieten zu können", sagte sie dem "Spiegel": "Es muss weiter alles getan werden, damit die Schulen nicht zu Infektionsherden werden." Die Ministerin bezog sich auf neue Erkenntnisse des Virologen Christian Drosten. Die aktualisierte Analyse des Teams um den Charite-Professor bestätige "hinweise auf eine erhebliche Virenlast bei infizierten Kindern", sagte sie: "Das müssen wir beachten."

    12.54 Uhr: Die WHO mahnt: "Es ist nicht vorbei"

    Die Coronavirus-Pandemie ist nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO noch lange nicht überstanden. "Es ist nicht vorbei. Es ist nicht vorbei, solange es das Virus noch an irgendeinem Ort der Welt gibt", sagte WHO-Sprecherin Margaret Harris. In einigen Ländern, in denen Restriktionen zurückgenommen worden seien, steige die Zahl der Neuinfektionen gerade wieder an. Sie meine damit aber nicht speziell Europa, so Harris.

    12.43 Uhr: Erdogan nimmt Ausgangssperre zurück

    Nach Protesten aus der Bevölkerung hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan eine gerade erst für das Wochenende verkündete Ausgangssperre wieder abgesagt. Am frühen Freitagmorgen hatte das Innenministerium angekündigt, dass die Menschen in 15 Städten und Provinzen wegen der Corona-Pandemie zwischen Freitag- und Sonntagnacht erneut daheim bleiben müssten - am Mittag meldete sich dann Erdogan zu Wort: "Die Bewertungen, die wir von unseren Bürgern erhalten haben, haben uns dazu veranlasst, die Entscheidung zu überdenken", schrieb er in einer Serie von Tweets und erwähnte "soziale und wirtschaftliche Folgen". Erdogan forderte die Menschen jedoch nachdrücklich dazu auf, ihre Masken zu tragen, Abstand zu halten und an die Hygienemaßnahmen zu denken. Ausgangssperren über das Wochenende gab es für ausgewählte Provinzen und Städte seit Mitte April.

    12.32 Uhr: Laienmusiker dürfen in Bayern ab Montag wieder proben

    Laienmusiker in Bayern dürfen ab kommendem Montag wieder in Gruppen von bis zu zehn Musikern gemeinsam proben. Wie bei allen Lockerungen seien Umsicht und Vorsicht wichtig, "aus einer schönen und lange ersehnten Musikprobe sollen keine Infektionen entstehen", sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) in München. Die Lockerung gelte für alle Instrumentalmusiker und sehe Sicherheitsabstände von zwei Metern vor, bei Blasinstrumenten seien gar drei Meter Abstand nötig. Alle Musiker müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen - außer bei Blasinstrumenten.

    Ursprünglich war der Probenbetrieb erst ab dem 15. Juni im Zuge der Ende Mai vom Kabinett beschlossenen Lockerungen für kulturelle Veranstaltungen wie Theater und Konzerte vorgesehen. "Wir werden das jetzt ab Montag schon wieder ermöglichen - unter Hygieneauflagen", betonte Herrmann. Ausgenommen bleiben aber weiterhin Chöre.

    12.16 Uhr: Frankreich sieht Coronavirus unter Kontrolle

    Frankreich sieht das neuartige Coronavirus derzeit unter Kontrolle: Das Virus verbreite sich zwar weiter, dies laufe jedoch "kontrolliert" ab und "mit geringer Geschwindigkeit", erklärte der Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats der Regierung, Jean-François Delfraissy. Während vor der am 17. März verhängten Ausgangssperre täglich rund 80.000 neue Fälle aufgetreten seien, seien es nun nur noch etwa 1.000 pro Tag, betonte der Immunologe. Inzwischen habe Frankreich zudem umfangreiche Testkapazitäten und man könne Infizierte schneller isolieren. Wahrscheinlich sei deshalb, dass das Virus in den kommenden Wochen und Monaten unter Kontrolle bleibe.

    Frankreich ist mit offiziell mehr als 29.000 Todesfällen eines der am stärksten betroffenen Länder Europas. Vor allem im Pariser Großraum und im deutschen Grenzgebiet stießen die Krankenhäuser schnell an ihre Grenzen.

    11.47 Uhr: 12 Prozent lehnen bei Umfrage Impfung gegen Corona ab

    Gut jeder zehnte Bundesbürger (12 Prozent) will sich laut einer Umfrage auf gar keinen Fall gegen das Coronavirus impfen lassen. Weitere elf Prozent halten es für unwahrscheinlich, dass sie, sobald ein Impfstoff zur Verfügung steht, diesen nutzen würden, wie aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar in Bielefeld hervorgeht. 67 Prozent der Befragten antworteten mit "in jedem Fall" (39 Prozent) oder "wahrscheinlich schon" (28 Prozent) auf die Frage, wie wahrscheinlich es ist, dass sie sich impfen lassen würden. Innerhalb der G7-Länder der großen westlichen Industrienationen ist das der Umfrage zufolge der zweitniedrigste Wert. Nur in Frankreich ist mit 58 Prozent die Impfbereitschaft geringer. Die Briten (78 Prozent) und Italiener (74 Prozent) haben eine deutlich höhere Bereitschaft, sich impfen zu lassen für den Fall, dass ein Impfstoff zur Verfügung steht. Das Meinungsforschungsinstitut Kantar befragte zwischen dem 26. Mai und dem 1. Juni in den USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Kanada jeweils mindestens 1.000 Menschen.

