Presse - Pressemitteilungen


1

BR Fernsehen Gernstl unterwegs

In den letzten Jahren waren Franz Gernstl und sein Team im Ausland unterwegs und besuchten Exilbayern. Bei den meisten gab es Sehnsüchte, irgendwann nach Bayern zurückzukehren. Warum nur? Ist es die Landschaft, sind es Erinnerungen an die Kindheit oder ein Lebensgefühl, das Bayern ausmacht? Um das zu erforschen, treiben sich Franz Gernstl und sein Team am Dienstag, 25, Mittwoch, 26. Dezember 2018 und am Dienstag, 1. Januar 2019 in der neuen Staffel "Gernstl unterwegs" wieder zu Hause herum – in der Mitte Bayerns, im Gäuboden und im Bayerischen Wald sowie im Chiemgau.

Stand: 22.11.2018

Franz Gernstl, sein Kameramann HP Fischer und Tonmann Stefan Ravasz | Bild: BR/megaherz

In den letzten Jahren waren Franz Gernstl und sein Team im Ausland unterwegs. In den USA, in Italien, Irland und den Niederlanden. In der Reihe "Wo sind die Bayern?“ besuchten sie Exilbayern, Menschen, die sich fern der Heimat eine neue Heimat eingerichtet haben. Sehr unterschiedliche Typen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen Bayern verlassen haben. Aber eines war den meisten gemeinsam: der Wunsch, irgendwann zurückzukehren.
Irgendetwas also muss dieses Bayern an sich haben, etwas, das auch beim größten Abenteurer eine Sehnsucht aufrechterhält. Aber die Sehnsucht wonach? Ist es die Landschaft, sind es Kindheitserinnerungen? Ein Lebensgefühl?

In der neuen Staffel "Gernstl unterwegs“ treiben sich Franz Gernstl, sein Kameramann HP Fischer und Tonmann Stefan Ravasz wieder zuhause herum. Los geht‘s in der ersten Folge in der geographischen Mitte Bayerns, in Kipfenberg im Altmühltal. Von hier aus fahren die drei los, um die Frage zu klären, ob es so etwas wie eine bayerische Seele gibt. Sie besuchen Schwester Doris im Kloster Mallersdorf, die letzte bierbrauende Nonne der Welt, den bodenständigen Metzger Burmann, den leutseligen Dorfpfarrer Bernhard Nikita oder den zu Größenwahn neigenden Bildhauer Karl Valentin Angerer: bayerische Eigenbrötler allesamt, die dem Filmteam das Gefühl vermitteln, wieder zuhause zu sein.

In der zweiten Folge sucht Franz Gernstl dieses bayerische Lebensgefühl in Niederbayern. Fern von Postkartenklischees und Oktoberfest-Folklore ist er mit seinen Freunden, Kameramann HP Fischer und Tonmann Stefan Ravasz, unterwegs im Gäuboden und im Bayerischen Wald. Sie sind unter anderem beim letzten Berufsfischer auf der bayerischen Donau, treffen im Bayerischen Wald Lebenskünstler Peter Voglsperger aus Hinterschmieding, einen echten Waidler oder Bernhard Loibl aus Bischofsmais, der nach einem Arbeitsunfall blind wurde und seitdem "nach Gefühl“ schnitzt. "Ich sehe mit den Händen" sagt er.

In der dritten Folge befallen auch die Autoren heimatliche Gefühle. Gernstl und Fischer, die beiden gebürtigen Rosenheimer, zieht es in die alte Heimat, den Chiemgau. „Die schönste Gegend Deutschlands“, wie man sich schnell einig ist. Hier treffen sie bayerische Lebenskünstler in bunter Vielfalt: die "Waldfriseurin" Sabine Strobl, den Musiker Keller Steff beim Renkenfischen auf dem Chiemsee, den Drehorgelbauer Alois Blüml, die rothaarige Manja mit ihrem vegetarischen Biergarten auf dem Schellenberg, und eine Münchner Hippie-Legende, den Jesus vom Monopteros.


1