Bayern 2 - Sozusagen!

Bemerkungen zur deutschen Sprache

Sozusagen! Bemerkungen zur deutschen Sprache

Statt sich zu mokieren über den falschen Apostroph in "Anke's Bierstüberl", befasst sich "Sozusagen!" lieber mit Thomas Manns eigenwilliger Verwendung dieses Satzzeichens, die kein Duden ihm durchgehen ließe. Oder fragt, warum wir uns mit französischen Fremdwörtern ohne Probleme "arrangieren", weshalb sich aber alles in uns sträubt, ein dem Englischen entlehntes Wort wie "recyceln" zu flektieren. Eine Sendung für Liebhaber und nicht für Rechthaber der deutschen Sprache.

Im Ersten Weltkrieg saßen in deutschen Gefangenenlagern viele Soldaten und Zivilisten aus den Feindstaaten, unter ihnen auch viele Afrikaner. Eine Gruppe Sprachwissenschaftler machte sich das zunutze – und nahm mit den Gefangenen Zahlenreihen oder Beispielsätze auf. Auf den Aufnahmen ist aber auch erhalten, was die Gefangenen eigentlich erzählen wollten: Ihre Kriegserfahrungen etwa, oder die Bitte, nicht deportiert zu werden. Die „Königlich Preußische Phonographische Kommission“ interessierte das damals allerdings herzlich wenig. Heute nun, 100 Jahre später, erforscht die Wissenschaftlerin Annette Hoffmann die alten Tonaufnahmen, lässt sie übersetzen und macht sie öffentlich. Eine Hamburger Ausstellung gibt jetzt Einblick in ihre Arbeit: „Der Krieg und die Grammatik“ am Museum am Rothenbaum in Hamburg. | Bild: Deutsches Historisches Museum zum Audio Sozusagen! Der Krieg und die Grammatik

Im Ersten Weltkrieg saßen in deutschen Gefangenenlagern viele Soldaten und Zivilisten aus den Feindstaaten, unter ihnen auch viele Afrikaner. Eine Gruppe Sprachwissenschaftler machte sich das zunutze - und nahm mit den Gefangenen Zahlenreihen oder Beispielsätze auf. Auf den Aufnahmen ist aber auch erhalten, was die Gefangenen eigentlich erzählen wollten: Ihre Kriegserfahrungen etwa, oder die Bitte, nicht deportiert zu werden. Die "Königlich Preußische Phonographische Kommission" interessierte das damals allerdings herzlich wenig. Heute nun, 100 Jahre später, erforscht die Wissenschaftlerin Annette Hoffmann die alten Tonaufnahmen, lässt sie übersetzen und macht sie öffentlich. Eine Hamburger Ausstellung gibt jetzt Einblick in ihre Arbeit: "Der Krieg und die Grammatik" am Museum am Rothenbaum in Hamburg. [mehr]


Bayern drängt die deutsche Sprache aus den Hochschulen hinaus – so sieht es der Bildungsexperte Josef Kraus. Anlass seiner Kritik: Wissenschaftsminister Bernd Sibler will Bayerns Universitäten nun auch Bachelor-Studiengänge ganz in englischer Sprache gestatten. Im Sozusagen!-Interview erläutert der Minister seine Pläne und verteidigt sich gegen die Vorwürfe. Außerdem: „Ibiza“ und „existential“ – die Wörter des Jahres in Österreich und den USA. | Bild: Picture Alliance/Bildagentur-online zum Audio Sozusagen! The Staatsregierung wishes you a good semester

Bayern drängt die deutsche Sprache aus den Hochschulen hinaus - so sieht es der Bildungsexperte Josef Kraus. Anlass seiner Kritik: Wissenschaftsminister Bernd Sibler will Bayerns Universitäten nun auch Bachelor-Studiengänge ganz in englischer Sprache gestatten. Im Sozusagen!-Interview erläutert der Minister seine Pläne und verteidigt sich gegen die Vorwürfe. Außerdem: "Ibiza" - das Wort des Jahres in Österreich. [mehr]


Karl-Heinz Göttert im Gespräch über sein Buch „Die Sprachreiniger. Der Kampf gegen Fremdwörter und der deutsche Nationalismus“ (Ullstein): Reinheitsgebote haben beim Bier ihre Berechtigung, wer sie allerdings auf die Sprache ausdehnen möchte, läuft in die Irre. Das sieht man schon an so bizarren Unterfangen wie dem, das französische Wort „Sauce“ durch die ungustiöse Neuschöpfung „Beiguß“ bzw. die teutsche „Tunke“ ersetzen zu wollen und an Bestrebungen, die spanische „Zigarre“ in „Rauchrolle“ oder „Rölling“ umzubenennen. Derlei realsatirisch anmutende Unterfangen hat es tatsächlich gegeben, und man muss sie wohl bierernst nennen. Der Germanist Karl-Heinz Göttert erzählt davon in seinem neuen Buch „Die Sprachreiniger“. Ein erhellendes Werk über „die vergiftende Verquickung von Sprache und nationaler Würde“, über die „dumme Fremdworthetze“, welches den Bogen bis in unsere Gegenwart spannt. Ein Buch nicht zuletzt über die deutsche Vereinsmeierei, ist es doch der 1886 gegründete „Allgemeine Deutsche Sprachverein“, den Karl-Heinz Göttert hier im Besonderen unter die Lupe nimmt. Ein Verein, dem von 1900 bis 1921 Otto Sarrazin, der Großonkel Thilo Sarrazins, vorsaß und dessen Nachfolger die „Gesellschaft für deutsche Sprache“ ist, die am heutigen Freitag das „Wort des Jahres 2019“ bekannt gibt.  | Bild: Ullstein Buchverlage zum Audio Sozusagen! Die Sprachreiniger und das Wort des Jahres

Karl-Heinz Göttert im Gespräch über sein Buch "Die Sprachreiniger. Der Kampf gegen Fremdwörter und der deutsche Nationalismus" (Ullstein): Reinheitsgebote haben beim Bier ihre Berechtigung, wer sie allerdings auf die Sprache ausdehnen möchte, läuft in die Irre. Das sieht man schon an so bizarren Unterfangen wie dem, das französische Wort "Sauce" durch die ungustiöse Neuschöpfung "Beiguß" bzw. die teutsche "Tunke" ersetzen zu wollen und an Bestrebungen, die spanische "Zigarre" in "Rauchrolle" oder "Rölling" umzubenennen. Derlei realsatirisch anmutende Unterfangen hat es tatsächlich gegeben, und man muss sie wohl bierernst nennen. Der Germanist Karl-Heinz Göttert erzählt davon in seinem neuen Buch "Die Sprachreiniger". Ein erhellendes Werk über "die vergiftende Verquickung von Sprache und nationaler Würde", über die "dumme Fremdworthetze", welches den Bogen bis in unsere Gegenwart spannt. Ein Buch nicht zuletzt über die deutsche Vereinsmeierei, ist es doch der 1886 gegründete "Allgemeine Deutsche Sprachverein", den Karl-Heinz Göttert hier im Besonderen unter die Lupe nimmt. Ein Verein, dem von 1900 bis 1921 Otto Sarrazin, der Urgroßonkel Thilo Sarrazins, vorsaß und dessen Nachfolger die "Gesellschaft für deutsche Sprache" ist, die am heutigen Freitag das "Wort des Jahres 2019" bekannt gibt. [mehr]


