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Vorgestellt // Fijuka Lauper, Turner, Fijuka

Fijuka katapultieren Pop in seine höchstmögliche Stratosphäre und sind so clever, dass man auf dem Dancefloor inne halten und seinen Hut ziehen möchte. Wer hätte geahnt dass die Kombi aus Burghausen und Wien so kosmopolitisch klingt?

Von: Katja Engelhardt

Stand: 05.10.2015 | Archiv

Musik für...

... alle, die ein bisschen 80er-Jahre-Sound abkönnen. Fijuka sind nämlich Fans von Cindy Lauper und Tina Turner. Der Anfang vom Song "Use My Soap" erinnert auch ein bisschen an die Band Blondie. Und das Lied "What The Eye Doesn't See" könnte auch eine Powerballade aus dem Schrank eurer Mutter sein - also krass gut, weil eure Mutter liebt ihr doch, oder?

Mögen wir, weil...

... die Musik von Fijuka so viele Bilder kreiert. Da spielt sich doch gleich ein ganzes Kopfkino ab: mit Vorspann, Hauptfilm und am Schluss noch schnell ein paar witzige Outtakes hinterher. Allein schon der Titel vom neuen zweiten Album: "Use My Soap". Gehts da ums Duschen und Seife teilen? Oder soll sich mal jemand ordentlich den Mund auswaschen? Und dann erst der Gesang! Der ist auch gerne mal wundervoll theatralisch.

True Story...

... Ankathie und Judith haben sich an der Uni in einem Seminar kennen gelernt. Thema: Frauen in der Popmusik. Ihr könnt also Gift drauf nehmen, dass bei Fijuka nix dem Zufall überlassen wird - auch wenn die beiden den Hörer mit ihren catchy Hooks gerne in Sicherheit wiegen.

Auf einer AC/DC Aftershowparty würden sie…

... mit Angus Young Klamotten tauschen. Sagen sie selbst. Das klingt witzig, wäre aber ein echtes Verbrechen. Die Schuluniform von Angus Young ist in puncto Style ein echter Rückschritt für die stilvolle Damen von Fijuka. Egal ob in pompösen Blusen vor einer Blumentapete oder als weibliche Dandys, die beiden finden das richtige Mittelmaß zwischen bodenständig und exaltiert. Und das soll auch bitte so bleiben.

Wenn sie ein Spielzeug in einem Kinderzimmer wären…

... dann diese Lampen, die sich drehen und dabei Bilder an die Wände projizieren. Die Dinger sind ja quasi die erste Discokugel, die man in seinem Leben so besitzt: Knallbunt und mit Fetenfeeling. Durchs Zimmer tänzeln geht mit Fijuka wunderbar. Aber man kann auch abtauchen in eine leicht melancholische Welt. Wie eben auch mit dieser Lampe, wenn die Farben langsam an den Wänden vorbeiziehen.


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