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Waffenamnestie: Fast 14.000 Schusswaffen abgegeben

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Waffenamnestie: Fast 14.000 Schusswaffen abgegeben

Nach dem Ende der bayernweiten Waffenamnestie am 1. Juli 2018 hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) eine positive Bilanz gezogen. Fast 14.000 Schusswaffen wurden bei Polizei und Waffenbehörden abgegeben. Von Sophia Ruhstorfer

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Insgesamt wurden knapp 13.500 Schusswaffen abgegeben, davon waren über 5.000 in illegalem Besitz. In 47 Fällen wurden bei den Waffenbehörden und Polizeidienststellen sogar Kriegswaffen, deren Besitz verboten ist, abgegeben. Außerdem gaben die bayerischen Bürger über 320.000 Stück Munition ab. Der Minister spricht von einem "vollen Erfolg" und "einem großen Beitrag zur Sicherheit in unserem Land".

"Es wurden illegale Waffen abgegeben, es wurden legale Waffen abgegeben, die die Besitzer nicht mehr brauchen. Manche sind auch nur zufällig durch einen Erbfall in Besitz gekommen. Jede Waffe, die nicht wirklich in guten Händen ist, legal bei einem Schützen oder Jäger, die sollte auch aus dem Verkehr gezogen werden. Darum war es insgesamt ein großer Erfolg." Joachim Herrmann (CSU), Bayerns Innenminister

Prüfen und Vernichten

Die Waffen werden nun beim Landeskriminalamt gesammelt und überprüft, ob sie bei einer Straftat verwendet wurden und anschließend vernichtet. Bei der letzten Waffen-Amnestie 2009 wurden etwa 34.000 Waffen abgegeben.