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    Fastnacht in Franken: BR bedauert Irritationen

    Die Witze der Altneihauser Feierwehrkapell'n über die Ehefrau von Frankreichs Staatschef Macron sind manchem Zuschauer der Sendung Fastnacht in Franken zu weit gegangen. Der Bayerische Rundfunk bedauert die entstandenen Irritationen.

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    Die Altneihauser Feierwehrkapell'n aus der Oberpfalz machte am Freitagabend in der Sendung Fastnacht in Franken Witze über die Ehefrau von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron, die 24 Jahre älter ist als ihr Mann. Die Truppe um Norbert Neugirg bezeichnete sie unter anderem als "gut eingefahr'nen Schlitten" und "schärfste alte Hütte". Dies kam bei einigen Zuschauern gar nicht gut an, während des Auftrittes gab es Buh-Rufe.

    Fastnacht in Franken lebt von Zuspitzung

    Der Bayerische Rundfunk kündigte an, sich künftig im Vorfeld noch genauer mit dem Fastnachtsverband Franken und den einzelnen Künstlern abzustimmen.

    "Die Fastnacht in Franken ist eine kabarettistische Sendung, die wir gemeinsam mit dem Fastnachtsverband Franken machen und die von der Zuspitzung lebt. Wenn in diesem Jahr beim Auftritt der Altneihauser Feierwehrkapell'n diese Zuspitzung in der Wahrnehmung einiger Zuschauer zu weit ging, und die Narrenfreiheit zu weit ausgelegt wurde, dann bedauern wir das ganz ausdrücklich." Kathrin Degmair, Leiterin des BR Studio Franken

    Künstlerische Freiheit ein hohes Gut

    Die künstlerische Freiheit sei ein besonders geschütztes Grundrecht, heißt es aus der für die Fastnacht in Franken zuständigen Redaktion des Bayerischen Rundfunks. Größere redaktionelle Eingriffe würden diesem Gedanken widersprechen. Die Altneihauser Feierwehrkapell'n will sich nicht zu ihrem Auftritt äußern.