Immer wieder aufs Neue erzählt, immer wieder schön: Die alten Geschichten, wo die Begriffe eigentlich herkommen - und was sie mal bedeuteten. Nun liegt ein Buch von Wolfgang Seidel in den Regalen: "Das geheime Leben der Wörter" (riva). Darin erzählt der Münchner auch, was es mit dem seltsamen Wort "Schmetterling" auf sich hat. Außerdem: Wir suchen die Hörerin des Jahres! Oder den Hörer? Mehr in dieser Sendung. | Bild: Picture Alliance/Bildagentur-online zum Audio Sozusagen! Das geheime Leben der Wörter

Immer wieder aufs Neue erzählt, immer wieder schön: Die alten Geschichten, wo die Begriffe eigentlich herkommen - und was sie mal bedeuteten. Nun liegt ein Buch von Wolfgang Seidel in den Regalen: "Das geheime Leben der Wörter" (riva). Darin erzählt der Münchner auch, was es mit dem seltsamen Wort "Schmetterling" auf sich hat. Außerdem: Wir suchen die Hörerin des Jahres! Oder den Hörer? Mehr in dieser Sendung. [mehr]


Allüberall: nur Mauerfall. Welchen Fragen sich da ein Sprachmagazin 30 Jahre nach der friedlichen Revolution zu widmen hat, liegt auf der Hand: Wie sprach die Deutsche Demokratische Republik? Und ist vom DDR-Deutsch noch etwas übrig? Antworten vom in Niedersachsen aufgewachsenen und in Brandenburg nachsozialisierten Hendrik Heinze.  | Bild: picture alliance/IMAGNO zum Audio Sozusagen! Vom Kaderwelsch der Ossies

Allüberall: nur Mauerfall. Welchen Fragen sich da ein Sprachmagazin 30 Jahre nach der friedlichen Revolution zu widmen hat, liegt auf der Hand: Wie sprach die Deutsche Demokratische Republik? Und ist vom DDR-Deutsch noch etwas übrig? Antworten vom in Niedersachsen aufgewachsenen und in Brandenburg nachsozialisierten Hendrik Heinze. [mehr]


An Goethes komplettem Wortschatz arbeiten die Wissenschaftler seit 73 Jahren. Beeindruckend – jedenfalls, wenn man den „Thesaurus linguae Latinae“ nicht kennt. An diesem Wörterbuch des antiken Lateins wird seit 125 (!) Jahren geschrieben. Das Ziel der Münchner Forschergruppe dabei: ALLE überlieferten Texte werden ausgewertet, ALLE Begriffe aufgeführt. Unsere Reporterin Naemi Wolf hat sich das angeschaut – und durfte auch in den Zettelkästen blättern, mit denen in der Münchner Residenz nach wie vor gearbeitet wird. Außerdem in dieser Sendung: Neuigkeiten-Zimmer und N-Wörter – Sprachsplitter von der Frankfurter Buchmesse.  | Bild: Bernd Pfeifer/imageBROKER zum Audio Sozusagen! Thesaurus linguae Latinae

An Goethes komplettem Wortschatz arbeiten die Wissenschaftler seit 73 Jahren. Beeindruckend - jedenfalls, wenn man den "Thesaurus linguae Latinae" nicht kennt. An diesem Wörterbuch des antiken Lateins wird seit 125 (!) Jahren geschrieben. Das Ziel der Münchner Forschergruppe dabei: ALLE überlieferten Texte werden ausgewertet, ALLE Begriffe aufgeführt. Unsere Reporterin Naemi Wolf hat sich das angeschaut - und durfte auch in den Zettelkästen blättern, mit denen in der Münchner Residenz nach wie vor gearbeitet wird. Außerdem in dieser Sendung: Neuigkeiten-Zimmer und N-Wörter - Sprachsplitter von der Frankfurter Buchmesse. [mehr]


Eine Handschrift von Zhao Mengjian aus dem 13. Jahrhundert | Bild: Picture alliance / Liszt Collection zum Audio Sozusagen! Die Sprache der Sieger

Mao konnte gar kein Hochchinesisch! Die Ziffer 4 steht für den Tod. Und wenn Deutsche nuscheln, ist's nicht so furchtbar schlimm - anders bei den Chinesinnen und Chinesen: Ihre Sprache hat viel weniger verschiedene Silben als unsere, korrekte Aussprache ist also nicht nur schön, sondern wichtig. Erkenntnisse aus dem hochinteressanten Buch "Die Zeichen der Sieger - der Aufstieg Chinas im Spiegel seiner Sprache" (Rowohlt, 25 Euro), über das wir mit seiner Autorin sprechen, der Sinologin Thekla Chabbi. [mehr]


„Das Komma und das Und“ - Die Lyrikerin und Roman-Autorin Kerstin Preiwuß, Trägerin des Lyrikpreises Meran 2018, veröffentlicht in diesen Tagen im Duden-Verlag eine Liebeserklärung an die Sprache. Genauer gesagt: an die kleinen, unauffälligen, aber wesentlichen Bestandteile unserer Sprache. Kerstin Preiwuß hat schon mehrere Gedichtbände und zwei Romane vorgelegt, - in ihrem Band „Rede“ etwa schreibt sie von ihrem „kleid sprachkluft“ und es stehen darin die Zeilen: „mein therapeut heißt sprache ... meinem mund ist die sprache ein tier / bricht aus ihr das meuternde wort tönt silbe um silbe“. Ein Gespräch mit Kerstin Preiwuß über Präpositionen, das „Ähm“ und die ihr sehr wertvolle „Virgel“, vulgo: den Schrägstrich.  | Bild: Picture Alliance zum Audio Sozusagen! Das Komma und das Und – Kerstin Preiwuß

"Das Komma und das Und" - Die Lyrikerin und Roman-Autorin Kerstin Preiwuß, Trägerin des Lyrikpreises Meran 2018, veröffentlicht in diesen Tagen im Duden-Verlag eine Liebeserklärung an die Sprache. Genauer gesagt: an die kleinen, unauffälligen, aber wesentlichen Bestandteile unserer Sprache. Kerstin Preiwuß hat schon mehrere Gedichtbände und zwei Romane vorgelegt, - in ihrem Band "Rede" etwa schreibt sie von ihrem "kleid sprachkluft" und es stehen darin die Zeilen: "mein therapeut heißt sprache ... meinem mund ist die sprache ein tier / bricht aus ihr das meuternde wort tönt silbe um silbe". Ein Gespräch mit Kerstin Preiwuß über Präpositionen, das "Ähm" und die ihr sehr wertvolle "Virgel", vulgo: den Schrägstrich. [mehr]


„Die Wunderkammer der deutschen Sprache“ – Gespräch mit den beide Kompilatoren Thomas Böhm und Carsten Pfeiffer über ihr „Füllhorn“, das den Reichtum unserer Sprache illustriert. Ob es Anagramme sind („Bundesagentur für Arbeit“ wird zu „aufbrausende Erbitterung“), Schiedsrichter-Gruß-Formeln wie „Gut Pfiff“ oder frühe präfeministische Wortprägungen wie „die Fremdlingin“ (Friedrich Hölderlin) – die beiden Herausgeber wecken die Lust auf Sprache und ihre Geschichte (Verlag Das kulturelle Gedächtnis) | Bild: picture-alliance/dpa zum Audio Sozusagen! Wunderkammer der deutschen Sprache

