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Jahresbilanz Rekordergebnisse für das BR-Digitalangebot

Das Digitalangebot des Bayerischen Rundfunks erreicht 2020 die höchste Publikumsresonanz seiner Geschichte: So haben im vergangenen Jahr mehr als fünf Millionen Menschen ab 14 Jahren im Freistaat regelmäßig die Inhalte des BR im Internet genutzt. Das entspricht 46,9 Prozent der bayerischen Erwachsenen (2019: 27,3%).

Stand: 15.01.2021

 BR Mediathek App auf einem Android Tablet. | Bild: BR

Aufgesucht wurden dabei die eigenen BR-Plattformen wie BR24, BR Mediathek oder BR.de, aber auch BR-Inhalte auf Drittplattformen wie beispielsweise der BR-Channel auf YouTube, der Instagram-Kanal @news_wg auf Instagram oder die Facebook-Seite von PULS. Auch die Tagesreichweite ist beachtlich: Fast zwei Millionen Menschen greifen täglich auf digitale Inhalte des BR zu. Besonders hohe Zuwächse und Rekordergebnisse verzeichnen das Informationsangebot BR24, das 2020 mit insgesamt 6,2 Prozent seine Tagesreichweite mehr als verdoppeln konnte, sowie die BR Mediathek, deren Video-Inhalte ebenfalls doppelt so stark nachgefragt waren wie noch im Vorjahr.

5,2 Millionen Menschen in Bayern (46,9%) suchen innerhalb von zwei Wochen die Inhalte auf den BR-eigenen Webseite und Apps oder auf Drittplattformen auf. Dies sind die Ergebnisse des bevölkerungsrepräsentativen BR-Trends, der vierteljährlich von dem Marktforschungsinstitut Kantar mit insgesamt 6.000 Befragten ab 14 Jahren durchgeführt wird. 1,91 Mio. Menschen in Bayern (17,2%) suchen sogar täglich die Inhalte auf den BR-eigenen Webseiten und Apps oder auf Drittplattformen auf – 810.000 mehr als noch 2019 (10,0%).

Stark beim jüngeren Publikum

Dabei punktet das BR-Digitalangebot insbesondere in jüngeren Altersgruppen: Bei den 14- bis 29-Jährigen und den 30- bis 49-Jährigen ist die Tagesreichweite mit jeweils 20,0 Prozent überdurchschnittlich hoch. Einen Höchstwert im Jahresverlauf erzielte das BR-Digitalangebot im Zeitraum des ersten "Corona-Lockdowns" im März und April 2020 mit 22,4 Prozent Tagesreichweite (= 2,49 Mio. Nutzer/ Tag in Bayern).

Insbesondere die eigenen Plattformen des BR, zu denen das Informationsangebot BR24, die BR Mediathek sowie die Internetangebote der Programme und Sendungen des BR gehören, können ihr tägliches Publikum in Bayern deutlich auf 11,8 Prozent (2019: 7,8%) ausbauen. Die elektronische Messung über AT Internet weist 2020 monatlich 47,2 Mio. Visits für die vom BR selbst betriebenen Websites und Apps aus, mehr als doppelt so viel wie im Durchschnitt des Vorjahres (2019: 22,9 Mio.).

Erfolgsmotor BR24

Ein zentraler Treiber des Erfolgs ist das Informationsportal des Bayerischen Rundfunks BR24. 2020 liegt die Tagesreichweite über alle Plattformen im Durchschnitt bei 6,2 Prozent, davon 5,3 Prozent über die Website oder die App von BR24. Im Vorjahr lag diese noch bei 2,3 Prozent. Monatlich erreichte BR24 allein mit seinem Webangebot, der BR24-App und den Zulieferungen zur Tagesschau-App 29,5 Mio. Visits. Dies entspricht im Vergleich zu 2019 nahezu einer Verdreifachung der Zugriffe (2019:10,8 Mio. Visits). Der erfolgreichste Monat für BR24 war März 2020, als 48,2 Mio. Visits gemessen wurden.

