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Würzburger Kickers

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Würzburger Kickers: Aufstieg ist kein Thema

Mit dem neuen Trainer ging es bergauf. Am Ende stand Rang fünf in der Abschlusstabelle der 3. Liga. Als Aufstiegskandidaten sieht Cheftrainer Michael Schiele sein Team in der neuen Saison trotzdem nicht.

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Seitdem der 40 Jahre alte Schiele Cheftrainer ist, haben nur zwei Drittligateams besser gepunktet als die Würzburger. Trotzdem hält der Coach den Ball für die neue Saison erst einmal flach, denn solch eine "Hammer dritte Liga" habe es bislang noch nie gegeben: "Das ist ja fast eine zweite Liga mit vielen Ex-Zweitligisten, auch Bundesligisten. Da gibt es fünf, sechs andere Mannschaften, die vorne mitspielen."

Der Fokus liegt auf den ersten Spielen, denn einen solch verpatzten Auftakt wie in der vergangen Saison möchten Verantwortliche und Spieler auf jeden Fall vermeiden. Es war erst einmal in den Tabellenkeller gegangen, am 15. Spieltag standen die Unterfranken noch auf einem Abstiegsrang. Erst danach arbeiteten sich die Kickers langsam in sichere Tabellenregionen.

Schwierig wird das durch den Umbruch im Team. Mehrere wichtige Spieler sind gegangen, gleich vier schafften den Sprung in die 2. Liga, unter anderem wechselte Kapitän Sebastian Neumann zum MSV Duisburg.

Erfahrung gesucht

Die Neuen sind jung und unerfahren, sagt Trainer Schiele: "Wir haben Spieler von der Bank, von der 2. Liga geholt, die sind 20 Jahre alt." Von den Neuen ist gerade mal einer älter als 22. Ein bisschen mehr Erfahrung würde dem dünnen Kader noch gut tun. "Wir suchen noch einen Stürmer und vielleicht auch noch einen im Mittelfeld, man muss schauen, was sich da ergibt", hofft Schiele noch auf ein paar gestandene Verstärkungen. Langsam aber sicher sollten diese Transfers aber über die Bühne gehen, denn schon in zwei Wochen am 28. Juli startet mit der Partie beim VfL Osnabrück die neue Saison für die Kickers.