"Die Wunderkammer der deutschen Sprache" - Gespräch mit den beiden Kompilatoren Thomas Böhm und Carsten Pfeiffer über ihr "Füllhorn", das den Reichtum unserer Sprache illustriert. Ob es Anagramme sind ("Bundesagentur für Arbeit" wird zu "aufbrausende Erbitterung"), Schiedsrichter-Gruß-Formeln wie "Gut Pfiff" oder frühe präfeministische Wortprägungen wie "die Fremdlingin" (Friedrich Hölderlin) - die beiden Herausgeber wecken die Lust auf Sprache und ihre Geschichte (Verlag Das kulturelle Gedächtnis) [mehr]


Ach, Konstantinopel! Nichts will dieser Junge sehnlicher, als dort Botschafter seines Kaisers zu sein. Auf dem Elite-Internat der Donaumonarchie, auf der „Orientalischen Akademie“ in Wien gibt Joseph Hammer alles, büffelt Türkisch, Persisch, Arabisch – er weiß: Als Sohn aus kleinem Haus muss er ein doppelt so guter „Sprachknabe“ sein wie seine adligen Mitschüler… Der Wiener Dirk Stermann hat über den Orientalisten Joseph von Hammer-Purgstall jetzt einen tollen Roman geschrieben: „Der Hammer“ (rowohlt). | Bild: Wikipedia zum Audio Sozusagen Der Hammer!

Ach, Konstantinopel! Nichts will dieser Junge sehnlicher, als dort Botschafter seines Kaisers zu sein. Auf dem Elite-Internat der Donaumonarchie, auf der "Orientalischen Akademie" in Wien gibt Joseph Hammer alles, büffelt Türkisch, Persisch, Arabisch - er weiß: Als Sohn aus kleinem Haus muss er ein doppelt so guter "Sprachknabe" sein wie seine adligen Mitschüler... Der Wiener Dirk Stermann hat über den Orientalisten Joseph von Hammer-Purgstall jetzt einen tollen Roman geschrieben: "Der Hammer" (rowohlt). [mehr]


11.04.2019, Nordrhein-Westfalen, Köln: Der Journalist, Autor und Fernsehproduzent Friedrich Küppersbusch beim Treffen der Fernsehbranche «WDR Treff» Foto: Horst Galuschka/dpa | Bild: picture alliance/ Horst Galuschka / dpa zum Audio Sozusagen! Küppersbusch über Wiglaf Droste

"Ein Hooligan der Inbrunst" - Erinnerungen an Wiglaf Droste von Friedrich Küppersbusch. Der Kolumnist und Fernsehproduzent Küppersbusch tritt heute mit Benjamin von Stuckrad-Barre, Funny van Dannen, Marion Brasch u.v.a.m. in der Berliner Volksbühne auf, um an den am 15. Mai verstorbenen Sprachkritiker Wiglaf Droste zu erinnern. Gerade erschienen ist der von Küppersbusch bevorwortete Droste-Sammelband "Die schweren Jahre ab dreiunddreißig" (Edition Tiamat), in dem Droste sich als ein Meister in der von ihm zeitlebens gepflegten "Hohen Kunst der Beleidigung" erweist. Ein Gespräch mit Friedrich Küppersbusch über Verbalinjurien wie "Waschbrettkopf" und deren juristische Konsequenzen, über die Sprachsensibilität des zu früh Verstorbenen und das von 1999 datierende Wiglaf-Droste-Diktum "Der natürliche Feind der Sprache ist der Journalist". [mehr]


so hieß 1976 das erste Buch des Sprachkritikers Eike Christian Hirsch. Nun, 43 Jahre und einige Veröffentlichungen später, lässt ihn das Thema noch immer nicht los: In seinem neuen Buch „Ist das Deutsch oder kann das weg?“ (Verlag C.H. Beck) widmet sich Hirsch wieder der deutschen Sprache, ihrer Schönheit und ihren Fettnäpfchen. | Bild: picture alliance Blickwinkel zum Audio Sozusagen! Ist das Deutsch oder kann das weg?

"Deutsch für Besserwisser" - so hieß 1976 das erste Buch des Sprachkritikers Eike Christian Hirsch. Nun, 43 Jahre und einige Veröffentlichungen später, lässt ihn das Thema noch immer nicht los: In seinem neuen Buch "Ist das Deutsch oder kann das weg?" (Verlag C.H. Beck) widmet sich Hirsch wieder der deutschen Sprache, ihrer Schönheit und ihren Fettnäpfchen. [mehr]


Im Herbst 2017 wurden die Redakteure dieses Sprachmagazins auf die Bühne gerufen, im Herbst 2018 folgten die Beamten des Bundessprachenamts. Und nun, im Herbst 2019, geht der renommierte „Kulturpreis Deutsche Sprache“ (Institutionenpreis) an die „Kaukasische Post“, eine deutsche Monatszeitung aus Tiflis. Deren Herausgeber und Redakteur Rainer Kaufmann erzählt uns, wer eigentlich im Kaukasus eine deutsche Zeitung braucht, was Georgien so unwiderstehlich macht und wie er sich für die deutsche Sprache einsetzt.  | Bild: Levan Kherkheulidze/dpa zum Audio Sozusagen! Kaufmanns Kaukasische Post

Im Herbst 2017 wurden die Redakteure dieses Sprachmagazins auf die Bühne gerufen, im Herbst 2018 folgten die Beamten des Bundessprachenamts. Und nun, im Herbst 2019, geht der renommierte "Kulturpreis Deutsche Sprache" (Institutionenpreis) an die "Kaukasische Post", eine deutsche Monatszeitung aus Tiflis. Deren Herausgeber und Redakteur Rainer Kaufmann erzählt uns, wer eigentlich im Kaukasus eine deutsche Zeitung braucht, was Georgien so unwiderstehlich macht und wie er sich für die deutsche Sprache einsetzt. [mehr]


Was immer unsere niederländischen Nachbarn sonst für Probleme haben: Fehlende Sprachkenntnisse gehören nicht dazu. Englisch kann dort eh jeder, und selbstverständlich sprechen Niederländerinnen und Niederländer auch Deutsch. Könnte man jedenfalls meinen! Aber die Wirklichkeit sieht längst anders aus: Hollands Deutschunterricht ist in der Krise, sagt der Deutschlehrer und Bildungsfachmann Carel van der Burg aus Amersfoort. | Bild: Colourbox zum Audio Sozusagen! Het is vijf voor twaalf!

