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Keine Trendwende im Berufsverkehr

Städte leiden unter zunehmendem Berufsverkehr. Gemeinsam mit Bund und Ländern investieren sie in Bus und Bahn. Doch das hat bisher kaum zu einer Änderung der Fahrgewohnheiten geführt.

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Über dieses Thema berichtet: LÖSCHEN Wirtschaft und Börse am .

Eine groß angelegte Befragung des Statistischen Bundesamts ergab beim Weg zur Arbeit in den letzten 16 Jahren wenig Veränderungen: So nutzen nach wie vor mehr als zwei Drittel der Pendler das Auto und legen dabei immer weitere Strecken zurück. Das gilt vor allem für Ballungsräume.

Auf Kurzstrecken unter fünf Kilometern liegt der Anteil der Autofahrer immer noch bei 40 Prozent. Ganze 14 Prozent nutzen regelmäßig öffentliche Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeit, das ist nur ein Prozent mehr als im Jahr 2000. Bei kürzeren Strecken ist inzwischen fast ein Viertel dabei mit dem Fahrrad unterwegs. Auch der Anteil der Erwerbstätigen, die länger als eine halbe Stunde zur Arbeit brauchen, hat sich deutlich auf 22 Prozent erhöht. Der Anteil der Langstreckenpendler, die länger als eine Stunde einfach unterwegs sind, ist aber gleich geblieben.