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Chinesische Teller Um 1700, aus China

Zwei chinesische Teller, die farbintensiv mit stilisierten Alltagsgegenständen bemalt sind. Die eingeritzten Signaturen auf der Rückseite der Teller, "N:57 I", sind die Inventarnummern der Sammlung August des Starken.

Stand: 04.08.2009 | Archiv

Zwei chinesische Teller, die farbintensiv mit stilisierten Alltagsgegenständen bemalt sind. Typisch für die chinesische Porzellankunst ist, dass die Farben glasig-erhaben auf den Tellern aufgebracht sind.

Die Porzellanmanufakturen Chinas wurden im 18. Jahrhundert in "Familien" eingeteilt.

Diese beiden Teller stammen aufgrund der vorherrschend grünen Farbe der Dekorationen aus der sogenannten "famille verte", der "grünen Familie". Die eingeritzten Signaturen auf der Rückseite der Teller, "N:57 I", sind die Inventarnummern der Sammlung August des Starken aus dem japanischen Palais in Dresden, in dem über 20.000 Exponate zu sehen waren. Ob diese Teller tatsächlich aus dieser Sammlung stammen, müsste noch geklärt werden. Falls sie Originale sind, haben die jetzigen Besitzer großes Glück gehabt, denn die Teller wurden für 5 Euro auf dem Flohmarkt gekauft.

Fakten:

  • geschätzter Wert: pro Teller: ca. 5.000 Euro
  • Herkunft/Datierung: China um 1700
  • Sendung vom 04. Juli 2009

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