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Cornelia Zetzsche | BR24

Cornelia Zetzsche

BR-Kultur

Die Bibliothek im Ohr. Schrift als Klang. Bücher hören. Lust aufs Lesen machen, Literaturen der Welt buchstabieren, Schriftsteller/Innen beim Schreiben über die Schulter schauen, das sind Anliegen als Literaturredakteurin, Kritikerin, Regisseurin und Moderatorin. Und natürlich Hörern/Innen – Quereinsteiger willkommen! - im Dschungel neuer Bücher Orientierungshilfe geben mit Buch-Tipps, Lesungen, Interviews und Autoren-Porträts; in Sendungen wie radiotexte - Das offene Buch, in der kulturWelt, im Bücher-Magazin Diwan, das auch Off Air auf Buchmessen, Festivals und anderswo gastiert. Und sonst? In Leipzig geboren, in Tübingen und München studiert, Stippvisite in der Europa-Politik; wieder in München gelandet als Mitarbeiterin bei Print, Fernsehen und Radio, zeitweise Lehrbeauftragte an der Uni, Kuratorin von Literaturfestivals, Jurorin beim Deutschen Buchpreis und in vielen anderen Jurys, vor allem aber: Leserin und Radiomacherin mit Leidenschaft. Zur Lust am Buch, dem Faible für Stimmen und Menschen kommt die Freude an Reisen in ferne Länder, andere Welten, von Havanna bis Hongkong und immer wieder ins polyphone Indien, in andere Kulturen und Erfahrungsräume. Das Kombi-Studium Germanistik, Politik, Geschichte und die journalistische Arbeit haben mir gezeigt: Politik und Literatur gehören zusammen, Schriftsteller sind oft die besten Beobachter ihrer Länder, Bücher zeigen uns die Welt, lassen miterleben, mitdenken, entspannen.

Alle Inhalte von Cornelia Zetzsche31 Beiträge

Salman Rushdie lässt modernen "Quichotte" durch die USA reisen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

In seinem neuen Roman "Quichotte" holt Salman Rushdie einen 400-jährigen Klassiker in die unwirkliche Wirklichkeit des Fernsehens. Miguel de Cervantes hätte das wohl gefallen.

Mircea Cărtărescu über Rumänien und seinen Roman "Solenoid"

    Mircea Cărtărescu ist einer der bekanntesten Schriftsteller Rumäniens. Sein neuer Roman "Solenoid" erinnert an die Zeit Ceaușescus. Ein Gespräch über alte Regime und die politische Lage in seiner Heimat kurz vor der anstehenden Präsidentschaftswahl.

    Das Jahrhundertleben der Irena Veisaitė
    • Artikel mit Audio-Inhalten

    Sie war im Ghetto inhaftiert und überlebte den Holocaust: Irena Veisaitė blickt in dem Gesprächsband „Ein Jahrhundertleben in Litauen“ zurück. Als Jüdin, die dennoch eine Liebe zur deutschen Kultur entwickelte – und fest an die Idee Europa glaubt.

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