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Backtipp So können Sie Stollen lange aufbewahren

Stollen kann grundsätzlich problemlos gelagert werden. Sie können auch Stollen einfrieren. Was Sie dabei beachten sollten und wie lange die jeweiligen Stollensorten halten, weiß Konditormeister Sepp Schwalber.

Stand: 04.12.2020 | Archiv

Nahe aufgenommen: vier Scheiben Christstollen | Bild: mauritius images / Pitopia / Chris Schäfer

Sepp Schwalber

"Stollen können Sie mindestens vier Wochen an einem kühlen (nicht im Kühlschrank!), trockenen und dunklen Ort lagern. Dresdner Stollen können Sie sogar vier Monate aufbewahren. Der hohe Gehalt an Rosinen und Butter halten den Stollen saftig. Nur Mohn- und Quarkstollen sollten frisch verzehrt werden.

Wer keinen Keller hat, legt den Stollen auf ein geschütztes Fensterbrett oder in den kältesten Raum. Wenn Sie den Stollen gekauft haben, lassen Sie ihn am besten im Stollenkarton. Wer ihn selber backt, lässt ihn gut abkühlen, wickelt ihn in Alufolie - am besten Grillalufolie - ein und legt ihn dann in eine Blechdose.

Stollen lässt sich auch gut einfrieren. Dazu schneiden Sie ihn in große Stücke oder lassen ihn im Ganzen, packen ihn in Alufolie und dann in Gefrierbeutel ein. Das Einfrieren schadet dem Stollen überhaupt nicht. Lassen Sie ihn bei Zimmertemperatur am besten über Nacht auftauen."

Tipp zum richtigen Anschneiden

Schneiden Sie den Stollen in der Mitte durch, entnehmen Sie so viele Scheiben, wie Sie möchten und schieben Sie den Stollen danach wieder zusammen. So bleiben die Schnittflächen frisch, saftig und trocknen nicht aus.


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