Was immer unsere niederländischen Nachbarn sonst für Probleme haben: Fehlende Sprachkenntnisse gehören nicht dazu. Englisch kann dort eh jeder, und selbstverständlich sprechen Niederländerinnen und Niederländer auch Deutsch. Könnte man jedenfalls meinen! Aber die Wirklichkeit sieht längst anders aus: Hollands Deutschunterricht ist in der Krise, sagt der Deutschlehrer und Bildungsfachmann Carel van der Burg aus Amersfoort. [mehr]


„Ihr Gottverdammten Juden seit auch nicht besser wie es die Nazis waren“ – genau so schrieb es ein ungenannt bleibender Mensch im November 2012 an die israelische Botschaft in Berlin. Die Sprachwissenschaftlerin Linda Giesel hat nun in mehr als 10.000 Mails an die Botschaft und an den Zentralrat der Juden nach Nazi-Vergleichen gesucht. Was sie herausgefunden hat, erzählt sie in ihrer jetzt erscheinenden Dissertationsschrift „NS-Vergleiche und NS-Metaphern“ (Verlag de Gruyter) – und bei uns im Studio  | Bild: Picture Alliance zum Audio Sozusagen! „Handeln Sie nicht wie Hitler!“

"Ihr Gottverdammten Juden seit auch nicht besser wie es die Nazis waren" - genau so schrieb es ein ungenannt bleibender Mensch im November 2012 an die israelische Botschaft in Berlin. Die Sprachwissenschaftlerin Linda Giesel hat nun in mehr als 10.000 Mails an die Botschaft und an den Zentralrat der Juden nach Nazi-Vergleichen gesucht. Was sie herausgefunden hat, erzählt sie in ihrer jetzt erscheinenden Dissertationsschrift "NS-Vergleiche und NS-Metaphern" (Verlag de Gruyter) - und bei uns im Studio [mehr]


"Im Voraus" oder "zum Voraus"? | Bild: mediawiki zum Audio Sozusagen! Variantengrammatik in Datenbank

"Variantengrammatik des Standarddeutschen" - Die Zürcher Sprachwissenschaftlerin Christa Dürscheid spricht über den von Forschern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erstellten Online-Katalog, der regionale Varianten des Standarddeutschen auf der Seite www.variantengrammatik.net verzeichnet. "Sprache des Aggressors" vs. Landessprache: Zum Sprachenstreit in der Ukraine. Ukrainisch oder Russisch? Seit 2017 wurden insgesamt drei Gesetze erlassen, die die ukrainische Sprache stärken sollen. Das letzte hat Petro Poroschenko unterschrieben, kurz bevor seine Amtszeit als Präsident zu Ende war. Dabei ging es ihm auch darum, das von vielen Ukrainern als aufoktroyiert empfundene Russisch zurückzudrängen. Der neue Präsident Wolodymyr Selenskyj schlägt versöhnlichere Töne an. (Von Martha Wilczynski, ARD) [mehr]


Interessante Geschichten über Land und Leute lesen und dabei unsere Sprache lernen? Das geht mit „Deutsch perfekt“, einem Magazin für Deutschlerner in aller Welt. Wir sprechen mit Chefredakteur Jörg Walser über die Kunst, mit Mini-Wortschatz gute Geschichten zu erzählen, über Fanpost aus dem Senegal und über die Anmut des Wortes „Schmetterling“ – oder wie ein Leser des Magazins es formuliert: „Der Schmetterling hat mich ermutigt, weiter Deutsch zu lernen.“ | Bild: Spotlight Verlag zum Audio Sozusagen! Deutsch perfekt

Interessante Geschichten über Land und Leute lesen und dabei unsere Sprache lernen? Das geht mit "Deutsch perfekt", einem Magazin für Deutschlerner in aller Welt. Wir sprechen mit Chefredakteur Jörg Walser über die Kunst, mit Mini-Wortschatz gute Geschichten zu erzählen, über Fanpost aus dem Senegal und über die Anmut des Wortes "Schmetterling" - oder wie ein Leser des Magazins es formuliert: "Der Schmetterling hat mich ermutigt, weiter Deutsch zu lernen." [mehr]


„Meisterschaft oder: Even German is preferable to death“: Ein Dreiakter des mit der deutschen Sprache hadernden Mark Twain erscheint erstmals auf Deutsch bei Reclam (Von Hendrik Heinze)
Bedrohtes Rätoromanisch - Der Umgang der Schweiz mit ihrer vierten Landessprache. „Allegra!“ Mit diesem Gruß begrüßen sich viele Menschen im Schweizer Kanton Graubünden. „Allegra“ bedeutet auf Rätoromanisch „Freue (dich)!“. Rätoromanisch ist die vierte Landessprache der Schweiz. Da nur noch wenige zehntausend Menschen romanisch sprechen stufte die Unesco die Sprache als „bedrohte Sprache“ ein. Die Schweiz investiert viel, um das Rätoromanisch zu erhalten. In diesem Jahr feiert der Dachverband der romanischen Sprachvereine sein einhundertjähriges Bestehen (Von Dietrich Karl Mäurer)
| Bild: Picture Alliance zum Audio Sozusagen! Mark Twains Stück „Meisterschaft“

"Meisterschaft oder: Even German is preferable to death": Ein Dreiakter des mit der deutschen Sprache hadernden Mark Twain erscheint erstmals auf Deutsch bei Reclam (Von Hendrik Heinze). // Bedrohtes Rätoromanisch - welche Mühe sich die Schweiz gibt, um ihre bedrohte vierte Landessprache zu erhalten. In diesem Jahr feiert der Dachverband der romanischen Sprachvereine sein einhundertjähriges Bestehen (Von Dietrich Karl Mäurer). [mehr]


Wer in Deutschland lebt, kann sich den Sprachenreichtum der Welt manchmal gar nicht recht vorstellen:
Allein in einem Land wie Kanada werden neben Englisch und Französisch noch etwa 60 weitere Sprachen gesprochen! Viele davon wird es allerdings in zwanzig Jahren nicht mehr geben. Die Vereinten Nationen haben 2019 daher zum Aktionsjahr für die Sprachenvielfalt gemacht. Unser Beitrag dazu: Eine Sendung über die Sprachen Mi’kmaq und Aranesisch. | Bild: Youtube zum Audio Sozusagen! Wo spricht man eigentlich "Aranesisch"?

Wer in Deutschland lebt, kann sich den Sprachenreichtum der Welt manchmal gar nicht recht vorstellen: Allein in einem Land wie Kanada werden neben Englisch und Französisch noch etwa 60 weitere Sprachen gesprochen! Viele davon wird es allerdings in zwanzig Jahren nicht mehr geben. Die Vereinten Nationen haben 2019 daher zum Aktionsjahr für die Sprachenvielfalt gemacht. Unser Beitrag dazu: Eine Sendung über die Sprachen Mi'kmaq und Aranesisch. [mehr]


Sei die „Migration“ auch noch so umstritten – dass sie gute Geschichten hervorbringt, bestreitet niemand.
Im 19. Jahrhundert wanderten arme Bauern aus Rheinland-Pfalz nach Brasilien aus – und nahmen die Sprache ihrer Heimat natürlich mit. Heute wird ihr „Hunsrückisch“ dort immer noch gesprochen.
Sebastian Kürschner von der Katholischen Universität Eichstätt hat den Dialekt erforscht - und erzählt,
was ihn so interessant macht. | Bild: Ralf Hirschberger/picture-alliance zum Audio Sozusagen! Hunsrückisch – ein deutscher Dialekt in Brasilien

Sei die "Migration" auch noch so umstritten - dass sie gute Geschichten hervorbringt, bestreitet niemand. Im 19. Jahrhundert wanderten arme Bauern aus Rheinland-Pfalz nach Brasilien aus - und nahmen die Sprache ihrer Heimat natürlich mit. Heute wird ihr "Hunsrückisch" dort immer noch gesprochen. Sebastian Kürschner von der Katholischen Universität Eichstätt hat den Dialekt erforscht - und erzählt, was ihn so interessant macht. [mehr]


