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Über 10.000 waren digital dabei

Stand: 30.10.2020

Was noch vor einem Jahr kaum möglich schien, wurde Wirklichkeit: Ein Corona-Virus legt weltweit große Teile des öffentlichen Lebens lahm, und dennoch treffen sich mehrere tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Medienkongress, der ausschließlich in den digitalen Kommunikationsräumen des Internets stattfindet. Die 34. Medientage München wurden erstmals komplett digital veranstaltet und erreichten online innerhalb von sieben Tagen mehr als 10.000 Besucherinnen und Besucher.

Jonas Bedford-Strohm (BR) bei der Podiumsdiskussion zum Thema "Public Media in the Age of AI".

Aus sieben Studios in München wurden eine Woche lang über hundert Sessions übertragen. Mehr als 350 Referentinnen und Referenten – darunter etwa 38 Prozent weiblich – aus Medienwirtschaft und -politik, aus Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft präsentierten und diskutierten live im Studio oder mit Hilfe von Online-Konferenzschaltungen darüber, was die Medienwelt zurzeit bewegt.

Digitale Transformation und Disruption, Strukturwandel einer fragmentierten und diversen Öffentlichkeit, Nachhaltigkeit und Wertewandel sowie Folgen der Corona-Pandemie: Das waren die zentralen Themen, mit denen sich fast alle Vorträge, Talk- und Gesprächsrunden auseinandersetzten. In den Diskussionen zeigte sich, wohin sich die Medien entwickeln, welche Trends die Branche bewegen und was die Akteurinnen und Akteure während der Corona-Pandemie gelernt haben. Über die zwei kontinuierlichen Konferenz-Streams hinaus wurden digitale Plattformen für Chats und Networking, für Masterclasses und Podcasts, für einen digitalen Expo-Showroom sowie eine dreidimensionale XR-Welt angeboten – ganz nach dem Konferenz-Motto "This ist Media NOW". Wie gut das digitale Angebot der Medientage München bei den Besucherinnen und Besuchern ankam, zeigt deren Verweildauer, die durchschnittlich bei über 4 Stunden lag.

BR mit vielfältigem Angebot vertreten

"Werteorientierte Markenführung von Digitalplattformen" mit BR-Marketingchef Markus Riese (r.) u. Ulrich Klenke (Markenchef Deutsche Telekom).

Auch der Bayerische Rundfunk war dieses Jahr wieder mit einem umfangreichen Programm, Panel-Diskussionen, Webinaren und zahlreichen Interviews vertreten. Zum umfangreichen BR-Angebot zählte etwa die Podiumsdiskussion zum Thema "Public Media in the Age of AI". Sie ging der Frage nach, wie Automatisierung und künstliche Intelligenz den Journalismus und die Rolle der öffentlich-rechtlichen Medien im Zeitalter des Algorithmus unterstützen können. Das zweite Panel mit dem Titel "Werteorientierte Markenführung von Digitalplattformen" beleuchtete anhand von Best-Practice-Beispielen, welche Markenstrategien für Medienunternehmen zum Erfolg von Digitalplattformen führen.

Rückblick auf die Medientage München 2020


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