    11.10 Uhr: Göttingen startet Corona-Massentest in Hochhaus

    Nach dem Corona-Ausbruch in Göttingen hat die Stadt am Freitag mit einem Massentest begonnen. Mehrere Hundert Bewohner eines Hochhaus-Komplexes sollen dabei auf eine mögliche Infektion mit dem Virus untersucht werden. Zwischenfälle habe es bis zum Vormittag nicht gegeben, sagte eine Polizeisprecherin. Die Verwaltung hat den Massentest angeordnet, weil sich in Folge von Regelverstößen bei Privatfeiern zum muslimischen Zuckerfest in dem Gebäudekomplex bisher mindestens 120 Menschen mit dem Virus infiziert haben.

    10.55 Uhr: Handelsketten wollen Mehrwertsteuersenkung weitergeben

    Auch Edeka und Netto wollen die von der großen Koalition beschlossenen niedrigeren Mehrwertsteuersätze an die Verbraucher weiterreichen. "Für uns ist es selbstverständlich, die steuerlichen Vorteile in Form von günstigeren Preisen an unsere Kunden weiterzugeben", sagt Edeka-Chef Markus Mosa. Auch der zur Gruppe gehörende Discounter Netto schließt sich an. Zuvor hatten bereits Rewe und Aldi entsprechende Schritte verkündet. Ab 1. Juli soll die Mehrwertsteuer befristet bis Jahresende gesenkt werden.

    10.25 Uhr: Bundesrat billigt längere Lohnfortzahlung für Eltern

    Berufstätige Eltern, die wegen der Kinderbetreuung in der Corona-Krise nicht arbeiten können, bekommen länger Geld vom Staat. Der Bundesrat billigte am Freitag ein entsprechendes Gesetz. Der Lohnersatz wird von bisher 6 auf maximal 20 Wochen verlängert. Jedes Elternteil bekommt Anspruch auf 10 Wochen Entschädigung, Alleinerziehende auf 20 Wochen. Der Staat zahlt 67 Prozent des Nettoeinkommens, höchstens aber 2016 Euro im Monat.

    Mit dem gleichen Gesetz stimmte die Länderkammer auch Entlastungen für Restaurants zu. So sinkt die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie ab Juli für ein Jahr von 19 auf 7 Prozent.

    10.00 Uhr: Zahl der Infektionen in Russland nähert sich 450.000

    In Russland liegt die Zahl der festgestellten Infektionen inzwischen knapp unter 450.000. Behördenangaben zufolge steigt sie um 8726 auf aktuell 449.834. Die Zahl der bekannt gegebenen Todesfälle legte binnen 24 Stunden um 144 auf 5528 zu.

    09.44 Uhr: Spanische Produktion bricht um ein Drittel ein

    Die spanische Industrie ist im April wegen des landesweiten Lockdowns im Kampf gegen die Corona-Pandemie in die Knie gegangen. Die Produktion brach um 33,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ein, wie das Statistikamt INE am Freitag in Madrid mitteilte. Schon im März hatte es mit minus 13,7 Prozent einem starken Rückgang gegeben.

    09.30 Uhr: Giffey für Normalbetrieb in Schulen und Kitas ab Herbst

    Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, an Kitas und Schulen nach den Sommerferien möglichst zum Normalbetrieb zurückzukehren. Voraussetzung sei allerdings, "dass das Infektionsgeschehen so bleibt wie es ist", sagte Giffey dem Sender RTL. "Das Infektionsgeschehen, so wie es jetzt aussieht, lässt das zu", sagte sie weiter. Letztlich liege die Entscheidung dann bei den Bundesländern.

    09.00 Uhr: Tuifly will Flotte wegen Corona-Krise halbieren

    Der Reisekonzern Tui will den deutschen Ferienflieger Tuifly wegen der Corona-Krise um rund die Hälfte verkleinern. Das Management habe die Pläne am Donnerstag den Mitarbeitern vorgestellt, sagte ein Tuifly-Sprecher am Freitag. Ziel sei, die eigentlich vorgesehene Flotte von 39 Jets vom Typ Boeing 737 zu halbieren und mehrere deutsche Standorte wie Köln, Bremen und Münster-Osnabrück zu schließen. Wie viele Jobs wegfallen, werde nun Teil der Gespräche zwischen Unternehmensführung und Arbeitnehmervertretern.

    08.28 Uhr: Deutsche horten in Corona-Krise Medikamente

    Die Deutschen haben zu Beginn der Corona-Krise nicht nur Vorräte an Nudeln und Toilettenpapier angelegt, sondern auch Vorräte an Medikamenten angelegt. Das zeigen Zahlen der Techniker Krankenkasse (TK). Demnach gab es in der zweiten Märzhälfte einen starken Anstieg der Ausgaben für Arzneimittel. In der zwölften Kalenderwoche zwischen dem 16. und 22. März hätten die Ausgaben bei knapp 104 Millionen Euro gelegen, eine Steigerung um 18 Prozent im Vergleich zur Vorwoche und gut 30 Millionen Euro mehr als in der gleichen Kalenderwoche 2019.

    08.12 Uhr: Deutscher Industrie brechen Aufträge weg

    Der deutschen Industrie ist das Neugeschäft wegen der Corona-Krise in Rekordtempo weggebrochen. Sie sammelte im April 25,8 Prozent weniger Aufträge ein als im Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag mitteilte. Das ist der stärkste Rückgang seit Beginn der Statistik 1991.