COver des Buches „Wörter, die es nicht auf Hochdeutsch gibt“ | Bild: Dumont Verlag, BR, Montage: BR zum Audio Sozusagen Von Anscheuseln bis Zurückdummen

Wie heißt eigentlich der Stab, den man an der Supermarktkasse hinter seinen Einkauf legt? Na? Nicht die einzige Wortlücke in unserer Hochsprache. Zum Glück gibt‘s ja die Dialekte: Der Warentrennstab heißt bei den Ostfriesen "Miendientje" - ein Begriff, so schön und hilfreich wie auch "tramhappert", "anscheuseln" oder "Geheischnis". Zu Gast im Studio ist heute Sofia Blind, Buchautorin und Expertin für "Wörter, die es nicht auf Hochdeutsch gibt" (Verlag Dumont). [mehr]


„Was heißt hier ‚wir‘“? – Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Heinrich Detering über seinen Essay „Zur Rhetorik der parlamentarischen Rechten“ (Reclam 2019). Während andere noch mit Rechten reden möchten, analysiert Detering in einem close reading das Reden der Rechten – namentlich das der AfD-Politiker Alexander Gauland, Beatrix von Storch, Björn Höcke, Alice Weidel und Emil Sänze. | Bild: Reclam Verlag zum Audio Sozusagen! Was heißt hier „wir“? Das Reden der Rechten

"Was heißt hier 'wir‘"? - Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Heinrich Detering über seinen Essay "Zur Rhetorik der parlamentarischen Rechten" (Reclam 2019). Während andere noch mit Rechten reden möchten, analysiert Detering in einem close reading das Reden der Rechten - namentlich das der AfD-Politiker Alexander Gauland, Beatrix von Storch, Björn Höcke, Alice Weidel und Emil Sänze. [mehr]


„Was heißt hier ‚wir‘“? – Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Heinrich Detering über seinen Essay „Zur Rhetorik der parlamentarischen Rechten“ (Reclam 2019). Während andere noch mit Rechten reden möchten, analysiert Detering in einem close reading das Reden der Rechten – namentlich das der AfD-Politiker Alexander Gauland, Beatrix von Storch, Björn Höcke, Alice Weidel und Emil Sänze. | Bild: Reclam Verlag zum Audio Sozusagen! Was heißt hier „wir“? Das Reden der Rechten

"Was heißt hier 'wir‘"? - Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Heinrich Detering über seinen Essay "Zur Rhetorik der parlamentarischen Rechten" (Reclam 2019). Während andere noch mit Rechten reden möchten, analysiert Detering in einem close reading das Reden der Rechten - namentlich das der AfD-Politiker Alexander Gauland, Beatrix von Storch, Björn Höcke, Alice Weidel und Emil Sänze. [mehr]


Sprachenstreit in Spanien – Gespräch mit dem ARD-Korrespondenten in Madrid, Oliver Neuroth, über die massive Verdrängung des Kastilischen zugunsten des Katalanischen aus den Lehrplänen und Medien in Katalonien. Spanisch wird in einem wichtigen Teil Spaniens zu einer Fremdsprache.
Zwischenspeicher: „Im Wald. Eine Wortwanderung durch die Natur“ (Duden Verlag) von Rita Mielke ist etwas für Nemophilisten
| Bild: BR Bild zum Audio Sozusagen! Sprachenstreit in Spanien

Sprachenstreit in Spanien - Gespräch mit dem ARD-Korrespondenten in Madrid, Oliver Neuroth, über die massive Verdrängung des Kastilischen zugunsten des Katalanischen aus den Lehrplänen und Medien in Katalonien. Spanisch wird in einem wichtigen Teil Spaniens zu einer Fremdsprache. Zwischenspeicher: "Im Wald. Eine Wortwanderung durch die Natur" (Duden Verlag) von Rita Mielke ist etwas für Nemophilisten [mehr]


„Der Bildungswortschatz“ – Gespräch mit Gerhard Augst, Emeritus für Germanistische Linguistik, über sein Buch (olms Verlag 2019), das sich an Studierende richtet, die Tantalusqualen erleiden, wenn jemand „cum grano salis“ sagt. Augst erklärt Begriffe wie „katexochen“ und andere Wörter aus dem humanistischen Bildungswortschatz, die immer weniger Menschen geläufig sind. Dass damit ein Erklärungsbedarf gedeckt wird, illustriert die Tatsache, dass binnen kurzem 3000 Exemplare des Buches verkauft worden sind.
Zwischenspeicher: „Meine Herren, bei den Norwegerinnen geh’s ja drunter und drüber!“ – Anmerkungen zu fußballterminologischen Fragen aus Anlass der Berichterstattung über die Frauen-Fußball-WM in Frankreich (Von Hendrik Heinze)  | Bild: Olms und Weidmann zum Audio Sozusagen! Bildungswortschatz von Gerhard Augst

"Der Bildungswortschatz" - Gespräch mit Gerhard Augst, Emeritus für Germanistische Linguistik, über sein Buch (olms Verlag 2019), das sich an Studierende richtet, die Tantalusqualen erleiden, wenn jemand "cum grano salis" sagt. Augst erklärt Begriffe wie "katexochen" und andere Wörter aus dem humanistischen Bildungswortschatz, die immer weniger Menschen geläufig sind. Dass damit ein Erklärungsbedarf gedeckt wird, illustriert die Tatsache, dass binnen kurzem 3000 Exemplare des Buches verkauft worden sind. Zwischenspeicher: "Meine Herren, bei den Norwegerinnen geht's ja drunter und drüber!" - Anmerkungen zu fußballterminologischen Fragen aus Anlass der Berichterstattung über die Frauen-Fußball-WM in Frankreich (Von Hendrik Heinze) [mehr]


„Thesaurus rex“ – ein Gespräch über mitunter recht „sprachiale“ Wortneuschöpfungen mit dem Schweizer Autor und Künstler René Gisler aka „Phrasadeur“, Herausgeber eines voluminösen Wörterbuchs mit rund 16.000 Eintragungen (Der gesunde Menschenversand, 2019). Der 52-jährige René Gisler sammelt und kompiliert Neologismen wie „Saustralien“, „Kargwohn“, „Orkanspender“, „Tippfleher“ oder „paradebrechen“, die er schön „fjordentlich“ dem Alphabet nach von A bis auflistet und zu erklären versucht.  | Bild: Verlag der gesunde Menschenversand zum Audio Sozusagen! Thesaurus rex – René Gisler

"Thesaurus rex" - ein Gespräch über mitunter recht "sprachiale" Wortneuschöpfungen mit dem Schweizer Autor und Künstler René Gisler aka "Phrasadeur", Herausgeber eines voluminösen Wörterbuchs mit rund 16.000 Eintragungen (Der gesunde Menschenversand, 2019). Der 52-jährige René Gisler sammelt und kompiliert Neologismen wie "Saustralien", "Kargwohn", "Orkanspender", "Tippfleher" oder "paradebrechen", die er schön "fjordentlich" dem Alphabet nach von A bis auflistet und zu erklären versucht. [mehr]


