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Ein Herz aus Spinnenseide

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    Uni Bayreuth: Ein Herz aus Spinnenseide

    Forscher der Universitäten Bayreuth und Erlangen haben den Grundstein zur künstlichen Produktion von Herzgewebe gelegt. Ein zukunftsweisender Forschungserfolg dank Spinnenseide und 3-D-Druck.

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    Herzinfarktpatienten hätten somit bald eine echte Chance auf Wiederherstellung ihres beschädigten Herzgewebes, teilte die Universität Bayreuth mit. Die Seide - genauer das Seidenprotein - des Indischen Seidenspinners sei besonders gut als Gerüstmaterial geeignet, um Herzgewebe herzustellen, so die Forscher.

    Durchbruch dank der Gartenkreuzspinne

    Bisher war es aber nicht möglich, das Protein in ausreichender Menge und gleichbleibender Qualität herzustellen. Den Forschern der Universität Bayreuth ist es nun gelungen, "ein rekombiniertes Seidenprotein der Gartenkreuzspinne in größeren Mengen und bei gleichbleibender hoher Qualität zu produzieren“, sagte Thomas Scheibel, Inhaber des Lehrstuhls für Biomaterialien an der Universität Bayreuth.

    Vom Labor in die Klinik

    Rund 1,8 Millionen Menschen leiden laut "Deutsche Herzstiftung" in Deutschland unter einer Herzschwäche. Ursache ist meist der irreversible Verlust von Herzmuskelzellen durch Herzerkrankungen, zum Beispiel einen Herzinfarkt. Zurzeit gibt es keine Therapie, die einen solchen Schaden an den Zellen umkehren kann. Funktionierendes Herzgewebe könnte aber dank der Forschung an den fränkischen Hochschulen bald künstlich hergestellt werden, so Scheibel. "Die Frage ist nun, wann und wie dies in der Klinik ankommt,“ sagte Scheibel.

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