Bayern 2 - Breitengrad

Reportagen aus aller Welt

Breitengrad Reportagen aus aller Welt

Für die Sendung Breitengrad gilt: Kein Ort zu weit, kein Thema zu abgelegen, keine Reise zu beschwerlich: Von Tromsö bis Sydney, von Novosibirsk bis Bogota - die Korrespondenten des Bayerischen Rundfunks berichten aus der ganzen Welt. In halbstündigen Auslandsreportagen über fremde Kulturen und Länder - anregend, authentisch, anders.

Redaktion: Jörg Paas

Interaktive Karte der Breitengrad-Sendungen

Mehr Breitengrad-Sendungen

Vor der Wahl in Brasilien
25.09.2018, Brasilien, Sao Paulo: Frauen marschieren zu einer Wahlkampfveranstaltung des Präsidentschaftskandidaten für die Arbeiterpartei, Haddad.  | Bild: AP/dpa/dpa-Bildfunk/Andre Penner zum Audio Zerrissenes Land Brasiliens irrer Wahlkampf

Am 7. Oktober wird in Brasilien ein neuer Staatspräsident gewählt. Ein klarer Favorit für das Amt ist nicht auszumachen. Der Wahlkampf trug in den letzten Wochen reichlich kuriose Züge. [mehr]

Palästinensiche Flüchtlingskinder in Jordanien am ersten Schultag | Bild: dpa-Bildfunk/Raad Adayleh/ zum Audio Die vergessenen Flüchtlinge Palästinenser in Jordanien

Seit 70 Jahren nimmt Jordanien immer wieder große Wellen von palästinensischen Flüchtlingen von dort auf. Wie hält das kleine Königreich das angesichts wirtschaftlicher und geopolitischer Krisen aus? [mehr]

Zwei nepalesische Waisenkinder in Schuluniform | Bild: picture-alliance/dpa zum Audio Wenn Freiwillige in Waisenhäusern helfen Fragwürdiger Nepal-Tourismus

Urlaub machen und Gutes tun - das liegt im Trend. Und Nepal, das kleine Land am Fuße des Himalaya, ist nicht nur ein wunderschönes Reiseziel, sondern kann Hilfe gebrauchen. Viele Menschen leben in Armut, die Hälfte der Kinder ist unterernährt, und das Erdbeben 2015 hat die Not der Nepalesen noch vergrößert. Auch Touristen wollen helfen, suchen regelrecht nach Projekten, die ihnen die Türen öffnen. Besonders gefragt: Die Arbeit mit Kindern in Waisenhäusern. Nur richtet diese Art der Entwicklungshilfe oft mehr Schaden an, als dass sie nützt. [mehr]

Blick auf Torshavn | Bild: picture alliance / blickwinkel/S. Ziese zum Audio Auf eigenem Kurs im Nordatlantik Die Zukunft der Färöer-Inseln

Die Inselgruppe hat in den letzten 70 Jahren ihrer Teilautonomie einiges erreicht: Sie hat ein eigenes Parlament und eine Regierung, ein eigenes internationales Autokennzeichen, ein Internet-Suffix, eine nationale Fluglinie und eine durchaus erfolgreiche Fußballmannschaft. Sollte der Brexit kommen, könnte das vielleicht eine Annäherung zwischen den Färöer und Großbritannien mit sich bringen - und eine größere Distanz zu Dänemark. [mehr]

Zwei Spieler von Celtic Glasgow und Glasgow Rangers schreien sich an | Bild: picture alliance / empics zum Audio Ewige Fußball-Rivalen Celtic und die Rangers in Glasgow

Die Rangers gegen Celtic - das ist ein Hochrisiko-Fußballspiel. Die besondere Brisanz entsteht nicht nur dadurch, dass beide Teams in Glasgow beheimatet sind, sondern auch durch eine religiöse und politische Abneigung der Gruppen. Die Rangers sind der Club der Protestanten und Anhänger des britischen Königreichs, Celtic ist der Verein der katholischen Einwanderer aus Irland, die mit der Queen nicht viel am Hut haben. Also quasi der Nordirland-Konflikt auf dem grünen Rasen. Das "Old Firm" ist das am häufigsten ausgetragene Derby Europas und gilt als eines der ältesten der Welt. [mehr]

Migranten aus dem Südsahararaum beim Überwinden des Grenzzauns der spanischen Enklave Ceuta
| Bild: picture alliance/AP zum Audio Spaniens Vorposten in Afrika Grenzstadt Ceuta

Die spanische Exklave in Afrika ist häufig Schauplatz von Flüchtlingsdramen. Zu den 85.000 spanischen Bewohnern kommen regelmäßig zehntausende Grenzgänger aus dem Nachbarland Marokko. All das macht Ceuta zu einer Grenzstadt zwischen den Welten. [mehr]

Kultur im Pariser Plattenbau | Bild: Suzanne Krause / BR zum Audio Liberté, Egalité – Culture! Kulturarbeit im Pariser Plattenbau

Ein Zeltbau mit roter Fassade im Sozialbau-Viertel Sevran Beaudottes: Das erste virtuelle Museum Frankreichs präsentiert Museums-Meisterwerke, zum Beispiel aus dem Louvre, interaktiv per Computer. Eine Reportage von Suzanne Krause. [mehr]

