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BR Fernsehen Sport-Talk "Kreuzer trifft..." mit neuen Folgen

Ob Rodel-Ikone Georg Hackl, die frühere Eisschnelllauf-Königin Anni Friesinger oder Motorsport-Legende Toni Mang: In der zweiten Staffel ihres Talk-Formats "Kreuzer trifft…" besucht BR-Moderatorin Marianne Kreuzer diese und weitere Prominente aus der Sportwelt an persönlichen Lieblingsorten und erfährt bislang Unbekanntes von ihren Gesprächspartnern. Zu sehen sind die acht neuen Folgen ab 13. Oktober 2019 immer sonntags, 16.45 Uhr, und nach Ausstrahlung unbegrenzt in der BR Mediathek.

Stand: 05.09.2019

In "Kreuzer trifft…" geht es nicht um Gold, Silber, Bronze oder aktuelle Ergebnisberichterstattung, sondern um persönliche Geschichten und prägende emotionale Lebenssituationen der prominenten Sportler. Pro Sendung steht jeweils ein Gesprächspartner beziehungsweise zwei Mal ein Geschwister-Duo im Fokus. Das Besondere: Als Drehorte haben die Prominenten jeweils drei Lieblingsorte ausgewählt, zu denen sie einen emotionalen Bezug haben. Dadurch entsteht eine intensive und persönliche Gesprächsebene, die sich von üblichen, aktuellen Interviews deutlich unterscheidet.

Erste Folge am 13. Oktober: Mit Georg Hackl im Berchtesgadener Land

Zum Auftakt am Sonntag, 13. Oktober 2019, ist Marianne Kreuzer zu Besuch beim dreimaligen Rodel-Olympiasieger Georg Hackl im Berchtesgadener Land. Im Sessellift fahren sie hinauf zum Gipfel des Hirschecks auf knapp 1400 Metern Höhe. Dort erzählt "Schorsch" Hackl, warum Tracht und Tradition so wichtig sind in seinem Leben. Ein weiterer Lieblingsort des zehnmaligen Weltmeisters ist sein "Wohnzimmer": die Bob- und Rodelbahn am Königssee. Als kleiner Bub lernte er dort das Rodeln – der Start einer einmaligen Karriere.  Bei einer idyllischen Bootsfahrt über den Königssee erlebt Marianne Kreuzer einen sehr nachdenklichen Georg Hackl. Der heute 53-Jährige spricht über seinen viel zu früh verstorbenen Vater und hofft, dass dieser mächtig stolz sein würde auf seinen "Buam".

Gesprächspartner in den weiteren Folgen sind Deutschlands erfolgreichster Motorradrennfahrer aller Zeiten Toni Mang, Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Anni Friesinger, der Handball-Weltmeister von 1978 Kurt Klühspies, die erfolgreichen früheren Skirennläuferinnen Maria und Irene Epple, die Extremkletterer-Brüder Thomas und Alexander Huber, der 16-fache Paralympics-Sieger Gerhard Schönfelder sowie Eiskunstlauf-Legende Norbert Schramm.

"Ich freue mich sehr, dass die erste Staffel von 'Kreuzer trifft.. ' so gut bei unseren Zuschauern angekommen ist. Auch für die nächsten acht Folgen kann ich Emotionen pur versprechen. Die Protagonisten öffnen ihr Innerstes und geben sehr Persönliches preis - weit über den Sport hinausgehend. Und das wie gewohnt an Orten, die von den Sportlern selbst ausgewählt wurden. Vielleicht ja auch eine Anregung für unsere Zuschauer, diese wunderschönen Plätze in Bayern selbst einmal zu besuchen."

Marianne Kreuzer

"Kreuzer trifft..." - Die weiteren neuen Folgen und Sendetermine im Überblick

20. Oktober: Motorrad-Legende Toni Mang / Ammersee
Gesprächspartner dieser Sendung ist Toni Mang, der erfolgreichste deutsche Motorrad-Rennfahrer aller Zeiten. Der fünfmalige Weltmeister ist in Inning am Ammersee geboren. Bereits mit sieben Jahren verlor er seinen Vater. Auf einem Segeltörn über den Ammersee blickt Toni Mang  zurück auf seine schwere Kindheit, seine zahlreichen Triumphe auf zwei Rädern und eine legendäre Fahrt mit dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl als Beifahrer. In diesem Jahr wurde der Oberbayer 70 Jahre alt. Feiern will er aber erst mit 75 – "denn dann sind dreiviertel des Lebens vorbei," schmunzelt Toni Mang.

27. Oktober: Eisschnelllauf-Star Anni Friesinger / Salzburg und Frillensee Innzell
Diesmal besucht Marianne Kreuzer die Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Anni Friesinger. Die Inzellerin war Anfang der 2000er die bekannteste Wintersportlerin Deutschlands. Seit vielen Jahren lebt die heute 42-Jährige  in Salzburg. Das Schloss Mirabell ist ein sehr spezieller Lieblingsort von Anni Friesinger. 2009  heiratete sie dort ihren niederländischen Lebenspartner Ids Postma. Der ehemalige Olympiasieger ist Landwirt in den Niederlanden. Eine klassische Fernbeziehung – die funktioniert. "Etwas Abstand hält die Liebe frisch", schmunzelt Anni Friesinger. Nach einem kurzen Abstecher ins Salzburger Museum der Moderne führt uns die Kunstliebhaberin dorthin, wo ihre große Karriere begann: an ihren dritten Lieblingsort, den Frillensee in Inzell.

