BR Heimat

Servus! Musik und Gäste

Ratsch und Musi Servus! Musik und Gäste

Schallplatten und Noten | Bild: BR

Immer freitags zwischen 15 und 17 Uhr wird bei Evi Strehl geratscht - und Musik gibt's natürlich auch. Schließlich sind viele ihrer Gäste selbst Musikanten und kennen sich mit Heimat, Brauchtum und Musik bestens aus.

Programmvorschau

Wollen Sie wissen, welche Gäste kommen? Wir senden Ihnen gern alle zwei Monate unsere kostenlose Programmvorschau per E-Mail.

Überblick

Freitag, 28. Februar:

Die Trachtenbewegung in der Oberpfalz besteht seit 1920 - vormals als Bezirksverband Oberpfalz und seit 1993 als Oberpfälzer Gauverband. 46 Mitgliedsvereine zählt der Verband im Jubiläumsjahr 2020. Gefeiert wird am 3. Mai in Weiden, wo der dortige Trachtenverein „D'Altbaierischen Weiden“ ebenso auf 100 Jahre zurückblicken kann.

Gäste bei Evi Strehl sind aus diesem Grund: Peter Kurzwart (1. Gauvorstand), Jürgen Hofmann (2. Gauvorstand und Festleiter), Christa Binner (Gauvortänzerin) und Peter W. Schmidt (Gaumusikwart).

Oberlehrer Josef Vogel war es, der im Jahr 1883  in Bayrischzell mit einer Handvoll gleichgesinnter Burschen Zeichen  setzte, die alte kleidsame Tracht wieder lebendig werden zu lassen. Sie gründeten den ersten Verein zur Erhaltung der bayerischen Volkstracht. Mit diesem Engagement begann eine Trachtenbewegung, deren Funke alsbald auch auf andere Teile Bayerns übersprang, so auch auf die Oberpfalz.

Bereits im Jahre 1898 gründeten sich in der Oberpfalz Vereine zur Erhaltung der alpenländischen Gebirgstracht, die in einigen Vereinen weiterhin ihren festen Platz hat. Im weiteren Verlauf entwickelten sich aber auch Heimat- und Volkstrachtenvereine, die sich regionaltypische Trachten anschafften.

Freitag, 6. März:

Aus einem langjährigen losen Zusammenschluss von Autoren und Freunden der Literatur aus dem Chiemgau und angrenzenden Regionen entstand im Frühjahr 2015 der gemeinnützige Verein Chiemgau-Autoren e. V. Sie schreiben sachlich oder poetisch, schriftdeutsch oder mundartlich, gereimt oder ungereimt, lyrisch, episch oder gar dramatisch, Kurzgeschichten und Romane. Durch den Zusammenschluss von Literaturschaffenden und deren Förderern will der Verein die Kunst und Kultur seiner Heimat fördern. Er unterstützt Autorinnen und Autoren unabhängig von Herkunft, Religion, Muttersprache und den Formen ihres Schaffens, den kreativen Nachwuchs und die literarische Bildung durch Kinder- und Jugendarbeit insbesondere in Zusammenarbeit mit Schulen. Einige dieser Chiemgau-Autoren sind zu Gast bei Evi Strehl, und sie werden natürlich Kostproben ihrer Werke für die BR-Heimat-Hörer lesen.

Freitag, 13. März:

Der Zither-Manä - 40 Jahre und kein bischen leise

Angefangen hat alles am 06.01.1980, also vor fast genau 40 Jahren, im Leitzachtal in der Nähe von Miesbach. Nach einem Liveauftritt mit einem Volksmusikprogramm kam es dort zu einer Session mit Rockmusikern. Die Zither wurde dort erstmals mit großem Erfolg durch Rockmusik "missbraucht". Seit vielen Jahren spielt der Manä, alias Manfred Zick, alles, was ihm gefällt – und das ist halt nicht nur bayerisches Liedgut. Neben Volksliedern und Landlern spielt er Rock, Tango, Blues, Irischen Folk, Balladen. Vom Kiem Pauli bis Pink Floyd nutzt er die Zither als Universal-Instrument. Ein kritischer Mensch zu sein und sich über die Missstände seiner Zeit öffentlich Gedanken zu machen, ist neben der Musik seine zweite Seite. Denn genauso wie er spielt, was er will, sagt er auch, was er denkt. 40 Jahre Zither Manä – ein Rückblick auf eine lange, erfolgreiche Zeit - aber auch neue Lieder sind mit im Gepäck, wenn er Station macht im BR-Heimat-Studio bei Evi Strehl.

