Bayern 2


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Ambulante Intensivpflege 4-teilige Reihe über ein schwerkrankes Geschäft

In der ambulanten Intensivpflege werden Hochrisikopatienten zu Hause betreut, meist rund um die Uhr. Häufig aber wollen Pflegedienste mit ihnen vor allem Kasse machen. Die Pfleger sind oft schlecht ausgebildet, die Kontrolle funktioniert nicht. Ein Milliardengeschäft auf Kosten von Schwerkranken.

Von: Claudia Gürkov und Lisa Wreschniok

Stand: 05.08.2018 | Archiv

Alte Frau im Pflegebett wird von Pflegerin betreut. | Bild: picture alliance/dpa/ZB
 

► Folge 1: Die Patienten ◄

Inge ist ab den Schultern gelähmt. Die Intensivpatientin kann nicht sprechen, nicht einmal husten. Aber sie kann per Augensteuerung am Computer schreiben: Aus ihren Texten sprechen Hilflosigkeit, Verzweiflung, Wut.

(Sendung: 5. August 2018 | 17.05-17.30 Uhr | Bayern 2)

 

► Folge 2: Die Pflegekräfte ◄

Dana kann kein Deutsch, als sie aus Serbien kommt. Mit einem Visum als Haushaltshilfe. Schnell steht sie allein am Bett eines Intensivpatienten. Dana ist plötzlich Pflegekraft, obwohl sie nie zuvor etwas mit Pflege zu tun hatte.

(Sendung: 12. August 2018 | 17.05-17.30 Uhr | Bayern 2)

 

► Folge 3: Die Kassen ◄

Einerseits kämpfen sie gegen Abrechnungsbetrug und dubiose Pflegedienste. Andererseits achten sie auf die Kosten: Die Kassen sind Auftraggeber, Kostenträger und Kontrolleure in einem. Der Fehler liegt im System.

(Sendung: 19. August 2018 | 17.05-17.30 Uhr | Bayern 2)

 

► Folge 4: Ein Fazit ◄

Inges Frau Bea wendet sich an alle möglichen Stellen, um Hilfe zu bekommen. Eine verweist sie auf die andere. Eine Odyssee. Wenn sich Intensivpatienten und ihre Angehörigen nicht selbst helfen, sind sie verloren.

(Sendung: 26. August 2018 | 17.05-17.30 Uhr | Bayern 2)

 

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