3. November: Kurt Klühspies, Handball-Weltmeister von 1978 / Unterfranken
Diesmal trifft sich Marianne Kreuzer mit dem Handball-Weltmeister Kurt Klühspies. Auf dem Rotweinwanderweg in Unterfranken blickt der 1,96 Meter große frühere Rückraumspieler auf das legendäre WM-Finale 1978  zurück, als die deutsche Mannschaft sensationell den Titel gegen die Sowjetunion holte. Beim Europacup-Finale in München bekam der Kapitän des TV Großwallstadt denkwürdigen Besuch in der Kabine: Franz Josef Strauß gab sich die Ehre. Einen sehr nachdenklichen Kurt Klühspies erlebt Marianne Kreuzer beim Golfspielen. Der 67-Jährige spricht über den 1979 schwer verunglückten Joachim Deckarm. Der ehemalige Gummersbacher Spieler ist bis heute ein Pflegefall. Und auch Klühspies selbst musste kämpfen –  er besiegte Anfang 2000 eine Krebserkrankung.

10. November: Maria und Irene Epple, frühere Skirennläuferinnen / Seeg im Allgäu
Diesmal trifft sich Marianne Kreuzer mit Maria "Marile" und Irene Epple im Allgäu. Die beiden Schwestern wurden in der kleinen Gemeinde Seeg geboren und starteten von dort aus ihren alpinen Siegeszug. Marile wurde 1978 in Garmisch-Partenkirchen Weltmeisterin im Riesenslalom, zwei Jahre später holte Irene Olympia-Silber in Lake Placid. Auf ihrem früheren Schulweg sprechen Irene und Marile über ihre Kindheit, die von Armut geprägt war. Mit ihren Eltern wohnten sie damals in einer kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung. Der Skilift ganz in der  Nähe ist der zweite Lieblingsort der beiden. Hier trainierten sie bis es dunkel wurde, hier wurden die Anfänge ihrer Karriere gelegt. Hoch oben in Sonnleiten sprechen die beiden Mütter über ihr heutiges Leben. Und Irene verrät, was ihr an ihrem Mann, dem prominenten Politiker Theo Waigel, ganz besonders gefällt.

17. November: Thomas und Alexander Huber ("Huberbuam"), Ausnahme-Kletterer / Berchtesgadener Land
Diesmal besucht Marianne Kreuzer die Extremkletterer Thomas und Alexander Huber bei ihnen zuhause im Berchtesgadener Land. Die Huberbuam bilden seit Jahrzehnten eine der besten Seilschaften der Welt. Begonnen hat alles mit dem Kraxeln am Apfelbaum im Garten ihrer Eltern. Heute ist den Huberbuam kein Berg zu hoch, keine Wand zu steil, kein Abenteuer zu groß. Klettern ohne Haken und Sicherung, Abenteuer in der Arktis, Achttausender-Begehungen  –  Thomas und Alexander erklären, was sie antreibt, immer wieder an ihre Grenzen zu gehen. An einem weiteren Lieblingsort, der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Ettenberg, sprechen die beiden Brüder über die größten Herausforderungen ihres Lebens – und die haben nichts mit Klettern zu tun.

24. November: Gerd Schönfelder, 16-facher Paralympics-Sieger / Kulmain in der Oberpfalz und Waldnaabtal
Diesmal trifft Marianne Kreuzer den 16-maligen Paralympics-Sieger Gerd Schönfelder bei sich zuhause in Kulmain in der wunderschönen Oberpfalz. Hier ist er geboren, hier verunglückte er schwer, hier startete er in ein neues Leben. In einem sehr emotionalen Gespräch erinnert sich Gerd Schönfelder an seinen Zugunfall vor genau 30 Jahren. Er verlor den rechten Arm und vier Finger seiner linken Hand. Wie er sich aus dem tiefen Tal herauskämpfte und zum erfolgreichsten Paralympioniken aller Zeiten wurde, erzählt der 49-Jährige an seinem zweiten Lieblingsort, der Burgruine Waldeck. Bei einer entspannten Radtour durch das schöne Waldnaabtal spricht er über seine heutige Mission. Er will Menschen, die Schicksalsschläge erleiden mussten, Mut machen. "Wenn etwas aufhört, fängt etwas Neues an" – das ist Gerd Schönfelders Botschaft.

1. Dezember: Eiskunstlauf-Doppeleuropameister Norbert Schramm / Oberallgäu mit Breitachklamm und Nebelhorn
Heute ist Marianne Kreuzer zu Gast im wunderschönen Oberallgäu. Dort trifft sie den zweimaligen Eiskunstlauf-Europameister Norbert Schramm. Anfang der 80er-Jahre war der gebürtige Nürnberger der Trendsetter auf dem Eis. Unvergesslich sind seine Pirouetten und Schrittkombinationen. In der Breitachklamm blickt der 59-jährige Wahl-Allgäuer zurück auf diese erfolgreiche Zeit als Amateur und später als Profi. 87 Prozent der Deutschen kannten und verehrten damals den Sonnyboy auf dem Eis. Einen sehr nachdenklichen Norbert Schramm erlebt Marianne Kreuzer dann auf dem 2224 Meter hohen Nebelhorn. Die Scheidung von seiner Frau und zwei schwere Gesichtslähmungen waren die Tiefpunkte in seinem Leben. Daraufhin verschoben sich seine Prioritäten. Norbert Schramm ging dreimal auf Pilgerreise und machte dort Erfahrungen, die sein Leben für immer verändert haben…


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