Bayern 2 - Breitengrad

Reportagen aus aller Welt

Breitengrad Reportagen aus aller Welt

Für die Sendung Breitengrad gilt: Kein Ort zu weit, kein Thema zu abgelegen, keine Reise zu beschwerlich: Von Tromsö bis Sydney, von Novosibirsk bis Bogota - die Korrespondenten des Bayerischen Rundfunks berichten aus der ganzen Welt. In halbstündigen Auslandsreportagen über fremde Kulturen und Länder - anregend, authentisch, anders.

Redaktion: Jörg Paas

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Tibeter im Exil in Dharamshala | Bild: picture alliance / AP Photo zum Audio Seit 60 Jahren leben Tibeter im Exil Little Lhasa in Indien

Als sich am 10. März 1959 die Tibeter gegen die chinesischen Besatzer erhoben und der Dalai Lama aus Lhasa nach Indien floh, folgten ihm tausende seiner Landsleute. Die Exilgemeinde mit ca. 130 000 Menschen hat sich in den letzten 60 Jahren über den Globus verstreut. Dennoch stehen bis heute der Dalai Lama und seine Residenz im indischen Dharamsala im Mittelpunkt des spirituellen und politischen Lebens so gut wie aller Exiltibeter. [mehr]

Kuba | Bild: Michael Castritius, BR zum Audio Wende oder weiter so? Kuba 60 Jahre nach der Revolution

Kuba ist in Bewegung: Im 60. Jahr der Revolution soll alles anders werden, auch die Verfassung. Erstmals kommen darin Begriffe wie "Privateigentum" und "Markt" vor. Doch das Einparteien-System bleibt unangetastet. [mehr]

Elefant auf dem Marktplatz von Bago | Bild: picture alliance/imageBROKER zum Audio Elefanten in Myanmar Ein heiliges Tier wird arbeitslos

Nirgendwo gibt es so viele Arbeitselefanten wie in Myanmar, dem ehemaligen Burma. Ein Großteil der etwa 5.000 Tiere führt inzwischen ein trostloses Leben, verurteilt zum Nichtstun. Die wild lebenden Elefanten sind hingegen von Wilderern bedroht. [mehr]

Der Flughafen von Ciudad Real | Bild: picture alliance / dpa zum Audio Geisterflughäfen und Autobahnruinen Spaniens baupolitischer Größenwahn

Spanien hat etwa halb so viele Einwohner wie Deutschland, aber doppelt so viele Flughäfen. Außerdem ist es das europäische Land mit den längsten Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitstrassen und den meisten Autobahnkilometern. Viele dieser Infrastrukturprojekte sind in den Jahren des spanischen Baubooms entstanden und wurden mit EU-Geld gefördert. Doch etliche Flughäfen werden kaum genutzt, viele Autobahnen und Schnellzugstrecken ebenfalls nicht. [mehr]

Plastik des Schriftstellers Jorge Amado auf der Terrasse des Cafés Vesuvio vor der Kathedrale Sao Sebastiao, Ilhéus, Bahia, Brasilien, Südamerika | Bild: picture alliance/imageBROKER zum Audio Unterwegs an der Costa do Cacau in Bahia Auf den Spuren von Jorge Amado

Vor 100 Jahren war die brasilianische Hafenstadt Ilhéus Zentrum des Kakaoanbaus und unermesslich reich. Der Schriftsteller Jorge Amado hat diese Welt beschrieben. Heute ist die Region verarmt. Doch es gibt Versuche, die alte Tradition wieder zum Leben zu erwecken. [mehr]

Die Skulptur "Milyo der Verrückte" und das Wort "zusammen" werben für die  Kulturhauptstadt 2019, Plowdiw in Bulgarien | Bild: dpa-Bildfunk/Jens Kalaene zum Audio Europäische Kulturhauptstadt 2019 Plovdiv – ein wiederentdecktes Juwel

Plovdiv, die zweitgrößte Stadt Bulgariens, hatte in ihrer 8.000-jährigen Geschichte schon viele Namen. Auf thrakisch hieß sie Pulpudeva, die Griechen nannten sie Philippopolis, die Osmanen gaben ihr den Namen Filibe. Schon immer war die Stadt ein Drehkreuz der Völker - einst bewohnt von Hellenen und Türken, Armeniern und Juden. Während die Hauptstadt Sofia am westlichen Rand des Landes liegt, ist Plovdiv mittendrin. Ihre Bedeutung erhält die Europäische Kulturhauptstadt 2019 weniger durch ihre Größe als durch die Vielfalt ihrer Geschichte und den Kunstsinn ihrer Bewohner. [mehr]

Marktplatz in Mechelen, "Grote Markt" | Bild: picture alliance / Tom Nebe/dpa zum Audio Gelungene Integration in Mechelen Wie eine belgische Stadt zum Vorbild wurde

Mechelen war früher einmal die dreckigste Stadt Belgiens - verwahrlost und kriminell. Doch dann kam ein neuer Bürgermeister, Bart Somers, und richtete die Stadt wieder auf. Seine Strategie: Null-Toleranz und Multi-Kulti. Mittlerweile ist Mechelen eine der attraktivsten und am schnellsten wachsenden Städte Flanderns. [mehr]

Mountainbiker auf einem Wanderweg in den Ausläufern der Rocky Mountains, Boulder, Colorado, USA, Nordamerika  | Bild: picture-alliance/dpa zum Audio Heimat der glücklichsten Amerikaner Sehnsuchtsort Boulder