Freitag, 20. März:

Zu Gast bei SERVUS ist heute der ehemalige Lokalchef der Sulzbach-Rosenberger Zeitung, Sepp Lösch. Der Oberpfälzer hat sich seit jeher leidenschaftlich mit Heimatthemen befasst, war 1979 Mitgründer und Förderer der Rosenberger Kirwa (Kirchweih) und schreibt in Lyrik und Prosa. In seinem Garten fühlt er sich am wohlsten – gern ist er aber auch mit Freunden zusammen, pflegt die Geselligkeit und schreibt fürs „Rosenbladl“, das Dorfmagazin speziell für den Ortsteil Rosenberg. Lösch gilt als profunder Kenner der Geschichte der 1854 gegründeten Maxhütte, dem einstmals größten eisenschaffenden Werk Süddeutschlands, das nach zwei Konkursen im Jahr 2002 endgültig seinen Betrieb eingestellt hat. Den SERVUS-Hörern bringt Sepp Lösch einige seiner Mundartgedichte mit und hat sich als aktiver Sänger seine Volksmusik-Lieblingstitel für die Sendung ausgesucht.

Freitag, 27. März:

Zu Gast ist der Frauengsang Pomp-A-Dur aus dem niederbayerischen Ortenburg und Mundartsprecher Franz Schießl. Seit 2005 singen sie zusammen: Hildegard Roitner, Simone Schoder und Mariele Bernkopf. Anfangs noch zu viert haben sich die musikalischen Ortenburgerinnen bald einen Namen in der niederbayerischen Volksmusiklandschaft gemacht. Als musikalischen Begleiter (Ziach/Gitarre) konnten sie Florian Kasberger gewinnen, der seinerseits bei etlichen Musikgruppen mitspielt, z.B. der VielHarmonie. Mit dieser Gruppe tat sich Pomp-A-Dur für eine CD zusammen, die noch heuer vorgestellt werden kann. Die musikalische und persönliche Verbundenheit ist es, die die Gruppen prägt, und natürlich wird es auch eine gesangliche Kostprobe im BR-Heimat-Studio bei Evi Strehl geben. Gewürzt mit mundartlichen Texten von Franz Schießl.

Freitag, 3. April:

Eine der bekanntesten Persönlichkeiten der bayerischen Volksmusikpflege ist Willi Grosser, der im vergangenen Jahr seinen 85. Geburtstag bei guter Gesundheit feiern konnte. Er hat nicht nur jahrzehntelang Volksmusiksendungen für den Bayerischen Rundfunk gestaltet, sondern war auch begehrter „Sprecher“ bei Sänger- und Musikantentreffen, Advents- und Passionssingen und vielen anderer kulturellen Veranstaltungen. Der heutige Ehrenvorstand des Heimat- und Volkstrachtenvereins Starnberg war bereits Anfang der 1950er Jahre als junger Musikant und Mundartsprecher in seiner Heimat aktiv und trug zur Wiederbelebung der Volksmusik bei. Er durchlief in seinem Verein alle Funktionen: vom Jugendleiter über Vorplattler bis zum Vorstand. Zudem war er Mitgründer einheimischer Volkstanzgruppen wie der „Starnberger Tanzlmusi“ und der „Hochberghauser Tanzlmusi“. Von 1981 bis 1999 war Grosser Kreisheimatpfleger in Starnberg und hat als solcher u.a. auch das Volksmusikseminar des Landkreises ins Leben gerufen. Natürlich wurde Willi Grosser für seine kulturellen Verdienste zahlreich ausgezeichnet und gewürdigt, seitens des BR auch mit der Goldmedaille für besondere Verdienste. Heute blickt er in SERVUS bei Evi Strehl zurück auf ein reich gefülltes Leben im Dienste der Heimat, und sicher wird er auch die eine oder andere Anektode zum Besten geben.

