Unternehmen - Unser Wert


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Gleichstellung im BR

Stand: 09.11.2020

Figuren mit Puzzleteilen | Bild: colourbox.com

Der Bayerische Rundfunk beschäftigt derzeit 3.580 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon sind 1.769 Frauen und 1.811 Männer. Der BR hat ein nahezu ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern. Geht es jedoch um Führungspositionen, sind Frauen aber immer noch stark unterrepräsentiert. Der Bayerische Rundfunk hat sich 1997 dafür entschieden, aktiv für die Gleichstellung von Männern und Frauen einzutreten und die Chancengleichheit im Berufsleben stärker zu fördern.

"Auf dem Weg in eine durch Gleichstellung geprägte Gesellschaft kommt dem Bayerischen Rundfunk - einem der größten Medienunternehmen Bayerns - eine wichtige Rolle zu. Wir müssen die Bedingungen schaffen, dass Gleichstellung in unserem beruflichen Alltag ganz konkret gelebt werden kann. Gleichstellung bedeutet nicht nur die Förderung von Frauen, sondern hat auch Männer im Blick. Viele von ihnen möchten gerne mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen, sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern und zugleich Erfolg im Beruf haben. Daher gilt es, das Bewusstsein für die Thematik zu schärfen und das Ziel der Geschlechtergleichstellung in unserem gesamten Handeln zu verankern. Gleichstellung darf nicht nur in unseren Köpfen stattfinden, sie muss gelebter Alltag sein. Ich bin überzeugt: das wird uns gelingen!"

Ulrich Wilhelm, Intendant

Kontakt

Gleichstellungsbeauftragte
Bettina Busch
Bayerischer Rundfunk
Rundfunkplatz 1, 80335 München
Tel.: +49 89 5900 24705
Fax: +49 89 5900 24706
gleichstellungsbeauftragte@br.de

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Die Gleichstellungsbeauftragte ist direkt dem Intendanten zugeordnet. Sie arbeitet bei der Erfüllung ihrer Aufgaben weisungsfrei und unterliegt der Schweigepflicht. Sie arbeitet in verschiedenen Arbeitsgruppen mit und tauscht sich mit anderen Gleichstellungsbeauftragten aus ARD und ZDF aus.

"Der Bayerische Rundfunk hat einen gesamtgesellschaftlichen öffentlich-rechtlichen Auftrag. Ein wesentlicher Teil davon ist es, die unterschiedlichen Sichtweisen, Meinungen und die Vielfalt der Gesellschaft, für und über die er berichtet, widerzuspiegeln. Ich denke, das gelingt umso besser, je gendergerechter er aufgestellt ist und die Vielfalt der Gesellschaft – intern wie auch nach außen in seinen Programmen - selber abbildet. Gendergerechtigkeit sollte für ein modernes Medienunternehmen selbstverständlich sein. Ich möchte mit meiner Arbeit einen Beitrag dazu leisten, diesen Weg hin zur Selbstverständlichkeit weiter zu ebnen."

Bettina Busch, Gleichstellungsbeauftragte


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