BR Fernsehen - Film & Serie


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Großes Kino jenseits der Hetero-Norm

Stand: 03.06.2022

Auge mit Logo BR Queer | Bild: BR

Mit "BR QUEER" setzt das BR Fernsehen erstmals einen starken Fokus auf queeres Kino und kooperiert mit dem rbb, der seine Filmreihe vor 5 Jahren etaliert hat. Von 2. Juli bis 13. August 2022 laufen im BR Fernsehen und rbb Fernsehen insgesamt elf queere Filme, sechs davon als Free-TV-Premiere. Großes Kino mit berührenden Coming-of-Age-Filmen und vielschichtigen Dramen zu queeren Lebenswegen.

"Zomer – Nichts wie raus!" (7. Juli, 23.30 Uhr)

Mit einem romantischen Double Feature startet BR QUEER: "Zomer – Nichts wie raus!" erzählt von der 16-jährigen Anne, die das Leben in ihrem südholländischen Kaff satt hat. Bis Lena, die schönste Frau der Welt, auf einem Motorrad ins Dorf kommt und bleibt. Colette Bothofs Film, der auch im rbb am 16. Juli (23.30 Uhr) zu sehen ist, erzählt die Geschichte eines bittersüßen Erwachsenwerdens.

Küss mich (8. Juli, 0.55 Uhr)

Mit "Küss mich" ist im BR Fernsehen einer der modernen Klassiker des lesbischen Liebesfilms zu sehen: Alexandra-Therese Keinings erwachsene Romanze erzählt in den warmen Farben des schwedischen Sommers freizügig und mutig von einer Frau, die sich aus einer heterosexuellen Beziehung heraus in eine andere Frau verliebt.

Sag nicht, wer du bist! (14. Juli, 23.15 Uhr)

In "Sag nicht, wer du bist!" des kanadischen Regiestars Xavier Dolan ("I Killed My Mother", "Mommy") fährt ein junger Mann – gespielt von Dolan selbst – von Montreal aufs Land, um am Begräbnis seines verunglückten Geliebten teilzunehmen. Auf dem einsamen Hof der Familie lässt er sich auf ein seltsames Spiel mit dem unberechenbaren Bruder des Verstorbenen ein das Regisseur Dolan zu einem atemberaubenden, Hitchcock-haften Thriller stilisiert.

Viva (15. Juli, 0.55 Uhr)

Viva" des irischen Regisseurs Paddy Breathnach spielt in der kubanischen Hauptstadt Havanna, wo Jesus als Friseur in einer Travestie-Bar arbeitet, aber viel lieber selbst dort auftreten möchte. "Viva" ist ein leidenschaftliches Plädoyer dafür, sich so zu zeigen, wie man wirklich ist – oder wie man gern sein möchte.

Eine total normale Familie (21. Juli, 23.15 Uhr)

Die elfjährige Emma hat immer gedacht, dass ihre Familie wie alle anderen ist. Bis ihr Papa Thomas sich eines Morgens als trans outet und erklärt, dass er von nun an als Frau leben möchte. Mit viel Feingefühl und leisem Humor zeichnet die dänische Regisseurin Malou Reymann in der Tragikomödie "Eine total normale Familie" das Porträt einer Familie, die sich von heteronormativen Vorstellungen lösen muss, um eine gemeinsame Zukunft zu haben.

Siebzehn (28. Juli, 23.15 Uhr)

Dass das Erwachsenwerden in Niederösterreich keinesfalls einfacher ist als in Chicago, zeigt "Siebzehn". Regisseurin Monja Art erzählt das queere Teenagersein in der Provinz als Achterbahnfahrt der Gefühle und eine Ansammlung von amourösen Minidramen – und wurde für so viel Empathie mit dem Max Ophüls Preis ausgezeichnet.

BR QUEER im BR Fernsehen sowie in der ARD und BR Mediathek:

Donnerstag, 7. Juli 2022, 23.30 Uhr, 14 Tage in der ARD Mediathek und BR Mediathek
"Zomer – Nichts wie raus!", (Originaltitel "Zomer"), Niederlande 2014, deutsche Erstausstrahlung, Regie: Colette Bothof, Darsteller:innen: Sigrid ten Napel, Jade Olieberg, OmU

Donnerstag, 8. Juli 2022, 00.55 Uhr, 14 Tage in der ARD Mediathek und BR Mediathek
"Küss mich", (Originaltitel "Kyss mig"), Schweden 2011, Regie: Alexandra-Therese Keinig, Darsteller:innen: Ruth Vega-Fernandez, Liv Mjönes, Krister Henriksson, Lena Endre, OmU

Donnerstag, 14. Juli 2022, 23.15 Uhr, 21 Tage in der ARD Mediathek und BR Mediathek
"Sag nicht, wer du bist!", (Originaltitel "Tom à la ferme"), Kanada/Frankreich 2013, Regie: Xavier Dolan, Darsteller:innen: Xavier Dolan, Pierre-Yves Cardinal, Lise Roy, Manuel Tadros, Évelyne Brochu, deutsche Fassung

Donnerstag, 15. Juli 2022, 00.55 Uhr, 14 Tage in der ARD Mediathek und BR Mediathek
"Viva" (Originaltitel "Viva"), Irland/Kuba 2015, Regie: Paddy Breathnach, Darsteller:innen: Héctor Medina, Jorge Perugorría, Luis Alberto García, Laura Alemán, OmU

Donnerstag, 21. Juli, 23.15 Uhr, 14 Tage in der ARD Mediathek und BR Mediathek
"Eine total normale Familie", (Originaltitel „En helt almindelig familie“), Dänemark 2020, deutsche Erstausstrahlung, Regie: Malou Reymann, Darsteller:innen: Kaya Toft Loholt, Mikkel Boe Følsgaard, OmU

Donnerstag, 28. Juli, 23.15 Uhr, 14 Tage in der ARD Mediathek und BR Mediathek
"Siebzehn", Österreich 2017, Regie: Monja Art, Darsteller:innen: Elisabeth Wabitsch, Anaelle Dézay, Alexandra Schmidt, Christopher Schärf, Alexander Wychodi, deutsche Originalfassung

rbb QUEER präsentiert seine Filmreihe vom 2. Juli bis 13. August:


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