    07.33 Uhr: Indien verzeichnet weiteren Rekordanstieg bei Infektionszahlen

    Indien hat am Freitag mehr als 9800 neue Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus gemeldet, ein weiterer Rekordanstieg für einen einzelnen Tag. Die Gesamtzahl bestätigter Infektionsfälle lag nach Angaben des Gesundheitsministeriums bei 226 770, darunter 6348 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus.

    Vor allem in ländlichen Gebieten kam es zuletzt zu einem Anstieg der Infektionszahlen. Dorthin waren Hunderttausende Wanderarbeiter zurückgekehrt, die nach Einführung des Lockdowns Ende März praktisch von einem Tag auf den anderen ihren Arbeitsplatz in den großen Städten verloren hatten.

    06.30 Uhr: RKI meldet niedrige Reproduktionszahl

    Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, bleibt nach aktuellsten RKI-Angaben deutlich unter der kritischen Marke von 1,0, nämlich bei 0,57 (Datenstand 4.6. 0:00 Uhr). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Am Vortag hatte er bei 0,71 gelegen.

    Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 507 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 183.271 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am frühen Freitagmorgen meldete.

    Freitag, 5. Juni

    23.05 Uhr: Casinos in Las Vegas nach knapp dreimonatiger Corona-Schließung wieder geöffnet

    Nach fast dreimonatiger Schließung wegen der Corona-Krise haben im Spielerparadies Las Vegas die Casinos wieder geöffnet. Berühmte Etablissements wie das Bellagio öffneten am Donnerstag ihre Pforten für Gäste. Mit strikten Hygiene-Maßnahmen soll das Ansteckungsrisiko so weit wie möglich reduziert werden. So wurde die Besucherkapazität auf die Hälfte reduziert, Plexiglasscheiben trennen Spieler von Croupiers, die Jetons werden regelmäßig desinfiziert. Die Mitarbeiter der Casinos müssen Schutzmasken tragen, die Gäste aber nicht - auch wenn sie darum gebeten werden. Die Nachtclubs und großen Shows in den Casinos, für die das Glücksspiel-Eldorado im US-Wüstenstaat Nevada auch bekannt ist, sind vorerst weiter untersagt.

    21.10 Uhr: Schweden testet kostenfrei für Personen mit Corona-Symptomen

    In Schweden können sich Personen mit den entsprechenden Symptomen künftig in Schweden kostenlos auf die Lungenkrankheit Covid-19 testen lassen. Der Staat werde für die Kosten der Tests aufkommen und im Falle einer Infektion zudem die Rückverfolgung von Kontaktpersonen übernehmen, sagte Finanzminister Per Bolund. Die Regierung werde zusätzliche 5,9 Milliarden Schwedische Kronen (rund 564 Millionen Euro) zur Finanzierung der Maßnahme zur Verfügung stellen. Sowohl Tests auf eine akute Corona-Infektion sowie Bluttests auf eine zurückliegende Erkrankung würden zur Verfügung stehen, hieß es weiter. Ziel der Maßnahme sei die weitere Eindämmung der Virusausbreitung in Schweden.

    20.00 Uhr: Mehrwertsteuer-Senkung soll zeitlich begrenzt bleiben

    Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat eine Verlängerung der Mehrwertsteuer-Absenkung ausgeschlossen. Die Senkung der Mehrwertsteuer sei gerade "effektiv, weil wir sie befristen. Sonst hat das keinen ökonomischen Effekt". Auch Bundesklanzlerin Merkel sprach sich im ARD-Interview gegen eine Verlängerung aus. CSU-Chef Markus Söder hatte heute ins Spiel gebracht, die Absenkung ins Jahr 2021 hinaus zu verlängern, solle die Wirtschaft im Herbst einen Rückschlag erleiden.

    18.50 Uhr: Deutschland stellt 600 Millionen Euro für Impfprogramme bereit

    Die Bundesregierung wird die internationale Impfallianz Gavi auch in den nächsten fünf Jahren mit Mitteln in Höhe von 600 Millionen Euro unterstützen. Das sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel per Videobotschaft bei einer online übertragenen globalen Geberkonferenz. Zudem habe Deutschland bereits Investitionen von 100 Millionen Euro zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie zugesagt. Sobald ein Impfstoff verfügbar sei, müssten die Voraussetzungen geschaffen sein, eine globale Impfkampagne zu starten, so Merkel.

    18.05 Uhr: 31 bayerische Landkreise ohne Neuinfektion

    31 Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern haben in den vergangenen sieben Tagen keine einzige Corona-Neuinfektion verzeichnet. "Dem verantwortungsvollen Handeln der großen Mehrheit der bayerischen Bevölkerung ist es zu verdanken, dass sich die Infektionszahlen derzeit auf einem erfreulich niedrigen Niveau bewegen", sagt Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) mit Blick auf die Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin. Im Freistaat gibt es 71 Landkreise und 25 kreisfreie Städte.

    Allerdings: deutschlandweit gesehen hat Bayern weiterhin mehr Corona-Fälle als jedes andere Bundesland. Inzwischen sind 47.389 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind bisher 2.491 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten.

