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Plakat gegen den Bau der B26n

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    Umstrittene Bundesstraße 26n wird gebaut

    Die geplante B26n vom Autobahnkreuz Werneck bis zur A3 bei Helmstadt ist umstritten, aber sie wird gebaut. Das hat Michael Fuchs vom Staatlichen Bauamt Würzburg heute verdeutlicht.

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    Im Kreistag von Main-Spessart informierte Michael Fuchs vom Staatlichen Bauamt Würzburg über die Trasse. Dabei ging es unter anderem um die Auswirkungen des Neubaus auf das Straßennetz und um die angedachten Lärmschutzmaßnahmen. Während die Befürworter in der Neubaustrecke vom Autobahnkreuz Werneck bis zur A3 bei Helmstadt eine Entwicklungsachse sehen, befürchten die Gegner mehr Straßenverkehr. Gebaut wird in mehreren Abschnitten. Die Trasse wird Auswirkungen auf den gesamten Landkreis haben.

    Bau startet 2021

    Mit dem ersten Bauabschnitt zwischen Arnstein und Müdesheim soll es frühestens 2021 losgehen, mit einer Bauzeit von drei Jahren. Im Anschluss soll die Trasse bis Karlstadt weitergebaut werden. Hintergrund: Die B26n - einst als autobahnähnlich mit vier Spuren geplant vom Autobahnkreuz Werneck bis zur A3 bei Helmstadt – steht im jetzigen Entwurf nur noch als ein zweistreifiger Ausbau mit Überholstrecken bis Karlstadt im vordringlichen Bedarf. Der zweite Abschnitt von Karlstadt bis zur A3 bei Helmstadt (26,2 km) steht unter "weiterer Bedarf mit Planungsrecht".