Medienkompetenzprojekte - CamOn


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Video in der Schule Bildaufbau und Kameraperspektive

Stand: 19.04.2013

Bei der Frage, wo genau man die Menschen oder Dinge im 16:9 Format anordnen soll, spricht man im Fachjargon von der Kadrierung. Hier die wichtigsten Regeln:

Die Kadrierungsregeln lassen sich brechen – dann haben sie aber eine Wirkung bzw. Bildsprache:

  • Wenn eine Person am unteren Bildrand ist und fast rausfällt, die Kopfluft 2/3 des Bildes einnimmt, dann wirkt er einsam und verloren.
  • Wenn die Person mittig steht, wirkt sie bedeutsam.
  • Offene Kadrage: an den Seiten sind Leute angeschnitten - da müssen viele sein!

Kameraperspektive

Jede Perspektive hat ihre eigene Geschichte. Wenn wir den "neutralen" Kamerastandort verlassen, nehmen wir Einfluss auf die "Ausstrahlung" von Personen. Auch die "Kopfluft" (der Abstand zwischen Kopf und oberem Bildrand) beeinflusst die Wirkung. Unsere Protagonisten erscheinen plötzlich heldenhaft, arrogant, armselig, unfähig, usw.


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