    17.30 Uhr: Wieder deutlich mehr Verkehr im Grenzgebiet zu Österreich

    Nach der Öffnung der Grenzen Österreichs zu fast allen Nachbarländern - außer Italien - hat der Verkehr zwischen Deutschland und Österreich deutlich zugenommen. Seit Mitternacht gibt es keine Kontrollen mehr wegen des Coronavirus an den Grenzen zu Deutschland und der Schweiz. Dies, so die Polizei des österreichischen Bundeslandes Tirol, habe zu einer deutlichen Zunahme des Grenzverkehrs geführt. Die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtet von ungewohnt regem Verkehr auch an der Grenze zwischen Salzburg und der bayerischen Stadt Freilassing. Während auf österreichischer Seite nicht kontrolliert worden sei, habe es auf deutscher Seite weiterhin Kontrollen gegeben. Mitunter seien Fahrer zurückgewiesen worden, die nicht die notwendige Bescheinigung für den Grenzübertritts etwa aus beruflichen Gründen dabei hatten.

    17.10 Uhr: Münchner Demo-Organisatoren klagen in Karlsruhe

    Die öffentliche Auseinandersetzung um das Maß der Grundrechtseinschränkungen in Folge der Corona-Pandemie geht in München in eine neue Runde. Die Organisatoren der Demonstration in München haben gestern beim Bundesverfassungsgericht (BVG) in Karlsruhe eine Verfassungsbeschwerde eingereicht.

    Das BVG soll prüfen, ob ihr Grundrecht auf Versammlungsfreiheit am vergangenen Samstag verletzt worden ist. Wie schon in den beiden Wochen zuvor hatte das Münchner Kreisverwaltungsreferat (KVR) die beantragte Teilnehmerzahl von 10.000 nicht genehmigt und lediglich 1000 Demonstranten auf der Münchner Theresienwiese zugelassen. Sowohl das Verwaltungsgericht München wie auch der Bayerische Verwaltungsgerichtshof wiesen die Klage gegen die Bescheide des KVR jeweils zurück.

    Zudem kündigten die Organisatoren an, am nächsten Samstag erneut am Marienplatz zu demonstrieren.

    16.20 Uhr: Kanzlerin Merkel sagt Impfallianz Gavi 600 Millionen Euro zu

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der Internationalen Impfallianz Gavi einen Beitrag von 600 Millionen Euro zugesagt. Darüber hinaus werde Deutschland 100 Millionen Euro zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Rahmen der EU-Initiative an Gavi geben. Auf der gleichen virtuellen Geberkonferenz hat UN-Generalsekretär António Guterres erneut auf die faire Verteilung eines Corona-Impfstoffs gedrungen. Wenn ein Impfstoff gegen den neuartigen Erreger vorliege, solle dieser als "ein weltweit öffentliches Gut" betrachtet werden, das allen Menschen zugänglich sein müsse.

    Die internationale Impfallianz Gavi will bei der Online-Geberkonferenz 7,4 Milliarden Dollar (6,6 Milliarden Euro) für wegen der Corona-Pandemie ins Stocken geratene Impfprogramme in ärmeren Ländern einsammeln. Weitere Milliarden sollen in einen Fonds für künftige Corona-Impfstoffe fließen. Mehr als 50 Länder sowie Einzelpersonen wie etwa Microsoft-Gründer Bill Gates nehmen an dem Treffen teil.

    15.10 Uhr: Kein Norisring-Rennen in Nürnberg

    Die Stadt Nürnberg hat das für dieses Jahr geplante Norisring-Rennen der DTM nicht genehmigt. Aufgrund des aktuell geltenden Verbots von Großveranstaltungen in der Corona-Krise könnten die Verantwortlichen keine Genehmigung erteilen, heißt es in einer Mitteilung. Die Stadt gehe davon aus, dass dieses Verbot auch noch am geplanten Termin vom 10. bis 12. Juli Bestand haben wird. Auch die Möglichkeit eines "Geisterrennens" schloss die Stadt infektionsschutzrechtlichen Gründen aus.

    14.15 Uhr: Zahl der Neuinfektionen bleibt im Rahmen

    Mehrere Wochen nach Inkrafttreten der ersten Lockerungen von Corona-Schutzmaßnahmen bewegt sich die Zahl der täglichen Neuinfektionen weiter auf verhältnismäßig geringem Niveau. Zuletzt meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland 394 Corona-Infektionen binnen eines Tages. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, liegt nach aktuellsten RKI-Angaben erneut unter der kritischen Marke von 1,0, nämlich bei 0,71.

    Stand jetzt hat laut RKI-Daten erneut kein einziger Landkreis die kritische Marke von 50 Neuinfektionen (in Bayern: 35 Neuinfektionen) erreicht.

    14.10 Uhr: Corona-Reihentest in Regensburger Asylunterkünften

    Nach dem SARS-CoV2-Ausbruch in Regensburger Asylunterkünften hat das Gesundheitsamt neue Reihentests durchgeführt. Die Ergebnisse werden in den nächsten Tagen erwartet.

    Vor gut einer Woche waren in Unterkünften in der Stadt insgesamt 99 positive SARS2-Infektionen diagnostiziert worden. Regensburg überschritt damit zeitweise die Warnstufen der Bundes- und Landesregierung für Neuinfektionen. Maßnahmen zur Eindämmung des Ausbruchs beschränkten sich aber auf die Unterkünfte. Der jetzt durchgeführte erneute Reihentest an 149 Bewohnern sei eine Routine-Nachkontrolle, teilte ein Sprecher des für das Gesundheitsamt zuständigen Regensburger Landratsamts mit.

