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Schild Videoüberwachung am Regensburger Hauptbahnhof

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Mehr Videoüberwachung in Ostbayern ?

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) will für mehr Sicherheit die Kamerapräsenz im öffentlichen Raum ausbauen. Die Polizei prüft, ob auch in Ostbayern eine Ausweitung der polizeilichen Videoüberwachung nötig ist.

Über dieses Thema berichtet: Mittags in Niederbayern und Oberpfalz am .

Das Polizeipräsidium in Regensburg hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die die Aufstellung weiterer Videokamers überpüft. Das erklärt Polizeisprecher Albert Brück. Die einzige Videokamera, die die Polizei in der Oberpfalz betreibt, steht am Bahnhofsvorplatz vor dem Regensburger Hauptbahnhof. Diese Kamera hat sich bewährt, so Albert Brück, der zum einen von einem Abschreckungseffekt ausgeht, zum anderen darauf hinweist, dass Aufnahmen auch schon bei der Strafverfolgung genutzt werden konnten.

Nutzung zusätzlicher Kameras möglich

Die Polizei hat auch die Möglichkeit sich auf Kameras zu schalten, die von kommunalen Betreibern eingerichtet wurden. Die Regensburger Verkehrsbetriebe (RVB) setzen zum Beispiel zehn Videokameras im Stadtgebiet ein. Sie dienen eigentlich zur Verkehsrüberwachung, können im Ernstfall aber auch der Polizei zur Verfügung gestellt werden.

Keine fest installierten Kameras in Niederbayern

In Niederbayern installiert die Polizei bislang nur temporär Videoüberwachungen, wie zuletzt am Gäubodenfest oder bei der Landshuter Hochzeit, sagt ein Polizeisprecher. Allerdings hat die Polizei auch hier die Möglichkeit sich im Ernstfall auf kommunale Videoüberwachungen aufzuschalten, wie am Passauer Omnibusbahnhof.