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Wir in Bayern | Rezepte Lebkuchenwelle

Martin Rößler hat den Klassiker "Donauwelle" in eine weihnachtliche Variante umgewandelt. Seine "Lebkuchenwelle" besteht im Wesentlichen aus Lebkuchenböden, Rotweinkirschen, Nüssen und einer Zimtbuttercreme.

Stand: 13.12.2019 | Archiv

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für 1 Kuchenblech mit ca. 36 x 25 cm, belegt mit Backpapier

Boden

  • 700 g gefrorene Sauerkirschen, entsteint
  • 200 ml Rotwein
  • 250 g Zartbitterkuvertüre
  • 250 g Butter
  • 6 Eier, Größe M
  • 300 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Weizenmehl, Typ 405
  • 100 g Haselnüsse, fein gemahlen
  • 50 g Walnüsse, fein gemahlen
  • 20 g stark entöltes Kakaopulver
  • 10 g Lebkuchengewürz

Zubereitung
Die gefrorenen Sauerkirschen mit dem Rotwein in einem Topf 20 Minuten offen auf etwa die Hälfte einkochen und dann auskühlen lassen. Die Kirschen erst kurz vor dem Verwenden abseihen. Die Zartbitterkuvertüre mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen und dann handwarm abkühlen lassen. Die Eier mit dem Zucker und Salz schaumig rühren. Das Mehl mit den Nüssen, dem Kakao und Lebkuchengewürz vermischen. Die Kuvertüre-Butter-Mischung unter die Eier rühren und anschließend die Mehlmischung unterheben. Die Masse auf dem Backblech verteilen und glatt streichen. Die abgeseihten Kirschen gleichmäßig darauf verteilen und für ca. 30 Minuten bei 170 Grad Umluft in der Mitte des Ofens backen und dann auf dem Blech auskühlen lassen.

Tipp

Wer noch etwas 'altbackene' Elisenlebkuchen hat, kann diese einfach in kleine Würfel schneiden und nach dem Mehl noch unter die Masse heben

Zimtbuttercreme

  • 600 ml Milch
  • 150 g Zucker Mark
  • ½ Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 4 Eigelbe
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 150 g Butter

Zubereitung
500 ml der Milch mit dem Zucker und den Gewürzen in einem Topf zum Kochen bringen. Die restlichen 100 ml Milch mit dem Eigelb und der Stärke glatt rühren. Diese Mischung unter ständigem Rühren in die kochende Milch einlaufen lassen. Kurz aufkochen lassen, bis die Mischung eindickt. Den Pudding in eine Schüssel geben, direkt auf der Oberfläche mit Frischhaltefolie abdecken, damit sich keine Haut bildet, und im Kühlschrank auskühlen lassen. Die Butter hell-cremig mit dem Mixer aufschlagen. Dann den ausgekühlten Vanillepudding unterziehen und die Creme auf dem Boden gleichmäßig verteilen. Für mindestens zwei Stunden kalt stellen.

Ganache für die Glasur

  • 90 ml Sahne
  • 170 g Zartbitterkuvertüre
  • 100 g Nussnougat

Zubereitung
Die Sahne zum Kochen bringen. Kuvertüre und Nougat in eine Schüssel geben und unter langsamen Rühren mit der heißen Sahne übergießen, sodass eine glatte Ganache entsteht. Diese kurz auskühlen lassen, dann auf der festen Zimtbuttercreme verstreichen. Kurz bevor die Glasur fest wird, mit einer gezackten Spachtel die typischen Muster ziehen.

Martin Rößler wünscht Ihnen viel Spaß beim Nachbacken!


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