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Vornamen in Bayern So wollten bayerische Eltern ihre Kinder nennen

Manche Eltern wollen ihrem Kind einen besonders individuellen Namen geben - nicht immer wird das aber vom zuständigen Standesamt akzeptiert. Welche Namensschöpfungen in Bayern abgelehnt wurden und welche nicht.

Stand: 11.09.2018

Mehrere Neugeborene liegen nebeneinander.  | Bild: picture-alliance/dpa

Durch das Revival klassischer Vornamen, lehnten bayerische Standesämter 2017 nur wenige Wünsche junger Eltern ab. Grundsätzlich sind die Eltern in der Wahl des Namens frei - allerdings können die zuständigen Standesbeamten einschreiten, wenn sie durch den Namen das Kindeswohl gefährdet sehen.

Neben den Klassikern wie Anna und Maximilian, die in vielen Orten ganz oben auf den Listen stehen, vergaben einige Eltern auch wieder vermeintlich aus der Mode gekommene Namen wie Horst, Günter oder Gisela.

Abgelehnte Vornamen in Bayern

In Regensburg wollte ein Elternpaar seinen Sohn Jackson nennen – allerdings in der ihrer Meinung nach bayerischen Schreibweise Jax´n. Das wurde abgelehnt.

Bei den Zweitnamen griffen die Regensburger Standesbeamten auch in zwei Fällen ein: Der Zweitname Ramona für ein männliches Neugeborenes wurde letztlich nicht vergeben.

Genauso wie der Wunsch eines Elternpaares ihren Sohn mit zweitem Namen Skywalker zu nennen – der Vorname des Jungen lautete Luke.

Chanel, Derrick und Bavaria

Erlaubt wurde dagegen der zweite Vorname Derrick für einen Jungen in München und Chanel als dritter Name für ein Würzburger Mädchen. Besonders heimatverbundene Eltern entschieden sich für den Namen Bavaria, der nun an dritter Stelle im Pass einer jungen Münchnerin steht.

Auch ein Rosenheimer Elternpaar wollte seinem Kind einen ausgefallenen Namen geben: Nepal. Angesichts des bürokratischen Aufwands entschieden sich die Eltern schließlich aber doch für eine andere Variante.


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