BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

Mehr als 150 Wale an Australiens Westküste gestrandet | BR24

© REUTERS / SOCIAL MEDIA

Gestrandete Wale in Australien

Per Mail sharen

    Mehr als 150 Wale an Australiens Westküste gestrandet

    An Australiens Westküste sind mehr als 150 Wale gestrandet. Die Tiere - die meisten davon sogenannte Kurzflossen-Grindwale - wurden in einer Bucht namens Hamelin Bay an Land getrieben, etwa 300 Kilometer südlich der Großstadt Perth.

    Per Mail sharen

    Mehr als die Hälfte der Wale war laut Fischereibehörden bereits tot. Aus Sorge, dass die Kadaver Haie anlocken, erklärten die Behörden den Strand zum Sperrgebiet und lösten Hai-Alarm aus.

    Warum die Wale strandeten, war zunächst nicht bekannt. Helfer versuchten, die noch lebenden Tiere wieder ins Wasser zurück zu bugsieren. Die Wale waren von Fischern entdeckt worden, die gerade aufs Meer hinausfahren wollten.

    Kurzflossen-Grindwale (auch Indische Grindwale genannt) werden in der Regel etwa fünf bis sieben Meter lang. Sie wiegen bis zu drei Tonnen. Im Unterschied zum Gewöhnlichen Grindwal, der kältere Regionen bevorzugt, sind sie in verhältnismäßig warmen Gewässern zu finden. 2009 waren in derselben Bucht bereits mehr als 80 Wale und Delfine gestrandet.