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35. Internationales Dokumentarfilmfestival München kinokino Publikumspreis für "The Euphoria Of Being"

Beim 35. Internationalen DOK.fest München ist am 22. Mai 2020 der ungarische Film "The Euphoria Of Being" von Réka Szabó mit dem vom Bayerischen Rundfunk und 3sat verliehenen kinokino Publikumspreis ausgezeichnet worden. In "The Euphoria Of Being" tanzt die 90-jährige Holocaust-Überlebende Éva Fahidi in einer Performance, die von ihrem Leben erzählt.

Stand: 22.05.2020

Éva Fahidi und die Tänzerin Emese Cuhorka Arm in Arm | Bild: Dok.Fest München

Das DOK.fest München @home findet dieses Jahr als Onlinefestival statt. Es ist das erste deutsche Filmfestival, das sein gesamtes Programm, seine Deutschland- und Weltpremieren sowie die Preisverleihungen vollständig digital präsentiert. Noch bis 24. Mai 2020 gibt es alle Filme und Infos unter www.dokfest-muenchen.de.

kinokino Publikumspreis

Die Redaktion des BR-Filmmagazins "kinokino" lobte zum sechsten Mal auf dem Internationalen DOK.fest München den Publikumspreis aus. Der Preis wurde zum zweiten Mal gemeinsam mit 3sat verliehen und ist in diesem Jahr einmalig mit 2000 Euro dotiert. Die Zuschauer konnten gesehene Filme mit Punkten bewerten. Die höchste zu vergebende Punktzahl war fünf. Gewonnen hat "The Euphoria Of Being" von Réka Szabó mit der Durchschnittspunktzahl 4,82. Die Preisträgerin wird in einer Online-Preisverleihung von Birgit Metz von der ARD-Koordination 3sat und Florian Kummert aus der kinokino Redaktion geehrt. Zu sehen ist die Preisverleihung am Freitag, 22. Mai, 20.00 Uhr unter www.dokfest-muenchen.de. Sie ist anschließend weiterhin dort abrufbar.

"The Euphoria Of Being"

Éva Fahidi war 18 Jahre alt, als sie gemeinsam mit ihrer Familie nach Auschwitz deportiert wurde. Sie überlebte als Einzige. Bewegt von Fahidis Autobiografie "The Soul of Things" studiert die Regisseurin und Choreographin Réka Szabó mit Éva Fahidi und der Tänzerin Emese Cuhorka eine Tanzperformance ein. Der Film dokumentiert die monatelange Probenarbeit: Schnell entwickelt sich eine intensive Beziehung zwischen den drei Frauen. Éva Fahidi stößt dabei aber nicht nur an ihre physischen Grenzen. Der dialogische Prozess schwemmt schmerzhafte Erinnerungen wieder an die Oberfläche. Mehr und mehr wird die performative Arbeit zur Auseinandersetzung mit dem Trauma.

Regie: Réka Szabó
Ungarn, 2019

Berichterstattung in kinokino

27. Mai, 0.15 Uhr, BR Fernsehen: Beitrag zum Gewinner des kinokino Publikumspreises
(3sat: 26. Mai, 21.45 Uhr)

Alle kinokino-Sendungen sind vorab bereits Dienstags, ab 18.00 Uhr in der BR Mediathek zu sehen und dort für 90 Tage verfügbar.



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