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Deutscher Filmpreis 2023 Freude über zwei Lolas für Koproduktionen des BR

Am 12. Mai 2023 hat in Berlin die Verleihung des Deutschen Filmpreises stattgefunden. Die BR-Koproduktion "Elfriede Jelinek – Die Sprache von der Leine lassen" von Regisseurin Claudia Müller wurde mit einer Lola für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet. "Sisi & Ich" der Regisseurin Frauke Finsterwalder erhielt eine Lola für das beste Kostümbild von Tanja Hausner. "Sisi & Ich" startete am 30. März 2023 in den deutschen Kinos, "Elfriede Jelinek – Die Sprache von der Leine lassen" hatte Kinostart am 10. November 2022.

Published at: 24-3-2023

Elfriede Jelinek – Die Sprache von der Leine lassen | Bild: ARTE/BR/CALA Filmproduktion/ORF

Elfriede Jelinek – Die Sprache von der Leine lassen

Bester Dokumentarfilm: Produzentinnen Martina Haubrich und Claudia Wohlgenannt

Regie und Buch: Claudia Müller
Redaktion: Sonja Scheider (BR/ARTE), Monika Lobkowicz (BR/ARTE), Matthias Leybrand (BR), Carlos Gerstenhauer (BR)
Produktion: CALA Film (Produzentin: Martina Haubrich) und PLAN-C Film (Produzentin: Claudia Wohlgenannt) in Koproduktion mit BR/ARTE und BR, gefördert von BKM, DFFF, ÖFI, Filmfonds Wien, FISA, ORF Film- und Fernsehabkommen
Kinostart: 10. November 2022

2004 erhielt Elfriede Jelinek den Nobelpreis, weltweit die höchste Auszeichnung für Literatur. Die Auszeichnung polarisierte die deutschsprachigen und internationalen Kritiker wie kaum ein Literatur-Nobelpreis zuvor: Für die einen ist Elfriede Jelinek ein Wunderkind, Skandalautorin, Rebellin und geniale Künstlerin, für die anderen ist sie eine Vaterlandsverräterin, Theaterfurie, Feministin, Sprachterroristin, Nestbeschmutzerin – ein Enfant Terrible.

Sisi & Ich

Bestes Kostümbild: Tanja Hausner

Regie: Frauke Finsterwalder
Drehbuch: Christian Kracht & Frauke Finsterwalder
Darstellende: Sandra Hüller, Susanne Wolff, Stefan Kurt, Georg Friedrich, Sophie Hutter, Maresi Riegner, Johanna Wokalek, Sibylle Canonica, Angela Winkler, Markus Schleinzer, Anne Müller, Anthony Calf, Tom Rhys Harries, Annette Badland, Ravi Aujla u. a.
Redaktion: Cornelia Ackers (BR), Carlos Gerstenhauer (BR), Brigitte Dithard (SWR), Barbara Häbe (ARTE), Urs Fitze (SRF), Thomas Lüthi (SRF)
Produktion: Walker + Worm Film Produktion in Koproduktion mit C-Films, DOR Film, DCM, BR, SWR, in Zusammenarbeit mit ARTE, in Koproduktion mit SRF Schweizer Radio und Fernsehen/SRG SSR in Zusammenarbeit mit WeFadeToGrey, gefördert von DFFF, Film- und Medienstiftung NRW, FFF Bayern, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, FFA, Medienboard Berlin-Brandenburg sowie der Zürcher Filmstiftung, Bundesamt für Kultur, FISA – Filmstandort Austria, Filmfonds Wien, Österreichisches Filminstitut und der Malta Film Commission, finanziert durch Bayerischer Bankenfonds
Kinostart: 30. März

Als Hofdame Irma (Sandra Hüller) ihren Dienst antritt, verliebt sie sich Hals über Kopf in die mitreißende, freiheitsliebende Kaiserin Sisi (Susanne Wolff), die in Griechenland in einer Art adligen Kommune lebt. Umgeben von Frauen, weit weg von Kaiser Franz Joseph. Gemeinsam reisen sie, wohin sie die Laune trägt. Und alles könnte ewig so weitergehen, wäre Sisi nicht die Kaiserin.

Der Bayerische Rundfunk engagiert sich bei Kino-Koproduktionen

Kino ist Teil des Kulturauftrags des Bayerischen Rundfunks. Über seine redaktionelle und finanzielle Beteiligung liefert der BR einen wichtigen kulturpolitischen Beitrag mit dem Fokus auf besonders wertige sowie gesellschaftlich relevante Filme. Die Ausstrahlung von Kinofilmen ist sowohl im Ersten als auch im BR Fernsehen oder in der Mediathek ein wichtiger Bestandteil des Programms.


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