ARD-alpha - Die Entdeckungen großer Forscher

Der zweite Kolumbus

Alexander von Humboldt Der zweite Kolumbus

"Wohin man rührt, er ist überall zu Hause", sagte Goethe über ihn. Es gab kaum eine Wissenschaft, in der Alexander von Humboldt nicht bewandert war. Die Welt war für ihn ein großes Ganzes, in dem alles mit allem zusammenhängt.

Blick ins Humboldt-Album

Alexander von Humboldt studierte Kameralistik, Botanik, Geologie, Mathematik, Fremdsprachen und viele andere Fächer. Im Jahr 1799 konnte er sich mit dem Erbe seiner Mutter einen Traum erfüllen: Er brach zu einer Reise nach Südamerika auf. Fünf Jahre lang reiste Humboldt durch das Gebiet der heutigen Staaten Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru, Kuba, Mexiko und USA.

Die folgenden Jahrzehnte verbrachte er damit, die Dokumentation seiner Reise zu veröffentlichen. Am Ende waren es dreißig Bände mit rund 9.000 Seiten. Sie erfassten seine Reise in allen erdenklichen Disziplinen wie Botanik, Geografie, Klima- und Wetterforschung, Archäolgie, Mineralogie und Ökonomie. "Es ist ein glänzendes Gestirn im Reich des Geistes für diese Welt erloschen", hieß es in einer Trauerrede zum Tode des Universalgelehrten Humboldt im Jahr 1859.

Alexander von Humboldt  | Bild: picture-alliance/dpa zur Bildergalerie mit Informationen 250 Jahre Alexander von Humboldt Als abenteuerlustiger Forscher um die Welt

Flüsse, Berge, Städte und Pinguine sind nach ihm benannt. Sein Wissensdrang führte Alexander von Humboldt vom Fichtelgebirge in Franken bis in den tiefsten Dschungel nach Südamerika. Mehrmals begab er sich dabei in Lebensgefahr. [mehr]