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Sanierung des Bayreuther Festspielhauses im Zeitplan | BR24

© BR-Studio Franken / Markus Feulner

Bayreuther Festspielhaus hinter Planen

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    Sanierung des Bayreuther Festspielhauses im Zeitplan

    Das Bayreuther Festspielhaus ist derzeit dick eingepackt. So können die Arbeiten an der Fassade auch im Winter weitergehen. Der zweite Abschnitt der Sanierung ist derzeit weitgehend im Zeitplan.

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    Seit dem Ende der Festspielzeit 2017 laufen die Arbeiten am zweiten Abschnitt der Sanierung des Bayreuther Festspielhauses auf Hochtouren. Momentan sind der Bühnenturm und die Seitenflügel eingerüstet und mit einer dicken Wärmeschutzplane abgedeckt.

    Arbeiten auch im Winter

    Hinter der dicken weißen Plane bessern 22 Arbeiter schadhafte Mauersteine, Fugen und Fenster aus. Denn die Witterung hat dem 140 Jahre alten Gebäude zugesetzt. Die letzten Sanierungen wurden in den 1950er- und 1960er-Jahren durchgeführt. Die Wärmeschutzplane sorgt dafür, dass auch den Winter über gearbeitet werden kann.

    Abschluss der Arbeiten bis zum Probenbeginn

    Der Bauabschnitt soll bis Mai 2018 fertig sein – dann beginnen wieder die Proben für die nächste Opern-Spielzeit. Nur eine extreme Kälteperiode im Winter könne die Arbeiten verzögern, sagte Holger von Berg, geschäftsführender Direktor der Bayreuther Festspiele GmbH, heute bei einer Baustellenbegehung. Doch dafür habe man einen Plan B. Der zweite Bauabschnitt soll rund 6,9 Millionen Euro kosten.

    Nach der Fassade kommt die Innensanierung

    Nach Abschluss der Fassadenarbeiten soll es im Inneren des berühmten Opernhauses weitergehen – unter anderem müssen bei der Sanierung Neuerungen in Sachen Brandschutz berücksichtigt werden. Als die Sanierungsarbeiten vor einigen Jahren starteten, wurden die Kosten auf 30 Millionen Euro beziffert. Ob dieser Betrag ausreicht, ist inzwischen jedoch fraglich. Die Finanzierung tragen die Gesellschafter der Festspiel-GmbH – der Bund, der Freistaat Bayern, die Stadt Bayreuth und die Gesellschaft der Freunde von Bayreuth – sowie der Bezirk Oberfranken und die Oberfrankenstiftung.

    Im ersten Bauabschnitt war vor einigen Jahren die Fassade am berühmten Königsportal restauriert worden – hier schreiten die Premierengäste zu Beginn der Richard-Wagner-Festspiele alljährlich im Sommer über den roten Teppich. Das 1876 eröffnete Festspielhaus wurde eigens nach den Plänen des Komponisten Richard Wagner (1813-1883) errichtet, er konnte hier seine Festspielidee verwirklichen.