    13.40 Uhr: Dicht an dicht in München - Polizei erteilt Platzverweise

    Mehrere hundert Menschen haben sich gestern Abend auf zentralen Plätzen in Schwabing und der Isarvorstadt getroffen. Die Polizei löste beide Ansammlungen auf und sprach dabei über 100 Platzverweise aus.

    Etwa 150 Personen hielten sich kurz nach 22 Uhr am Wedekindplatz auf, ohne die Regelungen des Infektionsschutzgesetzes zu beachten. Dieselbe Situation kurze Zeit später am Gärtnerplatz, wo 200 Personen dicht an dicht standen und saßen. Bei den festgestellten Verstößen ging es laut Polizei mehrheitlich um das Unterschreiten des Mindestabstands. Mehrere Streifen lösten mit Unterstützung der Einsatzhundertschaft die jeweiligen Ansammlungen auf. Zu körperlichen Auseinandersetzungen sei es dabei nicht gekommen, so die Polizei. Insgesamt 100 Personen wurden des Platzes verwiesen.

    12.41 Uhr: Vier Milliarden Euro Corona-Soforthilfen in Entwicklungsländer

    Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sollen insgesamt vier Milliarden Euro an Soforthilfen in Entwicklungsländer fließen. Der Koalitionsausschuss hat dafür bis Ende 2021 drei Milliarden Euro zugesichert. In einem ersten Schritt hatte das Entwicklungsministerium bereits eine Milliarde Euro aus dem eigenen Etat zur Verfügung gestellt. Die Gelder des "Soforthilfe-Corona-Pakets" sollen zu einem großen Teil in Nothilfen zur Grundversorgung insbesondere in Flüchtlingsregionen fließen.

    12.20 Uhr: Viele Corona-Helfer zum Münchner Fronleichnamsgottesdienst eingeladen

    Der Fronleichnamsgottesdienst am 11. Juni mit dem Münchner Erzbischof Reinhard Marx soll auch eine Danksagung an Helfer in der Corona-Pandemie sein. Da wegen der Hygieneschutzmaßnahmen nur 70 Gäste im Münchner Liebfrauendom teilnehmen können, werde ein repräsentativer Querschnitt der Stadtbevölkerung eingeladen, teilte das Erzbistum am Donnerstag mit. Ein Fokus liege dabei auf Menschen, die den Kranken und Notleidenden in der Corona-Krise helfen, etwa aus dem Gesundheitswesen und Altenheimen, aus Nachbarschaftshilfe, Obdachlosenarbeit, Suppenküchen oder der Bahnhofsmission.

    Einige Plätze sollen Gläubigen zur freien Verfügung stehen, der Einlass beginnt um 9.30 Uhr. Die traditionelle Fronleichnamsprozession mit sonst Tausenden Teilnehmern entfalle. Dafür werde Kardinal Marx nach dem Gottesdienst in einer kleinen Sakramentsprozession vor dem Dom die Stadt segnen. Der Gottesdienst um 10 Uhr wird auch im Internet per Stream übertragen.

    12.17 Uhr: Jubiläums-"Klassik am Odeonsplatz" 2020 abgesagt

    Wegen Corona wird auch "Klassik am Odeonsplatz" abgesagt. Die Veranstaltungen hätten am 10. und 11. Juli stattfinden sollen. Damit sollte zugleich das 20. Juibläum des Klassik-Open-Airs gefeiert werden. Das soll nun 2021 nachgeholt werden - wie geplant mit Konzerten des BR-Symphonieorchesters und der Münchner Philharmoniker. Bereits gekaufte Karten für die diesjährigen Konzerte behalten ihre Gültigkeit, müssen aber bei "München Ticket" umgetauscht werden. Sie können auch ganz zurückgegeben werden.

    12.16 Uhr: Im Mai nur halb so viele Autos zugelassen wie vor einem Jahr

    Ein neues Auto steht derzeit nur für wenige Deutsche auf der Agenda. Im Mai wurden gut 168 000 Autos neu zugelassen, nur etwa halb so viel wie im Vorjahresmonat, wie das Kraftfahrt-Bundesamt am Donnerstag in Flensburg mitteilte. Damit hat sich der Automarkt in der Corona-Krise nach dem starken Einbruch im März und April bislang kaum erholt. Im April hatten die Neuzulassungen mehr als 60 Prozent unter dem Vorjahreswert gelegen und waren damit auf den niedrigsten Stand seit 1991 gesunken.

    12.08 Uhr: Paris verzichtet wegen Corona auf Militärparade am 14. Juli

    Frankreich verzichtet wegen der Corona-Krise auf die traditionelle Militärparade am Nationalfeiertag 14. Juli. Stattdessen solle es auf der Place de la Concorde im Herzen von Paris eine militärische Feier mit mehreren Tausend Menschen geben, bei der auch Krankenhaus- und Pflegekräfte für ihre Arbeit während der Covid-19-Pandemie gewürdigt werden sollen. Das teilte der Élyséepalast am Donnerstag mit.

    Frankreich ist stark von der Pandemie betroffen, es starben mehr als 29 000 Menschen. Im Land gibt es immer noch Beschränkungen.