Verkeilte Buchstaben, stockende Bewegungen - und großer Frust: Deutschlands Schülern fällt es immer schwerer, eine vernünftige Handschrift zu entwickeln. Nach niederschmetternden Studienergebnissen sprechen Forscherinnen und Lehrer schon von der "Handschriften-Katastrophe". Die Expertin Maria-Anna Schulze Brüning will nun, dass von den vier gängigen Schriften nur noch eine gelehrt wird, die "Schulausgangsschrift". Und was zunächst anmutet wie eine Debatte unter Profis, entpuppt sich doch als Frage, die uns alle angeht: Wie lernen Kinder richtig schreiben? | Bild: Maria-Anna Schulze Brüning zum Audio Sozusagen! Die Handschriften-Katastrophe

Verkeilte Buchstaben, stockende Bewegungen - und großer Frust: Deutschlands Schülern fällt es immer schwerer, eine vernünftige Handschrift zu entwickeln. Nach niederschmetternden Studienergebnissen sprechen Forscherinnen und Lehrer schon von der "Handschriften-Katastrophe". Die Expertin Maria-Anna Schulze Brüning will nun, dass von den vier gängigen Schriften nur noch eine gelehrt wird, die "Schulausgangsschrift". Und was zunächst anmutet wie eine Debatte unter Profis, entpuppt sich doch als Frage, die uns alle angeht: Wie lernen Kinder richtig schreiben? [mehr]


zum Audio Sozusagen! Wie wir über den "Klimawandel" sprechen

Nach der "Klimawahl", den weltweiten Protesten der "Klimaschüler" und den Ausfällen gegen "Klimanazis" (Beatrix von Storch): Was ist von der neuen Sprachregelung der britischen Zeitung "Guardian" zu halten, die in einem "Style Guide" ihren Journalisten nahelegt, "Klimakrise" und "Klimanotstand" statt "Klimawandel" zu schreiben und solcherart den "Klimakampf" gegen "Klimaskeptiker" und "Klimawandelleugner" aufnimmt? Knut Cordsen mit Anmerkungen zur Greta-Frage unserer Tage: Wie hast du's mit der "Klimareligion"? [mehr]


zum Audio Sozusagen Streit um „Deutsche Stilkunst“

Streit um ein Standardwerk der deutsche Sprachpflege: Ist Ludwig Reiners? 1944 erstmals veröffentlichte "Deutsche Stilkunst" ein "Ideenplagiat" von Eduard Engels "Deutscher Stilkunst" aus dem Jahr 1911? Ein Gespräch mit dem Schweizer Altphilologen, Eduard-Engel-Forscher und Gymnasiallehrer Stefan Stirnemann [mehr]


zum Audio Sozusagen! Streit um „Deutsche Stilkunst“

Streit um ein Standardwerk der deutsche Sprachpflege: Ist Ludwig Reiners? 1944 erstmals veröffentlichte "Deutsche Stilkunst" ein "Ideenplagiat" von Eduard Engels "Deutscher Stilkunst" aus dem Jahr 1911? Ein Gespräch mit dem Schweizer Altphilologen, Eduard-Engel-Forscher und Gymnasiallehrer Stefan Stirnemann [mehr]


Die Kölner Lehrerin Ute Vecchio gibt Tag für Tag ihr bestes, um Kindern aus aller Welt Deutsch beizubringen. Sie ist erste Ansprechpartnerin, wenn die Kinder Grammatikfragen haben - aber auch, wenn sie von Heimweh geplagt oder von Abschiebung bedroht sind. Der Dokumentarfilmer Florian Heinzen-Ziob hat mit ihr und ihren Schülern einen Kinofilm gemacht: "Klasse Deutsch". Außerdem: "skalieren" - Anmerkungen zu einem größenwahnsinnigen Modewort von Knut Cordsen. In einem Sozusagen!-Spezial erinnern wir an unseren langjährigen Kolumnisten Wiglaf Droste, der im Alter von 57 Jahren gestorben ist.  | Bild: W-film zum Audio Sozusagen! Wie Geflüchtete Deutsch lernen

Die Kölner Lehrerin Ute Vecchio gibt Tag für Tag ihr bestes, um Kindern aus aller Welt Deutsch beizubringen. Sie ist erste Ansprechpartnerin, wenn die Kinder Grammatikfragen haben - aber auch, wenn sie von Heimweh geplagt oder von Abschiebung bedroht sind. Der Dokumentarfilmer Florian Heinzen-Ziob hat mit ihr und ihren Schülern einen Kinofilm gemacht: "Klasse Deutsch". Außerdem: "skalieren" - Anmerkungen zu einem größenwahnsinnigen Modewort von Knut Cordsen. In einem Sozusagen!-Spezial erinnern wir an unseren langjährigen Kolumnisten Wiglaf Droste, der im Alter von 57 Jahren gestorben ist. [mehr]


Eine bettlägerige Mutter. Ein kolossal gestresster Pfleger. Und eine Zimmernachbarin, mit der es immer Streit ums offene Fenster gibt – für hunderttausende Patienten und Angehörige allein in Bayern sind solche Konfliktsituationen bitterer Alltag. Ein neuer Ratgeber will ihnen allen nun helfen, mit dem Gesprächsstress besser klarzukommen: „Pflegegespräche richtig führen: So mache ich mich verständlich“. Geschrieben hat das Buch unser heutiger Gast, die Pflege-Expertin Sandra Mantz aus Großwallstadt. | Bild: picture alliance / Peter Förster zum Audio Sozusagen! So gelingt das Pflegegespräch

Eine bettlägerige Mutter. Ein kolossal gestresster Pfleger. Und eine Zimmernachbarin, mit der es immer Streit ums offene Fenster gibt - für hunderttausende Patienten und Angehörige allein in Bayern sind solche Konfliktsituationen bitterer Alltag. Ein neuer Ratgeber will ihnen allen nun helfen, mit dem Gesprächsstress besser klarzukommen: "Pflegegespräche richtig führen: So mache ich mich verständlich". Geschrieben hat das Buch unser heutiger Gast, die Pflege-Expertin Sandra Mantz aus Großwallstadt. [mehr]


Hans Hütt unternimmt in seinen zwei neuen Büchern einen tiefen Tauchgang in die Wortwelt der 50er und 60er Jahre – vorbei an „Petticoat“ und „Minirock“ und hin zu weit aufregenderen Begriffen: Tiritomba und Tiefkühltruhe, Wiederbewaffnung und Gefühlsstau. Unser Sprachmagazin auf Bayern 2 heute mit Wortarchäologie vom Feinsten. | Bild: picture alliance/United Archives zum Audio Sozusagen Die Wörter der 50er und 60er

Hans Hütt unternimmt in seinen zwei neuen Büchern einen tiefen Tauchgang in die Wortwelt der 50er und 60er Jahre - vorbei an "Petticoat" und "Minirock" und hin zu weit aufregenderen Begriffen: Tiritomba und Tiefkühltruhe, Wiederbewaffnung und Gefühlsstau. Unser Sprachmagazin auf Bayern 2 heute mit Wortarchäologie vom Feinsten. [mehr]


Verliebt in 100 eingewanderte Wörter  | Bild: Duden Verlag zum Audio Sozusagen Horizont und Hängematte

"Horizont und Hängematte" - auch Wörter haben einen Migrationshintergrund. Gespräch mit Katharina Mahrenholtz über ihr Buch, in dem sie sich "verliebt in 100 eingewanderte Wörter" zeigt (Duden) [mehr]