"Der BR ist seit Jahrzehnten für Millionen Menschen die Nummer eins im Radio und Fernsehen. Aber der digitale Wandel hat die Mediennutzung grundlegend verändert, das stellt auch den öffentlichen Rundfunk vor immer neue Herausforderungen. Deshalb freue ich mich sehr darüber, dass sich unsere Anstrengungen der vergangenen Jahre auszahlen. Wir konnten auch mit unseren Angeboten im Digitalen unseren Erfolg ausbauen. Mit BR24 haben wir im vergangenen Jahr Rekordergebnisse erzielt. Unser vielfach preisgekrönter Instagram-Kanal @news_wg  hat mittlerweile mehr als 100.000 Follower. (Gratulation an die Kolleginnen und Kollegen, die jeden Tag einen ausgezeichneten Job machen). Für unsere Strategie heißt das: Wir sind auf dem richtigen Weg und werden den auch 2021 konsequent weitergehen. Denn unser Ziel ist es: Noch mehr Menschen exzellente Inhalte auf all unseren Plattformen anbieten."

Thomas Hinrichs, BR-Programmdirektion Information

Nachfrage nach BR-Inhalten in den Mediatheken verdoppelt

Gleichzeitig hat sich die Nachfrage nach BR-Videoinhalten, abrufbar vor allem über die BR Mediathek oder die ARD-Mediathek, binnen eines Jahres nahezu verdoppelt.

Über alle Ausspielwege hinweg erzielen die BR-Videoinhalte monatlich 20,4 Mio. Videostarts, 12,6 Mio. allein über die BR Mediathek (2019: 6,8 Mio.) und knapp 6 Mio. über die ARD-Mediathek. Auch für die Videoinhalte, die vor allem in der BR Mediathek genutzt werden, war März 2020 mit 31,0 Mio. Videostarts der erfolgreichste Monat. Der Kreis der regelmäßigen Nutzerinnen und Nutzer der BR stieg von 10,8 Prozent auf 16,5 Prozent. Täglich greifen 2,4 Prozent der bayerischen Erwachsenen auf Videoinhalte in der BR Mediathek zu (2019: 2,1%). 

Alle Sendereihen des BR Fernsehen und von ARD-alpha wurden 2020 in der BR Mediathek stärker abgerufen als im Vorjahr. An der Spitze liegt wie gewohnt die Vorabendserie "Dahoam is Dahoam" mit 2,6 Mio. Videostarts durchschnittlich pro Monat (2019: 1,9 Mio.). Die vom BR federführend produzierte und im Ersten ausgestrahlte Serie "Oktoberfest 1900" wurde in der ARD-Mediathek inklusive des umfangreichen Bonusmaterials über 10 Millionen Mal wiedergegeben.

Podcast-Boom

Auch die BR-Podcasts setzen ihren eindrucksvollen Erfolgskurs fort: Alle BR-Podcasts erzielten 2020 insgesamt 131 Mio. Abrufe und weisen so einen Zuwachs von 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf. Die erfolgreichste Podcast-Reihe war "radioWissen" von Bayern 2 mit 47 Mio. Abrufen, unter den Einzelfolgen sticht die erste Folge des Krimi-Hörspiels "Paul Temple und der Fall Conrad" mit allein 175.370 Abrufen hervor.

"Wir freuen uns sehr, dass unsere Digitalangebote so erfolgreich waren – egal ob mit BR Mediathek-Originals wie 'Servus Baby' oder mit Langzeit-Erfolgsgaranten wie 'Dahoam is Dahoam' und der 'Landfrauenküche', die wir unserem Publikum staffelweise zum Binge-Watching anbieten konnten. 'Oktoberfest 1900' war ein riesiger Erfolg in der ARD Mediathek mit einem Millionenpublikum. Dazu kommen noch viele neue Podcasts wie 'Primamuslima' und innovative Social-Media-Angebote wie 'FrauenGeschichte', die unser digitales Angebot abrunden. Die Zahlen und das Feedback zeigen, dass sich diese Kraftanstrengung gelohnt hat und bei den Menschen in Bayern sehr gut ankommt."

Dr. Reinhard Scolik, BR-Programmdirektor Kultur


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