    11.29 Uhr: Organisatoren denken über abgespecktes Olympia nach

    Die Organisatoren der auf den Sommer 2021 verschobenen Olympischen Spiele in Tokio ziehen eine abgespeckte Version des Riesenereignisses in Betracht. Laut Tokios Gouverneurin Yuriko Koike berät das OK darüber, was "rationalisiert und vereinfacht" werden könne, um der Kostensteigerung durch die Verschiebung der Spiele auf den 23. Juli 2021 entgegen zu wirken. Medienberichten zufolge könnten etwa die Eröffnungs- und Schlussfeier mit reduziertem Programm ausgerichtet werden. "Eine Absage der Spiele zu vermeiden, hat die oberste Priorität", zitiert die Tageszeitung The Yomiuri Shimbun eine nicht namentlich genannte Quelle aus dem OK. Demnach sollen auch sämtliche Athleten, Offizielle und Zuschauer auf eine Infektion mit COVID-19 getestet werden.

    11.12 Uhr: Bayern verlängert Aufhebung von Lkw-Sonntagsfahrverbot

    Bayern hat die Aufhebung des Sonn- und Feiertagsfahrverbots für Lastwagen ab 7,5 Tonnen nochmals verlängert. Wie das Innenministerium mitteilte, gilt die Regelung nun bis einschließlich 14. Juni. Die Verlängerung betrifft alle Güter einschließlich Leerfahrten. "Wir haben das Infektionsgeschehen mehr und mehr unter Kontrolle. Aber auch in dieser Phase der Corona-Pandemie gilt es sicherzustellen, dass heimische Geschäfte und Firmen bestmöglich mit Waren beliefert werden können", erklärte Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Das Sonntagsfahrverbot war Anfang März erstmals gelockert worden.

    11.02 Uhr: Bericht: Deutschland schmiedet Impfstoff-Allianz

    Deutschland schmiedet einem Zeitungsbericht zufolge mit drei weiteren EU-Staaten eine Allianz für einen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus. Der Zugriff auf Impfstoffe sei "eine der drängendsten Fragen, die die Europäische Union gegenwärtig anzugehen hat", zitiert das "Handelsblatt" aus einem Schreiben von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und seinen Kollegen aus Frankreich, Italien und den Niederlanden an die EU-Kommission. Es habe sich daher eine "Kerngruppe von Mitgliedsstaaten" versammelt, um "das schnellste und bestmöglichste Ergebnis in den Verhandlungen mit Schlüsselakteuren der Pharmaindustrie zu erreichen". Die Allianz habe sich auf Initiative der Bundesregierung zusammengeschlossen und wolle eine faire Verteilung von Impfstoffen in der Welt erreichen. Laut "Handelsblatt" sprechen die Regierungen bereits mit mehreren Pharmaunternehmen über staatliche Forschungsgelder und Abnahmegarantien.

    10.23 Uhr: Corona führt zu Nachfrageeinbruch beim Maschinenbau

    Die Corona-Pandemie hat dem als Rückgrat der deutschen Wirtschaft geltenden Maschinenbau den höchsten Ordereinbruch seit der Finanzkrise vor über zehn Jahren eingebrockt. "Der Auftragseingang verfehlte im April sein Vorjahresniveau real um insgesamt 31 Prozent", erklärte der Chefvolkswirt des Branchenverbandes VDMA, Ralph Wiechers. Dabei gingen die Inlandsbestellungen um ein Viertel zurück, die Auslandsbestellungen sogar um rund ein Drittel. In dem von Schwankungen weniger beeinflussten Drei-Monats-Zeitraum Februar bis April sank der Auftragseingang um 14 Prozent, aus dem Inland um zehn Prozent und aus dem Ausland um 16 Prozent.

    Das Order-Minus durch die Coronakrise schmerzt um so mehr, da die Nachfrage seit zwei Jahren ohnehin wegen der Handelsstreitigkeiten zwischen China und den USA rückläufig ist. Die Branche mit ihren über eine Million Beschäftigten hatte zuletzt ihre bereits schwachen Erwartungen für das laufende Jahr zurückgenommen. Das von Anfang März prognostizierte Produktionsminus von fünf Prozent sei nicht mehr zu halten, hieß es beim VDMA.

    10.18 Uhr: Hydroxychloroquin schützt laut Studie nicht vor Ansteckung

    Das Malaria-Medikament Hydroxychloroquin schützt Kontaktpersonen von Sars-CoV-2-Infizierten nicht vor einer Ansteckung. Das hat eine Studie in den USA ergeben. Sie hatten Personen das Mittel verordnet, die sich ohne Mund- oder Augenschutz in der Nähe eines Infizierten aufgehalten hatten. Die Betroffenen erkrankten später selbst mit der gleichen Wahrscheinlichkeit an Covid-19 wie Kontaktpersonen, die ein Scheinmedikament bekamen. Das Mittel eigne sich nicht zur Vermeidung einer Erkrankung, schreiben die Forscher. Sie schränken aber ein, dass sie Teilnehmer der Studie eher jung waren und zu keiner Risikogruppe gehörten.

    Hydroxychloroquin steht auch deshalb unter besonderer Beobachtung, weil US-Präsident Donald Trump es wiederholt als Wundermittel gepriesen und angegeben hatte, es prophylaktisch einzunehmen, um sich vor dem Virus zu schützen.

