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"alpha-geschichte" Friedrich von Thun präsentiert Habsburgs Adel

Der Sendeplatz "alpha-geschichte" freitags von 20.15 Uhr bis 21.45 Uhr in ARD-alpha widmet sich Ereignissen und Wendepunkten der Geschichte, historischen Orten und Personen. Die vierteilige Dokumentation "Habsburgs Adel" blickt am 5. und 12. Juli 2019 auf die Dynastien Esterházy, Liechtenstein, Schwarzenberg und Coburg und zeigt ihren Einfluss auf die jahrhundertelange Herrschaft der Habsburger und ihren Beitrag zum Machterhalt der Krone. Präsentiert wird die Sendereihe von Schauspieler Friedrich von Thun.

Stand: 31.05.2019

Schloss Esterhazy | Bild: BR; ORF; Vaughan Film

Auch wenn er heute in Europa an Bedeutung verloren hat, ist er aus der Geschichte nicht wegzudenken: Der Adel stand an der Spitze der Gesellschaft und hat die Landschaft geprägt wie sonst keine andere Gesellschaftsschicht – politisch, militärisch, wirtschaftlich, künstlerisch und manchmal auch durch Skurrilität.

Friedrich von Thun präsentiert die vier Adelsdynastien

Ohne treue Verbündete und loyale Adelsfamilien wie die Esterházys, Liechtensteins, Schwarzenbergs und Coburgs wäre das riesige habsburgische Vielvölkerreich wahrscheinlich unregierbar gewesen. Erfolge und Rückschläge, Schicksalsschläge und Intrigen, aber auch Ruhm und Pracht waren stete Begleiter dieser Dynastien. Die vierteilige ORF-Dokumentationsreihe "Habsburgs Adel" aus dem Jahr 2018 porträtiert das Wirken und Schaffen der vier Adelshäuser in vielen Facetten: eine Zeitreise von der Vergangenheit bis in die Gegenwart, die auch einen Blick in die Zukunft wirft.

"Habsburgs Adel" - die einzelnen Folgen im Überblick:

Freitag, 5. Juli 2019

Saal im Stadtpalais Liechtenstein

20.15 Uhr       Die Esterházys
BR Mediathek: nach Ausstrahlung verfügbar bis 12. Juli 2019
Ohne die Esterházys wäre die Casa d’Austria mindestens dreimal untergegangen: bei den beiden Türkenbelagerungen und während des österreichischen Erbfolgekriegs Maria Theresias gegen Preußen und seine Verbündeten. Die Nibelungentreue zu den Habsburgern zahlte sich für die Esterházys freilich aus: Sie stiegen im Adelsranking auf und wurden reich und mächtig. Dass nach ihnen ein Braten und eine Torte benannt sind, erscheint da nur wie ein Augenzwinkern der Geschichte.

21.00 Uhr       Die Liechtensteins
BR Mediathek: nach Ausstrahlung verfügbar bis 12. Juli 2019
Sie sind das reichste Adelshaus Europas – und ursprünglich waschechte Österreicher. Die Burg Liechtenstein im niederösterreichischen Maria Enzersdorf gab dieser Dynastie den Namen, die Europas Geschichte maßgeblich mitgeschrieben hat und heute von einem souveränen Fürstentum aus regiert. Allein die beiden Wiener Palais der Liechtensteins sprechen für sich: Heute nur vier Straßenbahnstationen voneinander entfernt, waren sie einst, als Winter- und als Sommersitz genutzt, barocke Prachtbauten erster Güte, die Macht und Reichtum ausstrahlten.

Freitag, 12. Juli 2019

20.15 Uhr       Die Schwarzenbergs
BR Mediathek: nach Ausstrahlung verfügbar bis 19. Juli 2019
Zu den Geschlechtern, die über Jahrhunderte hinweg an den Schaltstellen der habsburgischen Macht saßen, gehören auch die Schwarzenbergs. Die Wienerinnen und Wiener denken bei dem Namen zuallererst an den Schwarzenbergplatz der mit dem pompösen Reiterdenkmal und dem barocken Palais Schwarzenberg dem Sieger der Völkerschlacht von Leipzig gegen Napoleon gewidmet ist. Doch der Einfluss der Familie reichte wesentlich weiter. Friedrich von Thun erzählt den ganzen Aufstieg und Höhenflug der Schwarzenbergs – bis hin zu dem schweren Erbstreit vor einigen Jahren, der Karel Schwarzenberg um sein ganzes Vermögen hätte bringen können.

21.00 Uhr       Die Coburgs
BR Mediathek: nach Ausstrahlung verfügbar bis 19. Juli 2019
Als Kronprinz Rudolf entseelt im Schlafzimmer von Schloss Mayerling lag, war es sein Schwager Philipp von Coburg, der ihn auffand. Rudolfs Frau Stephanie war eine belgische Prinzessin und somit eine Coburg. Die Coburgs stellten mehrere Könige in Europa, darunter den englischen, der sich später in Windsor umbenannte. Otto von Bismarck bezeichnete das Haus sarkastisch als "Gestüt Europas". In Wien galten die Coburgs wegen ihrer vielen Herrscherfunktionen als die zweitnobelste Familie nach den Habsburgern. Auch Walzerkönig Johann Strauß wurde, damit er seine dritte Ehe eingehen konnte, Staatsangehöriger von Coburg. Friedrich von Thun lässt die bewegte Geschichte dieses Hauses Revue passieren, die sich im prachtvollen Ringstraßenpalais Coburg am Wiener Stadtpark spiegelt.


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