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Kadaver in Osthausen werden beseitigt

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Tote Schweine von Osthausen: Entsorgung hat begonnen

Anfang April wurde bekannt, dass in einem Stall in Osthausen rund 2.000 verendete Mastschweine liegen. Mehr als einen Monat später hat nun die Entsorgung der Tierkadaver begonnen. Das Landratsamt hat eine Fachfirma beauftragt.

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Mehr als einen Monat nachdem bekannt wurde, dass in zwei Ställen im Gelchsheimer Ortsteil Osthausen etwa 2.000 tote Mastschweine liegen, hat gestern die Entsorgung der Tierkadaver begonnen. Vor dem Stall ist ein Sichtschutz aufgebaut. Das Würzburger Landratsamt hatte nach Vergleich mehrerer Angebote ein Fachfirma mit der Entwesung, Reinigung und Desinfektion der beauftragt. Zuvor hatte der Betreiber der Mastanlage erklärt, dass er die Räumung der Stallungen nicht selbst beauftragen könnte.

Entsorgung soll bis Ende der Woche abgeschlossen sein

Wie das Landratsamt mitteilt, solle die Räumung der Ställe bis zum Ende der Woche abgeschlossen sein. Danach erfolgen Reinigungsarbeiten in den beiden Ställen. Die Firma ist mit rund einem Dutzend Mitarbeitern vor Ort. Die Arbeiten laufen parallel in beiden Ställen. Die Kadaver werden in den Verarbeitungsbetrieb Tierischer Nebenprodukte im oberfränkischen Walsdorf bei Bamberg verbracht.

Tierkadaver werden nach Oberfranken verbracht

Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten muss die Maßnahme vom Landratsamt abgenommen werden. Die Kosten für die Räumung sollen im Nachgang von den Betreibern zurückgefordert werden. Anfang April hatten die Betreiber der Mastschweineställe das Veterinäramt über ihren Anwalt informiert, dass in den Stallungen im November 2017 rund 2.000 Mastschweine verendet sind. 

Verendete Schweine: Hintergründe weiter unklar

Die genauen Hintergründe sind nach wie vor unklar. Bei der Durchsuchung der Privaträume des Betreibers waren betriebliche Unterlagen beschlagnahmt worden, die jetzt gesichtet und ausgewertet werden müssen. Fachtierärzte vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Erlangen und Oberschleißheim sind zur fachlichen Begutachtung hinzugezogen worden. Die Experten hatten mit Schutzanzügen und Atemschutz die Stallungen betreten. Dabei wurden Pathologie-Proben entnommen und die "allgemeinen Gegebenheiten in den Stallungen dokumentiert."