Bayern 2 - Hörspiel


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Die Quellen sprechen Editionsprojekt Judenverfolgung 1933-1945

Stand: 04.06.2019 | Archiv

Die Höredition "Die Quellen sprechen" folgt einem aktuellen Editionsprojekt, das viele Dokumente erstmals zugänglich macht: "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945".

Die Publikation umfasst eine wissenschaftlich aufgearbeitete Auswahl authentischer Zeugnisse des Holocaust von Opfern, Verfolgern und der nichtjüdischen Bevölkerungsmehrheit. Sie ist auf 16 Bände angelegt und erscheint im Walter de Gruyter Verlag. Herausgegeben wird sie im Auftrag des Bundesarchivs, des Instituts für Zeitgeschichte, des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und des Lehrstuhls für Geschichte Osteuropas an der Freien Universität Berlin. Herausgeber sind Susanne Heim, Ulrich Herbert, Michael Hollmann, Horst Möller, Dieter Pohl, Simone Walther und Andreas Wirsching.

Ziel der Edition ist es, in ständig wechselnden Perspektiven die Auswirkung der Verfolgung auf alle Lebensbereiche darzustellen, Funktionsträger jeder Art zu Wort kommen zu lassen sowie einfache Leute, Intellektuelle und ausländische Beobachter in ihrer damaligen Wahrnehmung und ihren unterschiedlichen Horizonten.

"Dokumentiert werden die Aktivitäten und Reaktionen von Menschen mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen, Überzeugungen und Ansichten, an verschiedenen Orten, mit jeweils begrenzten Horizonten und Handlungsspielräumen – Behördenschreiben ebenso wie private Briefe und Tagebuchaufzeichnungen, Zeitungsartikel und die Berichte ausländischer Beobachter."

Vorwort der Herausgeber der Quellenedition


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