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Podcast „Lost in Nahost“: Freude über Kurt-Magnus-Preis für Ann-Kathrin Wetter

Der Bayerische Rundfunk freut sich mit Ann-Kathrin Wetter, die heute bei der Verleihung des Kurt-Magnus-Preises den ersten Preis für "Lost in Nahost" gewonnen hat. In dem BR-Podcast spricht Host Ann-Kathrin Wetter mit Israel-Korrespondentinnen und -Korrespondenten aus dem ARD-Studio Tel Aviv und mit Experten über aktuelle Themen des Nahost-Konflikts: Sie beantworten Fragen von Usern, ordnen aktuelle Entwicklungen ein und erklären die Lage vor Ort.

Published at: 17-4-2024

Verleihung des Kurt-Magnus-Preises der ARD am 17.4.2024 durch den Hessischen Rundfunk (von links): Ann-Kathrin Wetter (BR), Trägerin des 1. Preises, mit Laudatorin Gabriele Holzner | Bild: hr/Sascha Rheker

Der Podcast "Lost in Nahost" richtet sich gezielt an ein junges Publikum, das seine Fragen zum Beispiel über den BR-Instagram-Kanal "News-WG" oder bei BR24 TikTok stellt. Außerdem geht es um Thesen und Behauptungen, die auf Social Media-Plattformen viel Aufmerksamkeit generieren. Host Ann-Kathrin Wetter und ihre Gesprächspartner checken die Fakten, erklären Hintergründe und erzählen persönliche Geschichten dazu. Die erste Folge gab es am 19. Oktober 2023 in der ARD Audiothek. Schon nach wenigen Tagen stand der Podcast dort auf Platz eins der Nachrichten-Charts. Insgesamt sind bisher knapp 30 Folgen erschienen.

In nur vier Tagen zum Podcast

Die Jury bezeichnet die 33-jährige Ann-Kathrin Wetter, die die Idee für den Podcast hatte und die erste Folge zusammen mit dem Gründungsteam aus Marion Lichtenauer, Christine Auerbach und Eva Achinger in nur vier Tagen realisierte, als Journalistin mit Leidenschaft, Vielfalt und außerordentlichen Begabungen. Den ersten Preis erhalte sie für ihr besonderes Talent, sie habe keine Scheu vor schwierigen Themen und vermeintlich dummen Fragen. Besonders beeindruckt habe die Jury ihre Art, hervorragende Gespräche zu einem wichtigen Thema zu führen, ohne dabei die typische Nachrichtensprache zu verwenden. Als Host des Podcasts werte Ann-Kathrin Wetter nicht, sie urteile nicht, "sie zitiert, hinterfragt, stellt gegenüber. Und das ist alles andere als einfach beim Thema Krieg, und noch viel mehr, wenn es um den Nahost-Konflikt geht."

"Ann-Kathrin Wetter zeigt als Formatentwicklerin, als Prozessbegleiterin, als Journalistin, was öffentlich-rechtlicher Mehrwert sein sollte. Die Zielgruppe ernst nehmen, mit ihren Bedürfnissen und Fragen – sie kommt aus der News-WG, dem jungen Nachrichtenformat des BR. Sie arbeitet im On und im Hintergrund, redaktionell, um Teams zu formen und zu begeistern, denn nur so konnte es klappen, dass 'Lost in Nahost' in vier Tagen online gehen konnte."

Aus der Laudatio der Jury

Kurt-Magnus-Preis 2024

Der Hörfunk-Nachwuchsförderpreis für junge Journalistinnen und Journalisten der ARD-Rundfunkanstalten wird zum 61. Mal verliehen. Die Federführung für die Preisverleihung liegt beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt am Main.


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