Karfreitag, 10. April – siehe „Schätze aus dem Schallarchiv“

Freitag, 17. April:

Heute geht’s in SERVUS um die Stamsrieder Sänger. Paul Pongratz ist das letzte noch lebende Mitglied dieser legendären Oberpfälzer Gesangsgruppe und war auch ihr Zitherbegleiter. Und weil die Reise nach München zu beschwerlich gewesen wäre, hat ihn Evi Strehl kurz vor seinem 80. Geburtstag mit dem BR-Aufnahmegerät daheim besucht. Die Stamsrieder Sänger waren eine der ersten Männersinggruppen in der Oberpfalz, ihr Gründer war Hobbymusiker Ludwig Gottmann. Als Vorsitzender des neu gegründeten Fremdenverkehrsvereins Stamsried im Jahr 1958 wollte er den Feriengästen bodenständiges Liedgut bieten. Dazu traf er sich mit Sängern des Stamsrieder Kirchenchores und besorgte sich passende Liederbücher. Vom Kiem Pauli und von Otto Peisl holte er sich gute Ratschläge und lernte mit den Sängern die ersten Lieder ein. Bis zum frühen Tod des ersten Tenors 2005 waren sie viel unterwegs und sangen sich mit ihren Liedern durchs ganze Jahr: Frühling, Passion, Maria, Advent, Weihnachten, diverse Messen zu Hochzeiten und sonstigen Anlässen sowie zu weltlichen Veranstaltungen.

Freitag, 24. April:

Gast im BR-Heimat Studio ist von 15 bis 16 Uhr eine kleine Abordnung vom Zitherclub 1864 Regensburg, nämlich 1. Vorsitzender Günther Feuerer, der Musikalische Leiter Thomas Kessel und Orchesterdirigent Johannes Schubert. Sie geben, verbal und musikalisch, den Traditionsverein für alle auf BR-Heimat zu erkennen. In der zweiten Sendestunde kommt Gertrud Wittkowsky zu Wort. Die gebürtige Regensburgerin und Mitglied des Zitherclubs studierte von 1990 bis 1996 bei Georg Glasl am Richard-Strauss-Konservatorium München und schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab. Damit erlangte sie als erste Künstlerin in Deutschland die Konzertreife im Fach Zither und zählt zu den führenden Zithervirtuosinnen im deutschsprachigen Raum. 1990 wurde Gertrud Wittkowsky der Kulturförderpreis der Stadt Regensburg verliehen. Neben traditioneller Zithermusik sowie Bearbeitungen aus Renaissance und Barock widmet sie sich vor allem zeitgenössischen und experimentellen Projekten, u.a. gemeinsam mit dem Countertenor Franz Vitzthum. Mit weiteren Künstlern tritt sie in meist kammermusikalischer Besetzung auf.

Bilder

Gäste: Lauterbacher Dreigesang und die „Klarischnättra“ aus Schwaben. | Bild: BR/Markus Konvalin zur Bildergalerie Servus! Freitagsgäste

Jeden Freitag begrüßt Evi Strehl von 15.00 bis 17.00 Uhr Studiogäste aus dem Bereich der Volksmusik, Mundart und Tradition. Hier sehen Sie, wer schon da war. [mehr]

Zum Anhören

Gäste: Lauterbacher Dreigesang und die „Klarischnättra“ aus Schwaben. | Bild: BR/Markus Konvalin zum Audio Servus! Musik und Gäste Lauterbacher Dreigesang und Klarischnättra

Die Schwestern Johanna Wech und Marlies Landherr und deren Cousine Ulrike Heindl halten am Namen "Lauterbacher Dreigesang" fest, obwohl keine mehr in Lauterbach wohnt. Er zeugt von der Verbundenheit mit der Heimat und ist mittlerweile eine Art "Markenzeichen" geworden. Zusammen mit "Klarischnättra" stellen sie ihre neue CD bei Evi Strehl vor. [mehr]


Moderatorin Evi Strehl (links) mit Belisa Mang und ihrem Hackbrett. | Bild: BR zum Audio Servus! Musik und Gäste Belisa Mang von der Garchinger Musikinstrumentensammlung

Belisa Mang erzählt aus ihrem Musikerleben und von ihrer Tätigkeit als Sammlungsleiterin der Garchinger Musikinstrumentensammlung (seit 2013). Sie studierte Hackbrett am damaligen Richard Strauss-Koservatorium, beschäftigt sich neben klassischer und zeitgenössischer Hackbrett-Literatur intensiv mit internationaler Folklore. [mehr]


Brigitte Geisenhofer, Renate Thanner und Hans Laschinger als Geschwister Laschinger | Bild: BR zum Audio Servus! Musik und Gäste Geschwister Laschinger zum 45. Jubiläum

Brigitte Geisenhofer, Renate Thanner und Hans Laschinger als Geschwister Laschinger, die ihr 45-jähriges Jubiläum feiern, waren bei Evi Strehl zu Gast. [mehr]