Skyline von New Orleans | Bild: ARD/Jan Bösche zum Audio Ein Zug erzählt die Geschichte Amerikas Unterwegs mit dem "City of New Orleans“

Der "City of New Orleans" verbindet New Orleans im Süden mit Chicago im Norden. An seinen Gleisen entstanden Städte, in seinen Waggons reisten frühere Sklaven in ein freieres Leben. Heute dauert die Fahrt rund 20 Stunden. Der "City of New Orleans" mag langsam sein, nur einmal am Tag verkehren - aber er bringt Annehmlichkeiten mit, die es in Europa kaum noch gibt: Einen Speisewagen mit Koch und Kellnern, einen Loungewagen mit großen Fenstern und breiten Sesseln. Einst half die Eisenbahn mit, die USA aufzubauen. [mehr]

Die Morgensonne beleuchtet die Pyramiden von Gizeh am Stadtrand von Kairo  | Bild: picture-alliance/dpa zum Audio Wettlauf gegen die Zeit Ägypten ringt um Entwicklung

Ägypten ist das arabische Land mit der höchsten Bevölkerungszahl. Fast 95 Millionen Menschen leben hier - die meisten von ihnen auf einer Fläche, die zusammengenommen kleiner ist als Bayern. Der große Rest des nordostafrikanischen Landes ist Wüste. Trotz begrenzten Raums und knapper Ressourcen steigt die Bevölkerungszahl immer weiter rasant an. Insbesondere die Hauptstadt-Metropole Kairo platzt aus allen Nähten. Präsident Abdel Fattah al-Sisi versucht die Probleme in den Griff zu bekommen - ein Rennen gegen die Zeit. [mehr]

Kinder sitzen vor einem verbrannten Hotel in Gao | Bild: BR/Bettina Rühl zum Audio Pulverfass Mali Eine Präsidentschaftswahl und ihre Risiken

Am 29. Juli ist Präsidentschaftswahl in Mali. Selbst wenn ein neuer Politiker das Ruder übernimmt, dürfte sich wenig ändern. Eindrücke aus einem bitter armen Land, in dem Terroristen den grausamen Alltag bestimmen. [mehr]

Heimkehrer werden von ihren Familien in Empfang genommen | Bild: pa/dpa zum Audio Krieg im Kopf Wenn US-Soldaten nach Hause kommen

Im Schnitt bringt sich in den USA fast jede Stunde ein Kriegsveteran um. Viele Rückkehrer kämpfen mit ihrem neuen Leben in der sicheren Heimat, weit entfernt von Afghanistan, Irak oder Afrika. Die amerikanische Öffentlichkeit antwortet mit einer großen Portion Patriotismus und Soldatenverehrung und verdrängt, mit welchen psychischen Konsequenzen die Soldaten nach dem Kriegseinsatz zu kämpfen hat. Von Marc Hoffmann [mehr]

Blick auf Jamestown, die Hauptstadt von St. Helena – eine Hauptstraße, eine Meerespromenade, 600 Einwohner | Bild: Jan-Philippe Schlüter zum Audio Das Ende der Welt sucht Anschluss Napoleons Todesinsel St. Helena

Lange Zeit verband nur ein Postschiff St. Helena mit dem Rest der Welt. Nun hat die Insel - als Napoleons Verbannungsort berühmt geworden - einen Flughafen. Die Inselbewohner hoffen jetzt auf Touristen und schnelles Internet. Manch einer fürchtet aber auch, dass sich zu viel verändern wird, dass es mit der gemütlichen, gemeinschaftlich orientierten Lebensweise bald vorbei sein könnte. [mehr]

Fans warten am 40. Jahrestag von Dallas auf ihre Stars | Bild: pa/dpa zum Audio "Dallas" revisited Wiedersehen auf der Southfork Ranch

Ursprünglich war "Dallas" nur für fünf Folgen geplant: hastig runter gedreht im Winter 1977/78 mit einem Haufen unbekannter Schauspieler, erstmals ausgestrahlt im April 1978. Aber diese fünf Folgen brachen alle Rekorde. Und so wurde "Dallas" im September 1978 fortgesetzt. Mit der ersten von insgesamt 14 Staffeln mit 352 Folgen. Die Fernsehfamilie Ewing mit ihren Affären und Intrigen zog und zieht die Menschen weltweit in ihren Bann - bis heute. [mehr]

Gran Via am Abend, Madrid, Spanien | Bild: picture-alliance/dpa zum Audio Madrid Eine Stadt nicht nur für Könige

Madrid ist eine Metropole mit vielen Gesichtern. Vor allem nachts, wenn die Hitze nicht mehr so brennt, geht die spanische Hauptstadt in einen anderen Aggregatzustand über. Plätze, Kneipen und Clubs füllen sich bis zum Morgen. [mehr]

Slum-Kinder bei einer Speisung durch eine Nicht-Regierungs-Organisation | Bild: pa/dpa zum Audio Heim als Hoffnung Kinderschicksale auf den Philippinen

Auf den Philippinen lebt etwa ein Fünftel der Menschen in Armut. Für Hunderttausende Kinder ist die Straße ihr Zuhause. Nur wenige haben das Glück, in einem Kinderheim zu landen wie Batang Pinangga auf der Insel Cebu. Es muss ein Schlaraffenland sein, sich jeden Tag satt essen zu können, und geradezu ein Paradies, zur Schule gehen und lernen zu dürfen. [mehr]