Bayern 1


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Gute Geschichten Hühner aus Legebatterien nach der Rettung

Hier mehr erfahren über einige der guten Nachrichten am Morgen bei Marcus Fahn: dieses Mal mit einer rührenden Hühnerrettung.

Stand: 05.05.2022

Huhn Mathilda bei ihrer Ankunft (links) und nach einem Monat | Bild: privat

Mathilda, das Huhn aus der Legebatterie, in Freiheit

Familie Gebhard hat fünf "ausgemusterte, nutzlos gewordene Hühner" aus Legebatterien adoptiert, die nun ihr restliches Leben in deren heimischen Garten verbringen dürfen. Das Foto oben zeigt beispielsweise Huhn Mathilda bei der Ankunft (links) und nach einem Monat mit ihren neu gewonnenen Freundinnen, aus derselben Rettung, denen es auch schon prächtig geht. Abends dürfen die Hühner immer die so genannte "Schatztruhe" plündern.

Die Pflanzen-WG

In der "Pflanzen-WG" aus Würzburg wohnen die Studentinnen Steffi und Theresa - und die beiden hatten die Idee zu einem "Pflanzenkrankenhaus". Für einen kleinen Unkostenbeitrag kann man seine schwächelnden Pflanzen bei den Pflanzenretterinnen abgeben, und die päppeln die kümmerlichen Exemplare wieder auf. Manchmal vermitteln sie auch heimatlosen Pflanzen ein neues Zuhause, so wie beispielsweise Alf, der Porzellanblume:

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pflanzenwg_wuerzburg

Instagram-Beitrag von pflanzenwg_wuerzburg | Bild: pflanzenwg_wuerzburg (via Instagram)

Auf ihrem Instagram Profil bekommt nämlich jede Pflanze einen Namen und wir bekommen tolle Tipps zur Pflege der jeweiligen Gattung. Und das sind übrigens die beiden Pflanzenretterinnen:

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pflanzenwg_wuerzburg

Instagram-Beitrag von pflanzenwg_wuerzburg | Bild: pflanzenwg_wuerzburg (via Instagram)

Gute Stube in München - Treffpunkt nicht nur für Seniorinnen und Senioren

Die Hobbys pflegen und die Kontakte, einen Ratsch halten, zusammen kochen oder garteln, einfach nur die Gesellschaft anderer genießen: Im Clubhaus des Vereins "Gute Stube" in München finden sich Seniorinnen und Senioren zusammen - und alle, die es werden wollen - so die Vereinssatzung. Ziel: Gemeinsam eine gute Zeit haben. Es gibt im Clubhaus am Münchner Petuelring, Schleißheimer Straße 278, nicht nur einen großen Clubraum mit großer Wohnküche, sondern auch ganz verschiedene Stuben für die Hobbys - eine Musikstube, eine zum Nähen, eine Bastel-, eine Werkstube - und einen großen Garten. Steffi Leitz vom Verein "Gute Stube": "Es gibt draußen den großen Stubengarten, da kann man sich mit seinen Hobbys und seinen Fähigkeiten einbringen. Man kann sozusagen größere Hobbys auch weiterführen, wenn man zu Hause wenig Platz dafür hat. Zwischendrin gibt es Kaffee und ganz viel Geselligkeit." Der Verein finanziert sich durch Spenden. Alle Infos zum Verein, zu den Veranstaltungen und wann man vorbeikommen kann, finden Sie hier: Gute Stube

Schulhund Lenny - eine echte Bereicherung für die FOS/BOS Krumbach

Lenny vor der FOS/BOS Krumbach

Von den Straßen in Bukarest zum Schulhund in Krumbach: Schulhund Lenny unterstützt die Schülerinnen und Schüler an der FOS/BOS Krumbach zwei Mal in der Woche. Der liebenswerte Hund hilft den Jugendlichen dabei, Stress zu bewältigen und lenkt sie von schlechten Nachrichten wie Pandemie und Weltgeschehen ab. Allein seine Präsenz im Klassenraum sorgt schon für eine bessere Stimmung. Und Lenny hat auch sehr feine Antennen, er erkennt recht schnell, wenn es einem Schüler oder einer Schülerin nicht gut geht und legt oder setzt sich direkt zu ihm oder ihr.