Buch-Cover "Verbrannte Wörter" von Matthias Heine | Bild: Dudenverlag, Die Welt; Montage: BR zum Audio Sozusagen! Wo wir noch reden wie die Nazis

Volksverräter, Herrenrasse, Untermensch - klarer Fall: Wer so spricht, setzt sich dem Verdacht aus, ein Nazi zu sein. Beim "inneren Reichsparteitag" wird's schon schwieriger - und was ist eigentlich mit der Wendung "bis zur Vergasung", kommt die wirklich aus der NS-Zeit? Zu Gast ist der Sprachjournalist Matthias Heine - er erzählt in seinem neuen Buch "Verbrannte Wörter" die Geschichten von 85 vermeintlichen und tatsächlichen Nazi-Begriffen, von "Eintopf" über "entrümpeln" bis zu "S wie Siegfried". [mehr]


Er ist vielgefragter Fachmann für Körpersprache, des Briefträgers genauso wie der Bundeskanzlerin: Stefan Verra. In seinem neuen Buch „Leithammel sind auch nur Menschen“ geht‘s dem sympathischen Münchner um die Körpersprache der Mächtigen, deren Gesten er seit Jahren analysiert. Wie Trump seine Anhänger erreicht, was Macron besser macht und warum sich bei Merkel wohl nicht mehr viel ändert – Stefan Verra gibt Auskunft, mit viel Humor und immer wissenschaftlich fundiert. | Bild: picture alliance / newscom zum Audio Sozusagen! Die Körpersprache der Mächtigen

Er ist vielgefragter Fachmann für Körpersprache, des Briefträgers genauso wie der Bundeskanzlerin: Stefan Verra. In seinem neuen Buch "Leithammel sind auch nur Menschen" geht‘s dem sympathischen Münchner um die Körpersprache der Mächtigen, deren Gesten er seit Jahren analysiert. Wie Trump seine Anhänger erreicht, was Macron besser macht und warum sich bei Merkel wohl nicht mehr viel ändert - Stefan Verra gibt Auskunft, mit viel Humor und immer wissenschaftlich fundiert. [mehr]


Reiche Familie? Gute Gene? Viel Gemüse? Stimmt schon, hat alles Einfluss auf die Entwicklung eines Kindes. Mindestens ebenso wichtig ist aber, wie oft Eltern mit ihrem Nachwuchs sprechen! Denn nur so, das zeigen Forschungen, können sich Sprache und Geist des Kindes bestmöglich entwickeln. Eine US-Stiftung untersucht jetzt mit modernster Technologie, wie Kinder eigentlich sprechen lernen – mit den Ergebnissen soll Familien geholfen werden, in denen zu wenig miteinander geredet wird. Unsere USA-Korrespondentin Martina Buttler hat die „LENA Foundation“ besucht. Außerdem: Soll man sich in die Mohren verbohren? Knut Cordsens Erwiderung an all jene, die Mohren-Apotheken und Mohren-Hotels dringend umbenannt sehen wollen. | Bild: Colourbox zum Audio Sozusagen! "Closing the word gap"

Reiche Familie? Gute Gene? Viel Gemüse? Stimmt schon, hat alles Einfluss auf die Entwicklung eines Kindes. Mindestens ebenso wichtig ist aber, wie oft Eltern mit ihrem Nachwuchs sprechen! Nur so können sich Sprache und Geist des Kindes bestmöglich entwickeln. Eine US-Stiftung untersucht jetzt mit modernster Technologie, wie Kinder eigentlich sprechen lernen - mit den Ergebnissen will sie Familien helfen, in denen zu wenig miteinander geredet wird. Unsere USA-Korrespondentin Martina Buttler hat die "Lena Foundation" besucht. [mehr]


Diesen Text hier mal eben auf Wolof übersetzen, auf Mandarin oder auf chilenisches Spanisch? Kein Problem, sagt Nelly Kostadinova. Ihr Übersetzerbüro „Lingua World“ hat 10.000 freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die überall auf der Welt Dokumente in andere Sprachen übertragen. Wie sie als junge Bulgarin nach Deutschland kam und aus dem Nichts ein internationales Unternehmen aufbaute, das erzählt Kostadinova nun in ihrem Buch „Ein Koffer voller Wollen“ (Springer)
und bei Sozusagen!, dem Sprachmagazin von Bayern 2 | Bild: Nelly Kostadinova zum Audio Sozusagen! Eine Übersetzerin erzählt

Diesen Text hier mal eben auf Wolof übersetzen, auf Mandarin oder auf chilenisches Spanisch? Kein Problem, sagt Nelly Kostadinova. Ihr Übersetzerbüro "Lingua World" hat 10.000 freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die überall auf der Welt Dokumente in andere Sprachen übertragen. Wie sie als junge Bulgarin nach Deutschland kam und aus dem Nichts ein internationales Unternehmen aufbaute, das erzählt Kostadinova nun in ihrem Buch "Ein Koffer voller Wollen" (Springer) und bei Sozusagen!, dem Sprachmagazin von Bayern 2. [mehr]


Prof. Dr. Christa Dürscheid | Bild: Universität Zürich, UZH zum Audio Sozusagen! Emojis in Sozialen Medien

"Deutsch in Sozialen Medien" lautete das Thema der 55. Jahrestagung des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim (12.-14. März). Eine der Rednerinnen war die Sprachwissenschaftlerin Prof. Dr. Christa Dürscheid (Universität Zürich), die sich seit geraumer Zeit mit dem "Schreiben in Sozialen Medien" beschäftigt. Das funktioniert heute kaum mehr ohne Emojis. Doch gerade um neu in den sog. Unicode aufgenommene Emojis wie "Pinching Hand" (aka "Small-Dick-Emoji") und deren möglicherweise diskriminierenden Aussagegehalt entbrennen Diskussionen. Auch die Zeichensprache ist in ihrem Bemühen um Ausdifferenzierung und politische Korrektheit nicht gefeit vor Kritik. Ein Gespräch mit der Linguistin über Emojis, die auch in der analogen Welt eine immer größere Rolle spielen: Im australischen Bundesstaat Queensland sind die in der digitalen Kommunikation beliebten Piktogramme soeben für Autokennzeichen zugelassen worden. [mehr]


Prof. Dr. Alexander Lorz, Präsident der Kultusministerkonferenz , Kultusminister von Hessen | Bild: Picture Alliance zum Audio Sozusagen! Bildungssprache Deutsch

"Die Sprachfähigkeit ist entscheidend": Ein Gespräch mit dem Präsidenten der Kultusministerkonferenz, Prof. Dr. Alexander Lorz, Kultusminister von Hessen, über die Stärkung der Bildungssprache Deutsch. [mehr]


Buchcover: Abbas Khider - Deutsch für alle | Bild: Carl Hanser Verlag zum Audio Sozusagen! Alles gut

"Deutsch für alle" - ein "endgültiges Lehrbuch" des deutsch-irakischen Schriftstellers Abbas Khider, der in Bagdad zur Welt kam und heute in Berlin lebt und schreibt (Hanser Verlag) (Von Cornelia Zetzsche) [mehr]