Das Magazin "National Geographic" und das Umfrageinstitut Gallup wollen es - unabhängig voneinander - herausgefunden haben: Die glücklichsten US-Amerikaner leben in Boulder im Bundesstaat Colorado. Die Stadt mit ihren gut hunderttausend Einwohnern gilt seit Jahrzehnten als Sehnsuchtsort für Naturliebhaber, Spirituelle und liberale Geister. Steigende Immobilienpreise sind allerdings die Schattenseite dieser ungebremsten Beliebtheit. Wer Boulder entdecken will, kann das Auto stehen lassen. Die Stadt ist ein Fahrradparadies. Marc Hoffmann war für seine Reportage eine Zeitlang in Boulder unterwegs. [mehr]

Logos und Gebäude mit Schriftzügen von Digitalfirmen in Guizhou  | Bild: BR / Steffen Wurzel zum Audio Big Data ist Chinas neues Gold Guizhou im Digital-Rausch

Die südchinesische Provinz Guizhou gehört statistisch gesehen zu den ärmsten Regionen des Landes. Chinas Zentralregierung katapultiert die bergige Provinz nun aber im Rekordtempo in die Zukunft: Sie will Guizhou zum Daten- und Onlinezentrum Asiens machen. Von Apple und Alipay bis zu Huawei und Microsoft: Fast alle wichtigen Internet- und Computerkonzerne der Welt investieren viele Milliarden Euro und bauen in Guizhou Rechenzentren und Büros - zum Teil auch, weil sie von der chinesischen Regierung dazu genötigt werden. Steffen Wurzel hat sich in Guizhou umgesehen und einen Goldrausch 2.0 erlebt. Chinas neues Gold heißt: Big Data. [mehr]

Präsident Joseph Kabila winkt am Unabhängigkeitstag 2016 | Bild: picture alliance/AP Photo zum Audio Die abgetrotzte Wahl Kongo bekommt einen neuen Präsidenten

Immer wieder haben die Kongolesen in den vergangenen Monaten für ihre demokratischen Rechte demonstriert. Sie verlangten, dass Präsident Joseph Kabila sein Amt aufgibt und ein neuer Präsident gewählt wird. Kabila verschleppte die Wahl erst mit immer neuen Argumenten. Schließlich beugte er sich dem Druck der Bevölkerung, der Kirche und des Auslands: Am 23. Dezember finden in der Demokratischen Republik Kongo endlich die überfälligen Wahlen statt. [mehr]

Winzer Ejal Israel vom Weingut Carmel Avdat in der Negev-Wüste | Bild: BR / Julio Segador zum Audio Wo Wasser zu Wein wird Auf Wein-Tour im Heiligen Land

Die Verwandlung von Wasser in Wein in Galiläa ist als erstes Wunder von Jesus Christus überliefert. Die Tonkrüge, in denen sich das Wunder vollzogen haben soll, sind noch immer eine Attraktion für viele Sightseeing-Touren. Die Legende ist gut fürs Geschäft - auch wenn dieser Rebensaft nicht unbedingt höchsten Ansprüchen genügt. In anderen Teilen Israels keltert eine junge Winzergeneration inzwischen hervorragende Weine - sogar in der Wüste Negev. [mehr]

Demonstration in Buenos Aires | Bild: BR/Anne Herrberg zum Audio Messi-Land bald abgebrannt? Argentinien vor dem G-20-Gipfel

Argentinien liegt am Boden. Die Landeswährung Peso befindet sich im freien Fall, die Inflation könnte in diesem Jahr noch die 50-Prozent-Marke erreichen. Auf den Straßen gibt es Proteste, an den Märkten unruhiges Stühle-Rücken. Der nächste Crash, davon ist man am Rio de la Plata mittlerweile überzeugt, steht schon vor der Tür. [mehr]

Frau füllt Wasser in Kanister an einem öffentlichen Brunnen in Nairobi | Bild: picture alliance / Mika Schmidt zum Audio Wassermangel Kampf um das Trinkwasser in Afrika

Sauberes Trinkwasser ist ein kostbares Gut, der Zugang dazu seit 2010 ein Menschenrecht. Dennoch ist in Ostafrika das Wasser knapp. Der Klimawandel verschärft das Problem. Aber es gibt Projekte, wie Trinkwasser auch ohne Regen gewonnen werden kann. [mehr]

 Plakat der Border Communities Against Brexix in Irland | Bild: BR / Till Ottlitz zum Audio Gefahr für die offene Grenze Brexit-Stolperstein Nordirland

Noch knapp fünf Monate - dann wird Großbritannien die Europäische Union verlassen. Wie, das ist immer noch unklar. Größter Stolperstein ist derzeit Nordirland - und die Frage, wie die Grenze zur Republik Irland nach dem Brexit aussehen soll. [mehr]

Historisches Gebäude der Hudson’s Bay Company am Fjord von Pangnirtung | Bild: BR / Kai Clement zum Audio Kanada Das Arktis-Territorium Nunavut

Nunavut, das Territorium der Inuit im Norden Kanadas, wurde 1999 gegründet. An jedem 9. Juli feiern die Inuit ihre reiche Kultur, die sich nur langsam von den westlichen Einflüssen der vergangenen Jahrzehnte erholt. [mehr]