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Landwirtschaft kurz erklärt: Plastikballen auf den Wiesen | BR24

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Siloballen - praktische Helfer

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Landwirtschaft kurz erklärt: Plastikballen auf den Wiesen

Die Plastikballen sind eine gute Möglichkeit, gesundes Tierfutter für den Winter zu konservieren. Sie sind gefüllt mit Silage, also Gras, das einen Gärprozess durchläuft und damit haltbar gemacht wird. Die Miniatur-Silos haben aber auch Nachteile.

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Gras kann man frisch verfüttern, zu Heu trocknen oder silieren. Silage entsteht, wenn gemähtes Gras nur leicht angetrocknet, dann gepresst und luftdicht verschlossen wird, Das relativ haltbare Produkt kann entweder in großen Fahrsilos aufbewahrt werden oder eben in Plastikfolien gewickelt.

"Silage - das riecht ein bisschen nach Sauerkraut, der Vorteil ist, dass das sehr einfach zu machen ist, ich bin nicht so wetterabhängig. Heu muss ich drei bis vier Tag liegen lassen und jedes Mal wenden. Die Silage kann ich nach eineinhalb Tagen ins Fahrsilo tun und dann zudecken." Maxi Immler, Landwirt

Im Vergleich zum Fahrsilo auf dem Hof haben die Ballen Vorteile: Sie brauchen weniger Platz als ein Silo und sind praktisch in der Handhabung. Allerdings landet das Plastik am Ende in der Müllverbrennung - das trübt die Ökobilanz. Außerdem ist es relativ teuer, das Gras pressen zu lassen.

Alternativen zur Grassilage

Der Grundstoff für Silage muss aber nicht immer Gras sein: In Nordschwaben setzen die Landwirte auch auf eine Mais-Silage. Noch weiter nördlich kommt auch die Getreidesilage zum Zug. Was auch immer in den Ballen oder dem Fahrsilo steckt: Durch die Silage erhalten die Kühe einen Großteil der Energie, die sie für die Produktion der vielen Liter Milch jeden Tag benötigen. Der Rindermagen kann das vergorene Futter gut verwerten.