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Zwischen Spessart und Karwendel G'rupfter

Der G'rupfte ist der fränkische Verwandte des oberbayerischen Obazten. Der Weichkäse-Brotaufstrich wird hauptsächlich aus Camembert, Frischkäse und Romadur zusammengemischt und gehört in Bayern zu einer typischen Brotzeit einfach mit dazu.

Stand: 26.06.2020 | Archiv

G'rupfter mit Salzstangen | Bild: BR

Woher kommt der Name?

Seinen Namen hat der G'rupfte daher, dass der Käse für die Zubereitung auseinandergerupft wird und nicht kleingeschnitten.

Durch den Romadur - oder Stinkerkäs, wie er auch genannt wird - bekommt die Weichkäsemischung einen besonders kräftigen, würzigen Geschmack und durch den Frischkäse wird der G'rupfte schön streichfähig. Und so kann man ihn gut als Dip mit Salzstangen essen oder zusammen mit einer reschen Breze oder frischem Graubrot.

Rezept für G‘rupften

Zutaten

200 Camembert
100 Romadur
Frischkäse nach Bedarf
1 Zwiebel
Salz
Gewürze (Paprika, gemahlener Kümmel und Pfeffer nach Belieben)
Schnittlauch
Salzletten

Zubereitung

Käse von Hand in kleine Stücke zerrupfen und diese mit einer Gabel zerdrücken und vermischen. Zwiebel und Gewürze zugeben und weiter verrühren. Dabei so viel Frischkäse zugeben, dass die gewünschte Konsistenz entsteht.
Beim Servieren einige Salzstangerl in die einzelnen Portionen stecken. Mehrere Stunden ziehen lassen.

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