Eine Husky-Familie auf Reisen

In Schwandorf entdeckte eine Frau eine Huskymama und deren Welpen in ihrem Garten. Die verständigte Polizei wurde prompt schwanzwedelnd begrüßt und auch der Hundebesitzer konnte schon nach kurzer Zeit wieder ausfindig gemacht werden. Die kleine Hundefamilie war durch ein kleines Loch im Gartenzaun ausgebüxt. Jetzt sind alle wieder wohlbehalten zu Hause. Eine kleine Entdeckungsreise mit Happy End.

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Polizei Oberpfalz

Eine Dame teilte unseren Kollegen der PI Schwandorf einen Husky mit mehreren Welpen in ihrem Garten mit. 🐕🐕🐕🐕🐕

Vor Ort...Posted by Polizei Oberpfalz on Thursday, 10 March 2022

Der 89-Jährige, der noch gerne zum Snowboarden geht

Fritz Threimer aus Zorneding ist 89 Jahre alt und steht noch immer gerne auf dem Snowboard. Zwar kann er auf der Piste nicht mehr fahren, aber wenn es die Schneeverhältnisse zulassen, dann versucht er aufs Board zu steigen. 5 Zentimeter Pulverschnee seien zum Beispiel gute Schneeverhältnisse für den fitten Rentner. Weil er sich mit dem Liftfahren mittlerweile schwer tut, steigt Fritz zu Fuß auf und fährt dann mit dem Snowboard wieder runter. Beides, sowohl Aufstieg, als auch die Abfahrt bereiten ihm große Freude. Am wohlsten fühlt er sich eh in den Bergen und noch wohler fühlt er sich, wenn er von Schnee und Eis umgeben ist. Deshalb verbringt der 89-Jährige die meiste Zeit im Winter auf seiner Berghütte.

Und so sieht es aus, wenn Fritz Threimer sich aufs Board schwingt:

Geburtenrekord bei den Kegelrobben

Auf der Insel Helgoland lebt Deutschlands größtes Raubtier. Und das fühlt sich dort anscheinend so richtig wohl! Wenn das Raubtier noch klein ist, dann ist es sooo süß und knuddelig, dass man einfach nur dahinschmelzen mag: Die Rede ist von der Kegelrobbe. Die war fast ausgestorben, mittlerweile hat sich die Population aber richtig gut erholt. In dieser Wurfsaison ist ein neuer Höchststand erreicht worden: Über 600 Tiere sind 2021/22 bisher geboren worden. Definitiv eine gute Nachricht.

Telefonfreundschaft per Zufall

In Delray Beach in Florida lebt Gladys, eine ältere Dame - geschieden, alleine. Ihren Sohn hat sie gerade verloren - und will deshalb ihre Schwester anrufen. Allerdings meldet sich am anderen Ende ein Mann. Mike aus der Nähe von New York - gut 2.200 Kilometer entfernt. Und es passiert erst mal das was wir auch machen würden wenn wir uns verwählt haben - so hat es Mike einem amerikanischen Fernsehsender erzählt: Gladys hat sich entschuldigt. Mike sagt, dass das aber so weiter gegangen ist. Gladys war am gleichen Tag noch ein paar mal bei ihm am Telefon. Und auch in den nächsten Wochen und Monaten. Weil sie immer die Vorwahl verwechselt hat (401 statt 410). Irgendwann hat er gesagt: Stopp. Wer bist Du? Woher kommst du? Was ist los? So sind sie ins Gespräch gekommen. Sie hat ihm von ihrem verstorbenen Sohn erzählt. Er hat ihr angeboten dass sie ihn immer anrufen kann, wenn es ihr schlecht ginge - und das hat sie getan. Und zwar seit nunmehr 20 Jahren! 20 Jahre haben die zwei nur telefoniert, bis Mike mit seiner Familie vor kurzem in Florida war - ganz in der Nähe von Gladys. Dort haben sie sich endlich persönlich getroffen, eine Überraschung für Gladys. Er hat einfach geklingelt und gesagt: Hey ich bins - Mike. Mehr dazu in diesem Video:

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A Wrong Phone Call Leads to an Unlikely Friendship | Bild: WESH 2 News (via YouTube)

A Wrong Phone Call Leads to an Unlikely Friendship

Boji - Istanbuls berühmtester Straßenhund fährt gerne mit den Öffis

Zuerst war er nur einer von vielen anderen, doch dann fiel Boji immer mehr Menschen auf. Denn der Straßenhund aus Istanbul schlendert nicht nur durch die Stadt am Bosporus, er nutzt dabei auch nur zu gerne die Öffentlichen Verkehrsmittel. Egal, ob U-Bahn, Tram, Bus oder Fähre - Boji kennt sie alle und steigt immer gerne ein. Mit über 70.000 Followern auf Twitter und über 13.000 Fans auf Instagram ist Boji mittlerweile nicht nur in Istanbul berühmt, auch das Netz feiert den sympathischen Streuner.