Die berühmten „Bürgerinnen und Bürger“. Das umstrittene Gendersternchen. Oder die „Studierenden“, die früher mal „Studenten“ waren: Auf dem Feld der „geschlechtergerechten Sprache“ hat sich in den vergangenen 40 Jahren einiges getan. In Gang gebracht hat diesen Prozess eine Frau, von der heute nur noch selten die Rede ist – wir gratulieren der Sprachwissenschaftlerin Senta Trömel-Plötz zu ihrem 80. Geburtstag und erinnern uns an ihre einflussreichen Bücher „Gewalt durch Sprache“ und „Frauensprache“.  | Bild: colourbox.com zum Audio Sozusagen! Sprachfrauen und Frauensprachen

Die berühmten "Bürgerinnen und Bürger". Das umstrittene Gendersternchen. Oder die "Studierenden", die früher mal "Studenten" waren: Auf dem Feld der "geschlechtergerechten Sprache" hat sich in den vergangenen 40 Jahren einiges getan. In Gang gebracht hat diesen Prozess eine Frau, von der heute nur noch selten die Rede ist - wir gratulieren der Sprachwissenschaftlerin Senta Trömel-Plötz zu ihrem 80. Geburtstag und erinnern uns an ihre einflussreichen Bücher "Gewalt durch Sprache" und "Frauensprache". [mehr]


Ziehen wir nicht alle am selben Boot, liebe Sozialdemokraten? Da sollten wir uns wirklich reinen Tisch einschenken! Unser Studiogast Kathrin Steyer bricht heute für ihr Fachgebiet eine Lanze vom Zaun. Die Mannheimer Sprachwissenschaftlerin erforscht schiefe Sprichwörter und verunglückte Redewendungen: Warum geraten Sprachbilder so oft durcheinander? Und warum verstehen wir einander trotzdem ohne Probleme? | Bild: BR zum Audio Sozusagen! Wenn Sprachbilder durcheinander geraten

Ziehen wir nicht alle am selben Boot, liebe Sozialdemokraten? Da sollten wir uns wirklich reinen Tisch einschenken! Unser Studiogast Kathrin Steyer bricht heute für ihr Fachgebiet eine Lanze vom Zaun. Die Mannheimer Sprachwissenschaftlerin erforscht schiefe Sprichwörter und verunglückte Redewendungen: Warum geraten Sprachbilder so oft durcheinander? Und warum verstehen wir einander trotzdem ohne Probleme? [mehr]


Theodor Fontane  | Bild: picture-alliance zum Audio Sozusagen! Fontane und die „Schmetterlingsschlacht“

Von der "Hochfahrenheitsmiene" über die "Schmetterlingsschlacht" bis zur "Weltverbesserungsleidenschaft" - Gespräch mit dem Leiter des Potsdamer Fontane-Archivs, Prof. Dr. Peer Trilcke, über den Sprachschöpfer Theodor Fontane. 2019 ist Fontane-Jahr, wurde der Autor von "Effi Briest", "Irrungen und Wirrungen" und dem "Stechlin", doch vor 200 Jahren am 30. Dezember 1819 geboren. Bevor der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Fontane-Jahr am 30. März offiziell eröffnet, spricht Sozusagen! mit einem ausgewiesenen Experten über den Wortsammler, - erfinder und "Schreibdenker" Theodor Fontane, einen deutschen Klassiker. [mehr]


Text mit Gendersternchen  | Bild: BR zum Audio Sozusagen! Gendersternchen*

Ein Sternchen, das den Namen Gender trägt: Gespräch mit dem Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Anatol Stefanowitsch über den "Anglizismus des Jahres 2018", "Gendersternchen". Kein typographisches Zeichen ist im vergangenen Jahr so sehr diskutiert worden wie der Asterisk aka Gender Star, der sich im Deutschen als "Gendersternchen" eingebürgert hat und so aussieht:*. "Überzeugt hat die Jury am Wort Gendersternchen ... nicht nur der sprunghafte Anstieg im öffentlichen Sprachgebrauch, obwohl der natürlich darauf hinweist, dass es hier einen Redebedarf gab, für den es ein Wort brauchte", begründet Anatol Stefanowitsch u.a. die Wahl. [mehr]


Goethe wunderbar | Bild: Joseph Karl Stieler zum Audio Sozusagen! Mir geht’s mit Goethen wunderbar

"Mir geht's mit Goethen wunderbar", schreibt seine Freundin Charlotte von Stein. Dass sie dem Namen ihres Geliebten ein -n anfügte, war damals ganz normal. Dann aber geriet dieser Gebrauch schnell aus der Mode. Unser Hörer Wolfhart Evers will nun mehr darüber wissen - seine Fragen beantwortet die Berliner Sprachwissenschaftlerin Tanja Ackermann. [mehr]


Prof. Dr. Nina Janich, Sprecherin der sprachkritischen Aktion „Unwort des Jahres“ | Bild: picture alliance zum Audio Sozusagen! Anti-Abschiebe-Industrie – ein Unwort

"Anti-Abschiebe-Industrie" - Gespräch mit Prof. Dr. Nina Janich, Sprecherin der sprachkritischen Aktion "Unwort des Jahres", die Alexander Dobrindts Wortprägung von der "aggressiven Anti-Abschiebe-Industrie" zum "Unwort des Jahres" 2018 gewählt hat. Ein toxischer Terminus, der die Debatte über die Flüchtlingspolitik nach Meinung der Jury verunsachlicht: "Der Ausdruck 'Anti-Abschiebe-Industrie‘ unterstellt denjenigen, die abgelehnte Asylbewerber rechtlich unterstützen und Abschiebungen auf dem Rechtsweg prüfen, die Absicht, auch kriminell gewordene Flüchtlinge schützen und damit in großem Maßstab Geld verdienen zu wollen." [mehr]


Angela Merkel, im Hintergrund Horst Seehofer  | Bild: picture alliance/Fabian Sommer/dpa zum Audio Sozusagen! Seehofer, Merkel und der „Satz des Jahres“

Deutschlands WM-Aus und Merkels Rückzug, das ewige Gezänk der Koalitionsparteien und Gaulands Äußerung, die NS-Zeit sei nur mehr "ein Vogelschiss in der Geschichte": So bemerkenswert wie das ganze Jahr 2018 waren auch wieder viele Aussprüche und Zitate. Was für ihn der "Satz des Jahres" war und warum, das erzählt uns Milon Gupta - er betreibt die Internetseite satzdesjahres.de. [mehr]


Werner Müller, Sprachpfleger Bayerischer Rundfunk | Bild: Werner Müller / Montage:BR zum Audio Sozusagen! Machen Fantasiesuperlative Sinn?

Hörer fragen Sozusagen! - Antworten vom Sprachpfleger des BR, Werner Müller. Ob etwas Sinn macht, hat oder ergibt und wo überhaupt Sinn produziert wird, das beschäftigt unsere Hörerinnen und Hörer genauso wie die Frage, ob es brutalstmögliche Fantasiesuperlative wie "extremst" oder "übelst" wirklich geben kann. [mehr]


Sprachmomente 2018 | Bild: BR zum Audio Sozusagen! Sprachmomente 2018

Sozusagen selbdritt - ein Jahresrückblick der dreiköpfigen Sozusagen!-Redaktion mit Dieter Heß, Hendrik Heinze und Knut Cordsen [mehr]

Hörer fragen Sozusagen!