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    Neue Kinder- und Jugendschutzstelle in Ingolstadt

    Die bayerische Sozialministerin Kerstin Schreyer weiht heute in Ingolstadt eine neue Kinder- und Jugendschutzstelle ein. Es ist die zweite Einrichtung dieser Art in Ingolstadt für die Region, denn der Bedarf steigt. Von Susanne Pfaller

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    Im "Safe House" in Ingolstadt finden Kinder und Jugendliche fürs erste eine sichere Bleibe, wenn sie zuhause bei ihren Familien nicht mehr wohnen können. Die Jugendämter nehmen sie dann in Obhut und bringen sie ins "Safe House". Bis zu neun Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren kann das "Safe House" betreuen.

    Hoher Personalschlüssel in der Jugendschutzstelle in Ingolstadt

    Weil eine Inobhutnahme nach dem Gesetz maximal drei Monate dauern darf, gibt es in der Einrichtung einen ständigen Wechsel der Kinder und Jugendlichen. Deshalb ist der Personalschlüssel hoch: sechs Sozialpädagogen, Heilerziehungspfleger und Erzieher kümmern sich hier um ihre Schützlinge.

    "Safe House" nimmt Mädchen und Buben auf. Die verschiedenen Geschlechter wohnen in unterschiedlichen Stockwerken. Die Finanzierung der Einrichtung läuft über die Jugendämter. Zur Einweihung kommen neben der Sozialministerin auch Ingolstadts Oberbürgermeister, Landräte sowie Vertreter der Jugendämter der Region. "Safe House" wird von dem privaten Verein "Respekt Training" getragen.