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Boji Hi, I'm Boji of Istanbul 🐕 Just like millions of my fellow Istanbulites, I use @municipalityist's public transport services every day. Come and say hi if you spot me on the bus, the metro or the ferry. https://t.co/h5wcs370X1

Hi, I'm Boji of Istanbul 🐕 Just like millions of my fellow Istanbulites, I use @municipalityist's public transport services every day. Come and say hi if you spot me on the bus, the metro or the ferry. https://t.co/h5wcs370X1 | Bild: boji_ist (via Twitter)

Leihoma werden: Hier werden Leihopas und -omas gesucht:

Ganz sicher eine gute Geschichte für alle Beteiligten: Als Leihoma oder Leihopa kann man seine freie Zeit sinnvoll nutzen und Familien prima unterstützen. Wir haben einige Initiativen in Bayern für Sie herausgesucht, die sich um die Vermittlung kümmern:

Hund Pablo reist 380 Kilometer zurück nach Hause

380 Kilometer auf vier Pfoten: Jagdterrier Pablo hat sich alleine auf den Weg nach Hause gemacht. Auf der Rückreise aus einem Italienurlaub haben Frauchen und Herrchen von Pablo eine Rast in der Region Savoyen gemacht. Da hat Pablo einen Spaziergang alleine unternommen. Das tut er wohl auch zu Hause und kommt immer wieder von allein zurück. Das tat er dieses Mal aber nicht. Die Besitzer von Pablo haben noch mehrere Stunden gewartet und ihn vor Ort als vermisst gemeldet. Sie sind dann schweren Herzens weitergefahren und besuchten auf dem Rückweg noch Verwandte. Von den Haussittern ihres Hauses in Südfrankreich bekamen sie dann die Nachricht, dass ihr Pablo schon zu Hause sei. Der Sender France Bleu hat auf seiner Facebookseite über Pablos Abenteuer berichtet. Dieser Post bekam viele Likes und wurde hunderte Mal geteilt.

Wie Pablo es angestellt hat, war nicht ganz klar. Eine Expertin meldete sich bei dem Sender und sagte, ein so kleiner Hund könne nicht die fast 400 Kilometer in dieser Geschwindgkeit gelaufen sein und man hätte das dann auch seinen Pfoten ansehen müssen. Die Expertin sprach mit den Hundebesitzern und die sagten, Pablo habe sehr deutlich nach Schafen gerochen. Deswegen die Theorie: Pablo ist wohl auf einem Tiertransporter mitgefahren, der in die richtige Richtung fuhr.

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France Bleu

Il s'était égaré sur le lieux de vacances de ses maîtres.Posted by France Bleu on Friday, 27 August 2021

Kleiner Findelfuchs findet ein neues Zuhause

Der kleine Fuchswelpe war wohl angefahren worden. Als Familie Steinberger ihn fand, konnte er sich nicht bewegen. Sie schafften den Kleinen zur Tierärztin. Er hatte ein Schädeltrauma und hätte es ohne Behandlung nicht geschafft. Familie Steinberger entschied sich, den Kleinen aufzupäppeln und ihn Ariel zu nennen. Er litt an epileptischen Anfällen, konnte schlecht sehen. Gegen die Anfälle bekommt er bis heute noch Medikamente, sonst ist Ariel gesund und enorm gewachsen.

Ariel, der Findelfuchs

Er ist jetzt fünf Monate alt und lebt auf dem Grundstück der Steinbergers. "Er hat keine Angst vor nichts und niemandem, auch nicht vor den Nachbarskühen. Da ist er auch schon mal hingelaufen, da haben wir ihn schnell gerettet. Die wurden zu neugierig", sagt Michelle Steinberger.
Ziel ist es, Ariel, so bald es geht, wieder auszuwildern. Allerdings braucht er ja noch Medikamente und ist schon sehr zutraulich.

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