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Auf Schatzsuche "Kunst + Krempel" kommt nach Ansbach

Nach 16 Jahren kommt "Kunst + Krempel" wieder nach Ansbach. Vom Freitag 17. bis Sonntag, 19. Mai 2019 zeichnet die Redaktion "Land und Leute" im Kulturzentrum Ansbach Deutschlands älteste Antiquitätensendung auf und sucht dafür Antiquitäten und deren Besitzer, die mehr über ihre Schätze erfahren wollen.

Stand: 14.03.2019

(v.l.n.r.) Florian Eitle-Böhler, Dr. Frank Matthias Kammel (beide Experten für Skulpturen) und einem Gast  | Bild: BR/Philipp Kimmelzwinger

Es ist schon ein kleines Abenteuer mit dabei zu sein. Denn wer weiß schon, ob ein Flohmarktfund sich als Schnäppchen, ein Gemälde vom Dachboden als verschollenes Meisterwerk oder der Verlobungsdiamant nur als ein Imitat entpuppt. Bei "Kunst + Krempel" gibt es lediglich eine Garantie: fachlich ausgezeichnete Expertisen und gleichzeitig interessante Einblicke in die Art und Weise, wie die Kultsendung des BR Fernsehens entsteht.

Rund zehn Stunden Programm

Nach 16 Jahren kommt "Kunst + Krempel" Mitte Mai dazu wieder nach Ansbach, in die Karlshalle im Kulturzentrum. Etwa 20 Folgen entstehen hier in drei Tagen, rund zehn Stunden Programm. Bewerben kann sich dafür jeder.

Sechs Themengebiete

Die Experten von "Kunst + Krempel" bewerten Objekte aus insgesamt sechs Themengebieten: Kunst auf Papier, Militaria und historische Waffen, Spielzeug, Uhren, Skulpturen und Gemälde. Pro Themengebiet werden etwa 40 Bewerber eingeladen (jeweils mit bis zu zwei Begleitpersonen). Rund 20 Objekte pro Themengebiet werden dann vor der Kamera begutachtet, aber auch für die anderen ist eine persönliche Beratung durch das "Kunst + Krempel"-Team garantiert.

Anmeldeschluss: 08. Mai 2019

Interessierte Antiquitätenbesitzer müssen sich bis spätestens 8. Mai 2019, beim BR Fernsehen bewerben (maximal vier Objekte pro Themengebiet sind möglich).

Wo und wie bewerben?

Die Bewerbung mit Postanschrift, Telefonnummer, Objektfotos und Stichwort "Kunst + Krempel in Ansbach" kann per Email an kunstundkrempel@br.de oder per Post an BR Fernsehen, Kunst + Krempel, 81011 München geschickt werden. Weitere Informationen gibt es auf Bayerntext Tafel 382 sowie online unter kunstundkrempel.de.

"Kunst + Krempel": die Sendung

In den mehr als 30 Jahren ihres Bestehens hat "Kunst + Krempel", die Antiquitätensendung des BR Fernsehens, Kultstatus erlangt. Die Sendung lebt von der Wissensvermittlung, aber auch von der Spannung und den Emotionen, die mit der Begutachtung der Objekte verbunden ist. Fundament der Sendung sind unverändert das Wissen der Expertinnen und Experten und die Zeit, die sie sich für die Beratung nehmen. Aber auch die Erzählungen und die Erwartungen der Besitzer spielen eine wichtige Rolle.

Im Kulturzentrum Ansbach werden 20 Folgen der Antiquitätensendung aufgezeichnet. Ausstrahlungstermin der Sendung im BR Fernsehen ist jeden Samstagabend von 19.30 bis 20.00 Uhr (Wiederholung: jeden Samstag von 14.00 bis 14.30 Uhr in 3sat und jeden Sonntag von 16.00 bis 16.30 Uhr in ARD-alpha).

Was wurde bei "Kunst + Krempel" schon entdeckt?

U. a.: Ein als verschollen gegoltenes Gemälde, Hauptwerk des Romantikers Eduard Gaertner "Rathausplatz Breslau", heute im Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg, Wert: ca. 500.000,- €

Ein Pastell des Berliner Malers Lesser Ury, Großstadtszene um 1910. Versteigert am 25.6.2014 für umgerechnet 190.000,- €

Ein Gemälde des mexikanischen Malers José Maria Velasco von 1884. Versteigert am 28.5.2014 für umgerechnet 212.000,- €

Eine Gouache, Entwurf zu Luis Trenkers Buch „Meine Berge“ von Alfons Walde. Versteigert am 10.12.2016 für 72.000,- €

Ein bislang verschwunden geglaubter Anhänger des Bauhauskünstlers Naum Slutzky, Wert: 50.000,- €

Kunst + Krempel: Experten und ihre Fachgebiete

In Ansbach werden folgende Experten für "Kunst + Krempel" tätig sein:

Kunst auf Papier: Dr. Kurt Zeitler, Staatliche Graphische Sammlung; Dr. Herbert Giese, beeid. Sachverständiger, Wien

Militaria, historische Waffen: Dr. Johannes Willers, Kulturhistoriker, Nürnberg; Jan K. Kube, Kunsthandel, Sugenheim

Spielzeug: Mathias Ernst, Spielmuseum, Soltau; Anke Wendl, Auktionatorin, Rudolstadt

Uhren: Dr. Carl Ludwig Fuchs, Kunsthistoriker, Dessau; Andreas Fritsch, Uhrmachermeister, München

Skulpturen: Dr. Frank Matthias Kammel, Bayerisches Nationalmuseum, München; Florian Eitle-Böhler, Kunsthandel, Starnberg

Gemälde: Prof. Dr. Hans Ottomeyer, Kunsthistoriker, München; Dr. Herbert Giese, beeid. Sachverständiger, Wien


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