    10.05 Uhr: Bundesregierung warnt vor mehr Cyber-Attacken in Corona-Krise

    Die Bundesregierung warnt angesichts der Corona-Krise und der damit angestiegenen Online-Kommunikation etwa beim Homeoffice vor mehr Cyberangriffen. "Cyberkriminelle machen sich oft das erhöhte Informationsbedürfnis in akuten Lagen zunutze, um schädliche Links und manipulierte Anhänge mit Schadstoffsoftware zu verbreiten", heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag, wie die "Rheinische Post" berichtet. Dies werde auch bezogen auf Covid-19 weltweit beobachtet, häufig werde dabei die Pandemie als Aufhänger genutzt: "Hinzu kommt die vergrößerte Angriffsfläche durch die schnelle, umfassende Verlagerung dienstlicher Tätigkeiten ins Homeoffice."

    09.27 Uhr: Umwelthilfe warnt vor Müll-Krise wegen Corona

    Die Nutzung von Essenslieferdiensten und To-go-Essensabholungen während der Corona-Pandemie verstärken der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zufolge den Einsatz von Einwegverpackungen. Deshalb würden die "Abfallberge anwachsen". Dabei seien Mehrwegbecher und -Boxen mit Pfand abfallarme und hygienisch einwandfreie Alternativen, so die DUH. Bundesumweltministerin Svenja Schulze müsse eine verbindliche Quote für Mehrwegbecher und -Essenboxen festlegen. Städte und Kommunen sollten Mehrwegsysteme und daran teilnehmende Gastronomen gezielt fördern.

    09.12 Uhr: Brasilien und Mexiko melden Rekordzahl an Corona-Toten

    Die Behörden in Brasilien und Mexiko haben eine Rekordzahl an Corona-Toten innerhalb eines Tages gemeldet: Mexiko gab zum ersten Mal mehr als tausend Coronavirus-Todesfälle an einem Tag bekannt, während Brasilien einen Höchststand von 1.349 Todesopfern registrierte. Während in Europa der Höhepunkt der Krise überwunden ist, sind Süd- und Mittelamerika zu den neuen Brennpunkten der Pandemie geworden.

    In Brasilien, wo sich Präsident Jair Bolsonaro entschieden gegen Ausgangssperren ausgesprochen hat, widersetzen sich immer mehr örtliche Behörden dem Staatschef. Angesichts der Verschärfung der Krise verhängten die Behörden am Mittwoch für einen großen Teil des Bundesstaates Bahia eine Ausgangssperre. Auch in anderen Ländern der Region sorgt die Pandemie weiterhin für Ausnahmesituationen: In Chile wurde die Ausgangsbeschränkung in der Haupstadt Santiago um weitere drei Wochen verlängert.

    08.53 Uhr: Von der Leyen sieht EU in der Verantwortung

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat zu Beginn der Online-Geberkonferenz der Impfstoff-Allianz Gavi die Verantwortung der Europäischen Union betont. Im Interview mit dem BR sagte sie: "In dieser Corona-Krise gilt es, gut sich zu koordinieren, aber vor allen Dingen auch miteinander Solidarität zu zeigen, füreinander zu sorgen." Es sei ihr wichtig, "dass die Europäische Kommission einerseits für die europäischen Bürger sicherstellt, dass wir einen Impfstoff nicht nur entwickeln, sondern der auch zugänglich ist, aber dass wir auch unsere Nachbarschaft mitdenken." Es gelte, "uns gut gemeinsam weltweit zu organisieren, dass wir den Impfstoff entwickeln, aber auch gleichzeitig jetzt schon daran denken, wie können eigentlich die Produktionskapazitäten für diesen Impfstoff erhöht werden, so, dass ganz viel produziert wird. Und wie können wir dafür sorgen, dass der Impfstoff in jeden Winkel dieser Welt kommt. Das ist eine Aufgabe, wo sich die Europäische Union in der Verantwortung sieht."

    08.32 Uhr: SOS-Kinderdörfer sehen Kinder als Verlierer der Pandemie

    Die SOS-Kinderdörfer warnen vor langfristigen drastischen Verschlechterungen für Kinder weltweit durch die Corona-Pandemie. Zu befürchten seien eine Zunahme von Armut und Gewalt sowie Rückschritte bei der Bildung und der medizinischen Versorgung, erklärte die Hilfsorganisation in Wien. Das Erreichen der UN-Entwicklungsziele bis 2030 werde unmöglich sein. Nach der UN-Agenda für nachhaltige Entwicklung sollen bis 2030 unter anderem Armut und soziale Ungleichheit beseitigt werden."Die Corona-Krise macht mühsam errungene Erfolge zunichte, und vor allem Kinder und Familien, die bereits vor der Pandemie benachteiligt waren, werden die größten Verlierer sein", sagte Luciana Dabramo, Nothilfekoordinatorin der SOS-Kinderdörfer weltweit.

    07.47 Uhr: China lockert Beschränkungen für ausländische Airlines

    Im Streit mit den USA über Passagierflüge in der Corona-Pandemie lockert China die Beschränkungen für ausländische Fluggesellschaften. Seit März waren amerikanischen Fluggesellschaften praktisch alle Passagierflüge nach China unmöglich, obwohl chinesische Airlines weiter in die USA fliegen konnten. Aus diesem Grund hatte das Verkehrsministerium in Washington am Mittwoch das Ende der chinesischen Passagierflüge angekündigt. Jetzt zeigte die chinesische Luftverkehrsbehörde Entgegenkommen und erlaubte ausländischen Airlines mehr Landungen in China. Sie dürfen jetzt maximal zweimal pro Woche ein Ziel in China anfliegen. Trotzdem gelten viele Beschränkungen, um eine Einschleppung des Virus zu verhindern. So müssen Passagiere vorher über drei Wochen in Folge einen negativen Corona-Test vorweisen.

