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Honolulu verbietet Handy auf Zebrastreifen | BR24

© pa/dpa/Thalia Engel

Passant mit Smartphone

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    Honolulu verbietet Handy auf Zebrastreifen

    In Honolulu sollen sich in Zukunft weniger Fußgänger vom Handy ablenken lassen: In der Hauptstadt des US-Bundesstaates Hawaii tritt ein Gesetz in Kraft, das eine Geldstrafe für auf ihr Smartphone starrende Passanten vorsieht.

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    Eine Geldstrafe von bis zu 35 Dollar sollen Fußgänger zahlen, wenn sie während des Überquerens einer Straße auf ein elektronisches Gerät schauen.

    Telefonieren weiterhin gestattet

    Der Bürgermeister der Stadt, Kirk Caldwell, hatte das Gesetz Ende Juli unterzeichnet. Damit geht erstmals eine Stadt in den USA gegen sogenannte "Smombies" vor, die wie gebannt mit ihrem Smartphone über die Straße laufen und alles um sich herum ignorieren. Telefonieren ist allerdings weiterhin erlaubt - wenn der Blick dabei nicht auf das Handy, sondern auf die Straße gerichtet ist.

    Im vergangenen Jahr wurden in den USA nach Angaben der Verkehrssicherheitsorganisation GHSA fast 6.000 Fußgänger überfahren - 22 Prozent mehr als noch zwei Jahre zuvor. Die Organisation macht die gestiegene Smartphone-Nutzung von Fußgängern und Autofahrern dafür verantwortlich.