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Sonderzug für Fußballfans in Mönchengladbach

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    Fahndung nach mutmaßlichem Vergewaltiger aus Fußballzug

    Die Polizei sucht weiter nach einem 30 Jahre alten Mann, der am Samstagabend eine junge Frau in einem Fußball-Sonderzug sexuell missbraucht haben soll. Nähere Informationen zum Ermittlungsstand und der Fahndung wurden nicht bekanntgegeben.

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    Von dem Mann und der 19-Jährigen sei bereits im Zug ein Foto gemacht worden, sagte ein Sprecher am Abend. Das Foto wurde den Polizisten aber erst nach den Massenkontrollen an Bahnhöfen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zugespielt. Der Verdächtige ist der Polizei bekannt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur handelt es sich um einen 30-jährigen Deutsch-Polen, der auch beide Staatsbürgerschaften hat. Am Wochenende hatten die Beamten die Personalien Hunderter Fußballfans, die auf der Rückreise vom Spiel Bayern München gegen Mönchengladbach waren, aufgenommen.

    Geschäftsführung von Borussia Mönchengladbach schockiert

    Nach der mutmaßlichen Vergewaltigung in einem Fußball-Sonderzug mit Fans des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach hat die Vereinsführung der Polizei ihre Hilfe angeboten. «Wenn wir als Verein in irgendeiner Form bei der Aufklärung der Tat mithelfen können, werden wir das selbstverständlich tun", teilte Borussias Geschäftsführer Stephan Schippers mit. "Das ist ein entsetzlicher Vorfall, den wir natürlich verurteilen." Es sei "eine Schande, dass Borussia mit einer solchen Tat in Verbindung gebracht wird".