    07.12 Uhr: Weltkirchenrat verschiebt Vollversammlung

    Die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (Weltkirchenrat, ÖRK) wird wegen des Coronavirus um ein Jahr verschoben. Sie sollte ursprünglich mit rund 800 Teilnehmern aus aller Welt unter dem Thema "Christi Liebe bewegt, versöhnt und eint die Welt" im September 2021 in Karlsruhe stattfinden. Ziel der Verschiebung sei, "die uneingeschränkte Teilnahme der ökumenischen Gemeinschaft zu ermöglichen", heißt es in einer Pressemitteilung des ÖRK-Exekutivausschusses. Die Veranstaltung nun 2022 in Karlsruhe stattfinden, ein konkreter Termin wird noch gesucht. Die Vollversammlung ist das höchste Entscheidungsgremium des ÖRK und tagt regulär alle acht Jahre.

    06.58 Uhr: Offiziell über 100.000 Infektionen in Mexiko

    In Mexiko sind inzwischen mehr als 100.000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das Land ist nach Zahlen der Johns-Hopkins-Universität in den USA das 14. der Welt, das diese Marke überschritten hat - das vierte in Lateinamerika. Weil in Mexiko sehr wenig auf das Coronavirus getestet wird, dürfte die wahre Zahl der Menschen, die in dem Land an der Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt sind, allerdings noch deutlich höher liegen.

    In der aktualisierten Statistik des Gesundheitsministeriums stieg die Zahl der Infektionen im Vergleich zum Vortag um 3.912 auf 101.238. Demnach starben inzwischen 11.728 der Erkrankten - eine Zunahme von 1.091 Todesfällen im Vergleich zum Vortag, als 470 mehr Tote als einen Tag zuvor gemeldet worden waren.

    06.35 Uhr: Polizei-Opfer George Floyd hatte Coronavirus

    Der durch Polizeigewalt ums Leben gekommene Afroamerikaner George Floyd hatte sich Wochen vor seinem Tod mit dem Coronavirus infiziert. Floyd sei am am 3. April positiv auf das Sars-CoV-2 getestet worden, habe augenscheinlich aber keine Symptome gezeigt, schrieb der Chef der Gerichtsmedizin des Bezirks Hennepin, Andrew Baker. Floyds Lungen schienen demnach gesund zu sein, allerdings wiesen Arterien in seinem Herzen Verengungen auf.

    06.24 Uhr: Pharma-Industrie macht Hoffnung auf Impfstoff noch in diesem Jahr

    Die Pharmaindustrie macht Hoffnung auf ein baldiges Ende der Corona-Pandemie. Ein Impfstoff oder sogar mehrere gegen das neuartige Virus könnten bis Ende des Jahres einsatzbereit sein, heißt es aus der Branche. Bis Jahresende könnten gleich mehrere Corona-Impfstoffe bereitstehen, sagte Pascal Soriot, Chef des britischen Unternehmens AstraZeneca, bei einem virtuellen Briefing mehrerer Pharma-Konzernchefs. Auch Albert Bourla, Vorstandsvorsitzender von Pfizer, ist optimistisch. "Wenn es gut läuft und wir Sicherheit und Wirksamkeit ausreichend belegen können, könnten wir Ende Oktober einen Impfstoff haben", meint der Konzernchef. Das US-Unternehmen testet zusammen mit der deutschen Firma Biontech einen Impfstoff.

    Normalerweise dauert es mehrere Jahre, bis ein Impfstoff entwickelt, getestet, zugelassen und auf dem Markt verfügbar ist. Angesichts der massiven Auswirkungen der Corona-Pandemie soll es nun deutlich schneller gehen. Die Produktion und der Vertrieb der Impfung seien jedoch eine "gewaltige" Herausforderung, warnt der internationale Dachverband der forschenden Pharmafirmen (IFPMA).

    Eine Schwierigkeit bei der Impfstoffentwicklung ist paradoxerweise der rapide Rückgang der Corona-Infektionen in Europa, wo viele der klinischen Studien stattfinden. Die Ansteckungsrate werde bald zu niedrig sein, um Impfstoffe in natürlicher Umgebung auf ihre Wirksamkeit zu testen, sagt Pharmachef Soriot. "Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit." Probanden gezielt dem Virus auszusetzen, sei schließlich ethisch nicht vertretbar, gibt Soriot zu bedenken.

    06.15 Uhr: 182.764 Corona-Infektionen in Deutschland

    Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt nach Angaben des Robert-Koch-Institutes (RKI) um 394 auf 182.764. Weitere 30 Personen sind an den Folgen von Covid-19 gestorben. Damit steigt nach offiziellen Angaben die Zahl der Todesopfer in Deutschland auf 8.581. Rund 167.800 Menschen sind nach offiziellen Angaben bereits genesen, das sind fast 600 mehr als tags zuvor.

    Donnerstag, 4. Juni

    ALLE BISHERIGEN ENTWICKLUNGEN ZUM CORONAVIRUS FINDEN SIE HIER.